Mittwoch, 23. Dezember 2009

Hochverrat! Frau Merkel treten sie zurück!

Vorhang auf die Show beginnt. Zu Guttenberg sucht Maulwürfe, die gestreng geheime Unterlagen an die Öffentlichkeit gegeben haben, das aber erst nachdem bekannt wurde, dass auch Bundeskanzlerin Merkel voll und ganz über die Vorgänge in Afghanistan informiert gewesen sein soll.

Er will sozusagen einen Hochverrat aufdecken. Doch eines verstehe ich nicht. Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee und informiert nur die Regierung also Merkel und den Verteidigungsminister. Wenn diese Unterlagen aus Unachtsamkeit nicht gelist und das Parlament nicht informiert, liegt doch der Verdacht des Hochverrates in einem ganz anderen Personalkreis, als den, den Freiherr zu Guttenberg in den öffentlichen Blickwinkel rückt.



Warum muss eine Parlamentsarme die Regierung über ihr Vorgehen informieren, wenn sie doch dem Bundestag unterstellt ist? Seltsame Regierungsstrukturen in unserer Demokratie!

Besser wäre es doch, wenn einer der Generäle eine offene Stellungnahme im Bundestag abgäbe, aber das geht ja nicht, das würde im TV live übertragen und der Feind (die Maulwürfe) bräuchten gar keine Spione mehr. Ja, so kann die Gewaltenteilung logisch argumentiert ausgeschaltet werden in unserer tollen Demokratie.

Als Maulwürfe kommt die STASI auf jeden Fall nicht mehr in Frage, auch der KGB kann schon im Vorfeld ausgeschlossen sein. Maulwurfsuche ist hier wohl nicht der treffende Ausdruck. Zu Guttenberg gibt noch ein vorweihnachtliches Schauspiel zum BESTEN, damit die Deutschen mit Blumen in den Gewehren an die Afghanische Front ziehen. Frieden gibt es erst, wenn der Krieg gewonnen ist. Eine alte Masche der Eliten die Volk aufzupeitschen. Ich höre bei zu Guttenberg auch den Vorwurf einer Dolchstoßlegende, denn seiner Meinung nach ist das Ansehen der Soldaten im Deutschen Volk zu gering. Traurig ist aber auch, dass junge Männer mit hohen Prämien an die Weltfront nach Afghanistan gelockt werden. Das ist Söldnertum in der eigenen Armee.

Diese angeblichen Unterlagen, die in der BILD veröffentlicht wurden, haben doch in Wahrheit seine "aufrechte" Haltung und seinen tadellosen adeligen Ruf gestärkt. Der souveräne, entschlossen Shootingstar (im wahrsten Sinne des Wortes) an die Spitze einer Diskussion katapultiert, die von der politischen Elite ohne Aufhänger niemals geführt werden konnte. Die Deutschen sollen in Sachen Afghanistan nach dem kleinen Wörtchen KRIEG rufen. Das öffnet Tür und Tor zur gewünschten Grundgesetz-Änderung für die zukünftigen Bundeswehreinsätze auch ohne Bedrohung der Demokratie im Inland. Vorrangig geht es um die Verteidigung von Ressourcen, die bereits Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung als sehr wichtig einstufte.


Maulwurfsuche als Ablenkungsmanöver

Die Maulwürfe sind dem nach der Staat im Staat, der durch solche Aktionen die öffentliche Meinung bewußt steuerte. Natürlich ist es jetzt unangenehm, dass sich jetzt offensichtlich noch herausgestellt hat, dass Angela Merkel bestens zum Thema Afghanistan informiert war. Noch unangenehmer ist, dass "gezielte Tötung" zum Aufgab der Bundeswehr gehört.

Dieser Maulwurf wird jetzt gesucht, denn die Informationen haben nicht zum Plan der Propagande gehört. Hier war ein übereifriger Bürger am Werk, der an die Aufrichtigkeit der Regierung tatsächlich glaubte.

Ich würde sagen, es ist im Ministerium wirklich etwas schiefgelaufen. Die Bürger wurden in die gewünschte Diskussion um Krieg verwickelt aber die Souveränität der Kanzlerin sollte nicht angekratzt werden, was jetzt geschehen ist. Flux wurde zum bewährten Mittel gegriffen: "Die SPD ist SCHULD" - sie ist immer und über all an allem Schuld. Bestimmt ist Steinmeier auch an der hohen Staatsverschuldung vor dem Schuldenberg Schäubles der Oberschuldige.

ACHTUNG!


Machen Sie die Augen auf! Lassen Sie sich nicht von dieser Komödie beirren. Krieg ist das beste Mittel sich von Schulden zu befreien, das funktionierte schon nach der Krise von 1929. Der New Deal war ein Tropfen auf den heißen Stein, erst der II WK bracht die Erlösung und Weg aus der Krise heraus.

Momentan versammelt sich die Welt in Afghanistan und vor Somalia. Auf dem ersten Blick unwichtige, arme Länder. Doch Somalia hat Ölvorkommen und Afghanistan kann als Öl- und Gastransitland ausgebaut werden - für neue Märkte. Afrika ist für Europa und die USA verloren, China hat sich diese Gebiete bereits mit Einfluss gesichert.

Zu Guttenberg ist die Hauptrolle angedacht worden, den Deutschen das Wörtchen KRIEG als Sicherheitswort abzuringen. Krieg bedeutet in Zukunft Befreiung und Frieden. Krieg ist nicht schlecht, denn auch Hitler wurde durch Krieg entmachtet und Deutschland von ihm befreit. Krieg ist nichts schlechtes, vor allem dann, wenn man es aus dem Blickwinkel der Wirtschaft und den Finanzwelt betrachtet.

Obama arbeitet genauso mit der Angst wie sein Vorgänger Bush. Afghanistan und auch Pakistan sind die Länder in denen der Terror wohnt. Terror ist zu einer Kunstfigur in den Augen der Menschen gebildet worden. Diese Bildung der Angst vor einem imaginären Feind war sehr erfolgreich. Angst kann jetzt auf jede ungewünschte Person oder Land schnellsten übertragen werden. Die Überleitung heißt Al KAIDA. Al Kaida ist überall dort, wo Frieden per Krieg hingetragen werden muss, um den Reichen ihren Einfluss auf Rohstoffquellen oder Transitweg zu sichern.

Besonders im Krieg gilt die goldene Regel: Folge dem Geld und du hast die Urheber!

Freiherr von zu Guttenberg empfehle ich mehr Aufrichtigkeit sich selber gegenüber. Als er Wirtschaftsminister wurde, gab er an, er hätte grandiose Wirtschaftserfahrung aufgrund der Verwaltung seiner Güter. Das stellte sich als Schaumschlägerei heraus ist aber bereits wieder vergessen, wie die 100.000 DM Frage an Herrn Schäuble.

Adel verpflichtet, aber niemals dem gemeinen Volk

Der Adel plante zusammen mit Hitler die Feldzüge gegen Europa und als das Schiff am sinken war, war jeder im Widerstand zu finden. Das hatte zum Vorteil, dem kleinem NSDAP-Mitglied wurde als Strafe sein gesamtes Hab und Gut zerschlagen und die Grafen, Freiherren und Barone blieben aufgrund ihrer geistigen widerständlerischen Handlung, die sie selbstverständlich nicht nach außen tragen konnten, unbehelligt - der Persilschein war dieser Gesellschaftsschicht gewiss.

Im Jahr 1945 sind viel Soldaten wegen Befehlsverweigerung erschossen worden, einige verwundeten sich selbst, damit sie aus dem Inferno ins Lazarett eingewiesen wurden. Genau genommen war der kleine Soldat nicht derjenige, der die Befehle zum Angriff gab, er musste gehorchen und zwar der Schicht, die zur damaligen Zeit die Elite des Militärs stellte, aber die waren im Geist der Widerstand gegen Hitler.

Weihnachtsgruß

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