Dienstag, 17. November 2009

Wie die Zensur in einer Martwirtschaftsdemokratie funktioniert

Vielen ist schon länger aufgefallen, dass unsere Druckmedien nur noch Pressemitteilungsveröffentlicher sind und sonst zu keinerlei Systemkritik fähig sind. Sie übernehmen Fernsehsender, publizieren in Sendungen, immer wieder die gleichen politischen Meinungen und unterstützen unterschwellig immer zu die gleichen Parteien. Eine freie Presse war in Deutschland schon immer nur ein Traum.

Nach dem zweiten Weltkrieg gründete der CIA bzw. die USA Verlage in Deutschland und unterstützte dadurch genau die Schriftsteller, die sich für den Kalten Krieg einsetzten. Andere Meinungen wurden aufgrund der fehlenden Verlage bzw. des fehlenden Geldes mundtot gemacht. So wird in einer Kapital-Marktwirtschafts-Demokratie zensiert. Wir sollen uns nicht von der Propaganda über Diktatoren hinweg täuschen lassen.



Bezüglich Zensur sind totalitäre Staaten ehrlicher. Die Zensur ist öffentlich bekannt und die Bewohner wissen, dass sie die Medien hinterfragen müssen. Das regt die Denkbereitschaft an. In unseren "freien" Regierungsformen erfolgt die Zensur freiwillig und hinter verschlossenen Türen. Das ist deshalb so gefährlich, weil die Bürger glauben neutral informiert zu werden. Die Denkbereitschaft läßt dadurch nach und öffnet Tür und Tor für politische Propaganda.

Geld bestimmt die Inhalte unserer Informationsquellen

Unsere Medien sind abhängig von Werbeaufträgen und diese Abhängigkeit scheint sich in ihrer Berichterstattung widerzuspiegeln. Meine persönliche Erfahrung mit Medien bestätigt diese Meinung. Journalisten können oder wollen nicht mehr die ganze Wahrheit über kritische Initiativen veröffentlichen.



Als Argumentationsgrund wird das "öffentliche Interesse" an Themen angeführt. Damit nutzen die Verlage nicht ihren Pool an Mitarbeitern und deren Potential, sondern sie steuern ganz bewusst unser Wahrnehmung und damit unser Urteilsvermögen über politische Entscheidung.

Bei den Druckmedien ist der Lesernotstand ausgebrochen

Den Verlagen brechen die Leser weg. Das Internet scheint aus Ihrer Sicht der große Konkurrent zu sein und Google der Missetäter. Selbstkritik wird in den Kreisen der großen Meinungsmacher in Deutschland natürlich nicht geübt.

Die Leser brechen weg, weil offensichtlich viele erkannt haben, dass sie über die Medien einseitig informiert werden oder sich angelogen fühlen. Mancheiner fühlt sich gar manipuliert oder indoktriniert. Eine Verknüpfung von politischen Ereignissen findet nicht mehr statt. Logisches Denken und Rückschlüsse werden nicht mehr aussprechbar und jeder Versuch der Analyse im Internet wird als Verschwörungstheorie abgetan, wenn es der politischen Elite nicht in den Kram passt.

Schweinegrippe (Neue Grippe) war Stolperstein für die Medien


Die Diskussion um die Schweinegrippe und der Impfung hat ein neues Medienbewußtsein in Deutschland erweckt, das so nicht geplant war. Je mehr Menschen sich informieren wollten, desto heftiger wurden die Panikbericht der "genehmigten und geachteten" Medien.



Die Blogger haben bezüglich der Schweinegrippe hervorragende Arbeit geleistet. Sie haben die Widersprüchlichkeiten der WHO, unserer Medien und unserer Politik aufgezeigt. Dieser Zug war schneller und stärker, als die Medienkampagne für die Massenimpfung in unserer Meinungsbildungsmaschine.


Die YELLOW-PRESS mit Berichten über Königshäuser, Prominenz und Schmicktipps will ich hier mal außer Achtlassen, ob wohl deren Stellenwert bezüglich der sozialen Bildung nicht irrelevant ist.


Presse zur Regierungserklärung Merkels


Die Regierungserklärung Merkels wurde erwartungsgemäß als Erfolg gefeiert. Die Drohgebärden unserer Bundeskanzlerin, gegen alle Widerstände die soziale Härte durchzusetzen, haben sie den breiten Masse verschwiegen. So urteilt eine unfrei Presse, aber keine unabhängig. Die Presse hat die Aufgabe Denkanstöße zu geben. Unser Bürger sind mündig genug selber Rückschlüsse zu ziehen. Die Zeit der Vordenker muss endlich vorbei. Das Internet lieft dafür eine Plattform. Der Bürgerjournalismus wird aber nicht als Bereicherung sondern als Feind wahrgenommen. In gewohnter Futterneid/Geldneidmanier wird jetzt dagegen vorgegangen.

Desweiteren sind die Besitzer der großen Verlage in die Gefilde der Politik so weit vorgedrungen, dass freundschaftliche Verhältnisse zur Politik eine freie Meinungsäußerung automatisch unterbinden.

Jetzt wird die Kanzlerin auf die Bühne für die Verlage gerufen und sie soll die Medienpropaganada, die gerade Angela Merkel wohlwollend unterstützt, aufrecht zu erhalten und die Regierung soll ein neues Gesetz "Leistungsschutzrecht" verabschieden. Das Urheberrecht der Verlage wird dadurch ausdehnt und eine GEMA für Verlage ermöglicht. Doch die Forderungen der Verlage gehen noch weiter. Sie wollen mitbestimmten, wie und nach was Google sucht und ihre Berichte verknüpft. Das die feine chinesische Art der Zensur über die Hintertür einer Demokratie und Rechtsstaat.

Das Leistungsschutzrecht macht die Blogger zu Geldeseln für die Printmedien und zapft sie gleichzeitig als kostenlose Mitarbeiter an. Medien dürfen politische Informationen und Schlussfolgerungen nicht mit Geldrechten verknüpfen. Das untergräbt die freie Meinungsbildung und auch das freie Informationsrecht.

Das was jetzt wieder einmal geplant ist ist ANTIDEMOKRATISCH.

Kommentare:

  1. ...huhu...habt ihr kein kontaktformular?
    ich habe das hier gefunden...vielleicht kennt ihr das noch nicht, vielleicht ja doch schon?!??
    geht um die schweinegrippe
    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/10/vortrag-von-jane-burgermeister.html

    was sagt ihr dazu?

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Habe eine Petition zwecks Verbesserung der Menschenrechte mit etwa folgendem Text eingereicht (ohne die Links), erfahrungsgemäß werden jedoch meine Petitionen nicht oder anders veröffentlicht.

    Hier der Text:

    „Der Deutsche Bundestag möge beschließen,
    nicht der Bundesregierung und dem Bundesverfassungsgericht Entscheidungen über Gesetze und Bürgerrechte zu überlassen, sondern sich mehr Mitbestimmungsrechte zu genehmigen und auch bei Petitionen und Anfragen von Abgeordneten zu den Menschenrechten nicht die Stellungnahme der Bundesregierung, sondern die Stellungnahme der Humanistischen Union (Herausgeber des Grundrechte-Report) einzuholen.

    Nach meinen Erkenntnissen und auch nach Internetrecherchen läuft alles auf eine Abschaffung von Bürgerrechten hinaus. Der höchste Souverän des Volkes scheinen anstatt der Bundestag die Bundesregierung und das Bundesverfassungsgericht zu sein, wobei alles zu Gunsten des Machtapparats zurecht gebogen wird.
    Bürger sowie auch der Bundestag bzw. dessen Abgeordnete haben zu wenig Mitspracherechte.
    Bundestagsabgeordnete haben bei der Verteilung unseres Geldes nichts zu melden (vgl. Sendung Plusminus vom 19.05.09, http://www.youtube.com/watch?v=o3RCVtPS-HA und Jörg Tauss am 08.09.09, http://www.youtube.com/watch?v=Be2FXKvFbh0 im Bundestag).
    Das vom Bundestag beschlossene Staatshaftungsgesetz wurde bekanntlich vom Bundesverfassungsgericht nicht zugelassen vgl. z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Staatshaftungsgesetz_(Deutschland).
    Grundrechte werden in Lobreden gepriesen, aber sie verkommen (vgl. Petra Pau am 03.07.09 im Bundestag, http://www.youtube.com/watch?v=PdMdOQCnvYU).
    Die führenden Parteien und die Bundesregierung beschäftigen sich kaum mit dem Thema Grundrechte. Die meisten Fragen werden nicht oder mit nichtssagenden Floskeln beantwortet. Antworten sind von selbstgefälliger Grundhaltung dahingehend getragen, als würde es überhaupt keinen Anlass zur Kritik geben, was dem Grundrechte-Report widerspricht (vgl. Jerzy Montag am 03.07.09 im Bundestag, http://www.youtube.com/watch?v=FYUR3lSZrBk).
    So läuft das auch weitestgehend bei Rechtsmitteln und Bitten gegenüber Behörden und Gerichten ab. Dienstaufsichtsbeschwerden sind bekanntlich "fristlos, formlos und fruchtlos". Rechtsmittel wie die "Gehörsrüge" funktionieren nicht, vgl. http://www.hoerbuchkids.de/hu/mr/homepage/justiz/info.php?id=134.

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  4. Fortsetzung:

    Die Zahl der Bürger-Initiativen nimmt zu und deren Erfolgsquoten nehmen ab, vgl. http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000000535;jsessionid=AF8EB6724E489179BCCBB744312EB7B9. Die Erfolgsquoten bei Verfassungsbeschwerden und übrigens auch bei Menschenrechtsbeschwerden nehmen ab und liegen bei ca. 0,5 -2% (z.B. 0,3% bei den Fällen 2008, http://www.bmj.bund.de/files/-/3852/EGMR%20Rechtsprechung%202008.pdf).
    Der Machtapparat nimmt sich immer mehr Rechte und ignoriert die Probleme der Bürger. Behördenangestellte, Richter und Machthaber aller Art halten meist zusammen, wenn es gegen Einzelne geht. Alles läuft darauf hinaus, den Staat von dem Einstehen für ihm zuzurechnendes Unrecht freizustellen (vgl. http://www.hoerbuchkids.de/hu/mr/homepage/justiz/info.php?id=134). Der Machtapparat verhält sich einheitlich, weist alle Schuld von sich, betreibt mit Verschleierung von Tatsachen eine „doppelte Moral“, ohne dass es dazu einer Einheitspartei bedarf.
    Unzählige kritische Stimmen dazu von Nichtregierungsorganisationen, Politikern, Wissenschaftlern, geschädigten Bürgern und Richtern können im Internet gefunden werden. Mir fallen jetzt Udo Hochschild, Dr. Egon Schneider, Frank Fahsel, Dr. Geiger, Dr. Kopp, Prof. Dr. Rüthers, Prof. Dr. Schachtschneider und Horst Häuser ein.
    Da Machtlose eher auf der Seite der Bürger, anstatt auf der Seite der Mächtigen stehen können, schlage ich vor, diesen anstatt der Bundesregierung Mitspracherechte bei der Beantwortung von Petitionen gegenüber Bürgern zu gewähren, damit die Bürger klare Aussagen bekommen, die frei von selbstgefälliger Grundhaltung sind. Auch sollten Anfragen von Bundestagsabgeordneten zu den Bürgerrechten nicht an die Bundesregierung, sondern an die Humanistische Union (Herausgeber vom Grundrechte-Report) erfolgen.“

    PS: Ich wäre für einen Internet-Radiosender, der Musik spielt und sich für die Verbesserung der Menschenrechte einsetzt. Was meint Ihr dazu?

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  5. Gute Idee mit dem Internetradio, doch der Haken ist, es werden mit Musik GEMA-Gebühren fällig und damit wäre das Radio wieder einmal von der Wirtschaft - sprich Werbung abhängig.

    Musik müsste also ausschließlich aus GEMA-freier Musik bestehen.

    Ich bin davon überzeugt, dass dies sogar einen Ansturm von Künstlern auslösen würde. Doch eines ist gewiss, die GEMA wird wie ein Adlerauge über dem Radio kreisen und jeden Verstoß teuer ahnden.

    Informationen sind mittlerweile total abhängig vom Kapital.

    Ich würde mir einen Bürgerjournalismus auf der Basis eines Radios wünschen. Es gibt immer und überall Menschen, die sich die Zeit nehmen, Umfangen zu starten, öffentliche, politische Veranstaltungen zu besuchen usw.

    Damit könnte das Monopol der Informationen tatsächlich vom Kapital abgekoppelt werden. Je größer der Erfolg dieses Radios sein wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich kommerzielle Information einschleichen wird. Deshalb muss immer höchste Aufmerksamkeit herrschen.

    Viele Menschen könnten kostenlos einen kleinen politischen Beitrag aus ihrer Region beisteuern.

    Wenn wir diese Grundsätze beherzigen wäre es ein guter Start, der wirkliche freie Information begünstigt und verbreitet.

    Sicher, die Politik und die Wirtschaft wird sich wieder eine Barriere einfallen lassen und wird sich wohl in einer staatlichen Zulassung als Journalist zuspitzen, aber noch ist es nicht so weit.

    LG

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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