Mittwoch, 25. November 2009

Nachhaltig geplantes Attentat auf deutsches Bildungssystem ist geglückt

In einer groß angelegten, medial beachteten Schulrektorenkonferenz haben die Professoren und Unileiter sich selbst einer "kleinen" Nachsichtigkeit bezichtigt, halten aber trotz allem an der Bologna-Reform fest. Zur Beruhigung der Öffentlichkeit werden ein paar Schönheitsreparaturen angesetzt, aber am Kern selber wird natürlich nicht gerüttelt.

Da ein bisschen Studierstress entfernen, ein kleines Bafög-Geldpflaster und fertig ist das Maulpflaster für die Studenten.



Diese Rektoren nahmen schon seit Jahren in Kauf, dass die Studenten in überfüllten Hörsälen ihr Studium absolvieren sollen und halten auch jetzt noch den angeblichen Status eines guten Bildungssystems aufrecht. Diese hoch bezahlten Lehrer unserer zukünftigen Eliten sind mittlerweile so im System angekommen, dass sie gar nichts mehr bemerken. Sie bemerken nicht mehr wie sie zu Helfern der Demontage des deutschen Bildungssystems gemacht worden sind.

Alle Errungenschaften, die einmal für eine gute Ausbildung in Deutschland standen, wurden mit Hilfe dieser Leute gestrichen. Die Brandstifter selber kann ich nicht ausmachen, aber die Politik und die Hochschulen arbeiten Hand in Hand bei diesem Attentat auf das deutsche Bildungssystem. Das gilt aber nicht nur für die Unis, sondern für alle Schulen in diesem Land.

Sie sind beeinflußt durch die Meinungsbildungsmaschine unserer sogenannten "Leitmedien", die die Republik mit Bertelsmann-Studien zu hämmern und suggerieren, dass am Bildungssystem seit Jahrzehnten gespart werden kann, weil angeblich immer weniger Kinder in Deutschland leben.

So einfach sind Lehrer und Professoren in ihrer Meinung zu beeinfluss und diese Bildungsriege sitzt auch noch vermehrt im Bundestag, weil sie von verblendeten Wählern gewählt werden, die glauben "LEHRER" sei eine intellektuelle Ausbildung, ausgeprägt mit sozialem Engagement wie bei einer Krankenschwester.

Ich betrachte Lehrer zum größten Teil politisch korrekt, wer diesen Ansprüchen nicht genügt, dem wir es schwer gemacht Schüler zu unterrichten.

Diese politisch korrekten Weisen unserer Nation bemerken zwar, dass ständig alles teurer wird, aber in der Bildung kann und muss man seit Jahrzehnten gespart werden. Dieser Lüge sind sie alle aufgesessen, denn Lehrer könnten, wenn sie wollten eine Lobby für Schüler und Studenten sein, denn sie sind zahlreich in sämtlichen Gremien unserer Staatsadministration vertreten.

Sie lassen sich als Stadträte, Landtagsabgeordnete und Bundestagsabgeordnete teuer bezahlen, setzten sich aber nicht für ihre Schüler und Studenten nicht ein. Sie scheinen im Beamtentum-Denken angekommen zu sein. Ich habe den Eindruck, dass sie die Schüler und Studenten als FEIND der Gesellschaft betrachten und leben das Vorurteil, dass soziale Abstammung sich genetisch auf die Intelligenz auswirkt.

Die lassen sich ungeniert vor den politischen Karren eines Bundestagswahlkampfes spannen und unterstützen damit eine Sparpolitik, die den Bürgern als Bildungsrepublik verkauft wird.

In Wahrheit sollen die Universitäten für die Wirtschaft die Forschungsarbeit unentgeltlich übernehmen und das meiste Geld, das für Bildung von Bundeskanzlerin Merkel versprochen wurde, fließt in die Forschungsabteilungen der Mittelstandsunternehmen.

Für die wirkliche Bildung bleibt nichts übrig. Die Bologna-Reform bedeutet nichts anderes als ein Angleichen auf dem niedrigsten Niveau der europäischen Bildung. Mittlerweile ist alles vom Geld der Eltern abhängig auch welchen Kurs die Studenten belegen können. Mit Bachelor und Master wurde ein Zweiklassen-System eingeführt. Lt. Aussage einer Professorin, die ich im TV hörte, erkennt die Industrie den Bachelor-Abschluß nicht als akademischen Abschluss an, sondern behandelt die Studenten als Abiturienten.

Fazit der Bildungsrepublik Deutschland


Seit die Politik auf die Wirtschaft hört und das Bildungssystem nach den Vorstellungen der Wirtschaft umbaut, geht es mit dem deutschen Bildungssystem Berg ab. Die Auswahl der Schüler in der 4. Grundschulklasse kann nicht am gesamten Desaster unseres Bildungssystem Schuld sein. Zu erst wird durch die Föderalismusreform alle Verantwortung an die Bundesländer abgegeben und danach gibt sich Kanzlerin Merkel als "MUTTI der Nation" auf und will sich wieder um die Bildung in Deutschland kümmern.

Lächerlicher geht es wohl nicht mehr. Wir brauchen keine Reformen, die noch schnelleres Lernen ermöglichen, sondern wir brauchen Qualität in unseren Schulden. Offensichtlich verwechseln Politik und Hochschullehrpersonal Quantität mit Qualität. Noch enger betrachtet kann es auch als Nadelöhr angesehen werden, damit viele von der Bildung ferngehalten werden und der REST als indoktrierte Denkmaschine auf die mindergebildete Bevölkerung losgelassen wird.

Wer mit so einer Einstellung von der Universität abgeht, hat das Bildungsziel voll und ganz aus Sicht der Wirtschaft und Politik erreicht. Die Bertelsmannvorgabe "Vorbilder bilden" ist damit erfüllt.

Verantwortungsvolles Denken für alle Gesellschaft-Teilnehmer fällt in der westlichen Zivilisation unter den Tisch, vor allem in den Universitäten, die sich vorbehalten die nächste Elite zu schulen.

In meinen Augen sehe ich darin ein System, den Menschen die Menschlichkeit durch Bildung abzugewöhnen. Nur für die Wirtschaft, die Wertschöpfung und Gewinnstreben sind alle Opfer erlaubt. Sie sind mittlerweile schon ein Muss, denn Arbeitnehmer sind reine Kostenfaktoren die nach belieben ausgedehnt oder eingeschränkt werden müssen. Aus diesen Kreisen entspringen dann Ideen für Leiharbeiterfirmen, Praktikaausweitung usw. "Aus ökonomischer Sicht ist das alles praktisch und vor allem notwendig und "NACHHALTIG" für die Gewinnoptimierung.

NACHHALTIG ist das neue Modewort der Politik und der Wirtschaft. Jeder Nachteil für die Bürger und Menschen wird mit "nachhaltig" als Adjektiv ausgeschmückt. Ich bezeichne das als BASTA-Politik, denn wer sich gegen die Nachhaltigkeit stellt, stellt sich gegen die Zukunft.

Also lassen sie sich nicht von Wortkreationen blenden, die das Gegenteil suggerieren, das sie meinen. Nachhaltigkeit bedeutet im heutigen Wortgebrauch drastische Einschnitte für alle zum Vorteil weniger.

In diesem Sinne einen schönen Tag, einen schönen Abend oder eine gute Nach - Ihr POLITPROFILER

1 Kommentar:

  1. http://kleinblog.com/2009/05/18/warum-wir-keinen-bachelor-brauchen/

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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