Mittwoch, 14. Juli 2010

Chronologie der Finanzkrise

 Teil II :
Chronologie der Finanzkrise bis 2008
Chronologie der Finanzkrise 2009


Dez. 2010
Spanien schafft noch ganz knapp seine Anleihen am Markt zu platzieren. China sichert wie Griechland zu auch in Portugal zu investieren und Staatsanleihen auf zu kaufen. Auch die EZB kaufte kräftig Staatsanleihen der angeschlagenen EU-Länder auf.



1. Dez. 2010
Porsche wird an der Börse mehr Wert. Die Schulden aus der gescheiterten Übernahme von VW sollen mit neuen Aktien getilgt werden. Ein einfaches Prinzip Schulden zu einem Firmenwert zu machen.
http://www.faz.net

10. August 2010
USA auf Japans Spuren - Dollar im Vergleich zum Yen fast auf 15-Jahres-Tief - Nippon erscheint plötzlich stabiler als USA - China stürzt sich auf Yen-Anleihen
http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article8917926/Amerika-wandelt-auf-den-Spuren-Japans.html


10 % mehr Hotelübernachtungen ausländischer Gäste - Hotels verdienen auf kosten der Steuerzahler
Nur schade, dass die MwSt. für Hotelübernachtung gesenkt wurde. Der Staat bedient am Hotelzimmer-Boom nicht mit und sehr wenige Hotels geben den Steuervorteil an ihre Gäste weiter.



Skype will an die Börse - Keine großen Gewinne - deshalb ab an die Börse
http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1025483

Skype hatte sich für Ebay als teures Vergnügen erwiesen. Die Internettelefonie erreichte nie die Bedeutung, die sich das Auktionshaus erhofft hatte. Es fielen hohe Verluste an.

14. Juli 2010


Griechenland-Rettungspaket als Geldspritze für deutsche und franz. Rüstungsindustrie: Griechenland-Rettungspaket nützen Merkel und Sarkozy für lukrative Waffengeschäfte ihrer Rüstungsindustrie brutal aus. Trotz des massiven Haushaltsdefizits kaufte Griechenland sechs französische Fregatten im Wert von 2.5 Milliarden Euro. Darüber hinaus seien Gespräche über den Verkauf von fünfzehn französischen Super-Puma Helikoptern im Wert von 400 Millionen Euro und 40 Mehrzweckkampfflugzeugen aufgenommen worden.

Nun zeigt ein ausführlicher Artikel im Wall Street Journal detailliert auf, dass auch die deutsche Regierung im März einen Deal über zwei U-Boote in Höhe von 1,3 Milliarden Euro mit der griechischen Regierung abschloss. In deutschen Regierungskreisen wird zwar vehement bestritten, dass dies in irgendeinem Zusammenhang mit dem Rettungspaket steht, aber die Anschuldigung von EU-Vertretern ist deutlich: wie Frankreich habe auch Deutschland die Waffenexporte zur Bedingung einer Beteiligung am griechischen Rettungspaket gemacht.

(http://www.wsws.org)

7. Juli 2010

EU-Rettungspaket für Banken nicht für Staaten

Die EU-Staaten können im Notfall Banken auch mit Geldern aus dem Euro-Schutzschirm über insgesamt 500 Mrd. Euro stützen. Sollte ein Staat bei der Stützung angeschlagener Finanzinstitute seine Mittel ausgeschöpft haben, könne er die europäischen Stabilitätsmechanismen nutzen, sagte EU-Wirtschaftskommissar Olli Rehn am Montagabend im Europäischen Parlament in Straßburg.
(die welt.de)

5. Juli 2010

Infrastruktur in Deutschland kommt unter die Räder der Finanz- und Wirtschaftskrise: Zwei Abwasserzweckverbände müssen in Sachen mit Millionen-Geldspritze gestützt werden. Rund 7,1 Millionen Euro sollen als Darlehen an die Zweckverbände Kamenz-Nord und Obere Spree gehen, teilte das Innenministerium am Montag in Dresden mit. Ohne diese «Hilfe zur Selbsthilfe» wären auf die Kommunen als Verbandsmitglieder unzumutbare Belastungen zugekommen, hieß es zur Begründung. 6,1 Millionen Euro stellt das Land zur Verfügung, eine Million kommt vom Kreis Bautzen. Die Hilfe ist jedoch an Bedingungen geknüpft: Künftig müssen die Verbände höhere, kostendeckende Umlagen verlangen. (Bild.de)


4. Juni 2010
Europa wurde längst von China und Indien überholt. Wehe die Anleger merken das!
"In etlichen Industrien kommen die am schnellsten wachsenden Unternehmen aus wirtschaftlichen Schwellenländern", sagt Autor Jürgen Rothenbücher. Und viele davon seien schon jetzt größer als die vermeintlichen Weltmarktführer aus Deutschland und Europa, beschreibt der Leiter des Strategiebereichs von A.T. Kearney. "Etliche deutsche Unternehmen, die sich als Marktführer sehen, sind gar nicht mehr weltweit führend", meint Rothenbücher.
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article7541310/Firmen-nutzen-Chancen-der-Schwellenlaender-kaum.html

4. Juni 2010
Daimler hofft auf chinesische Investoren
China ist für den Daimler-Konzern nicht nur ein immer wichtiger werdender Fertigungsstandort und Absatzmarkt, in dem in den nächsten Jahren Milliarden investiert werden. Auch mit Blick auf die Aktionärsstruktur könnte sich der Stuttgarter Konzern durchaus vorstellen, in nicht allzu ferner Zukunft auf Anteilseigner aus dem Reich der Mitte zählen zu können. Finanzvorstand Bodo Uebber würde es jedenfalls begrüßen, "wenn in unserer Aktionärsstruktur einmal chinesische Adressen vertreten sind."
 
Ungarns Regierung warnt vor Staatsbankrott
Die Schulden Ungarns könnten doppelt so hoch sein wie bislang angenommen, so die Regierung. Die düstere Prognose belastet den Euro.
http://www.welt.de/finanzen/article7913001/Ungarns-Regierung-warnt-vor-Staatsbankrott.html






3. Juni 2010

Die EZB hat seit dem 10. Mai für rund 40 Milliarden Euro vornehmlich Staatsanleihen gekauft, fast ausschließlich aus Irland, Portugal und Griechenland. Mit mehr als 20 Milliarden Euro sei dabei der größte Anteil auf griechische Anleihen entfallen, heißt es im Umfeld der Bundesbank. Die Risikoaufschläge dieser drei Länder haben sich in den vergangenen Wochen dank der EZB-Käufe auf hohem Niveau weniger schlecht entwickelt als die Spaniens und Italiens.
http://www.faz.net/s/Rub09A305833E12405A808EF01024D15375/Doc~E7959E865DD3149EFA4DBC382E2F0BB5B~ATpl~Ecommon~Scontent.htm 

 26. Mai 2010
Deutschland bleibt auf Staatsanleihen sitzen.
Für die fünfjährige Anleihe konnten nicht so viele Papiere am Markt platziert werden, wie vorgesehen. Insgesamt gingen Gebote im Volumen von lediglich 6,12 Milliarden Euro ein, wie die für das Schuldenmanagement zuständige Finanzagentur mitteilte.Auf die Papiere gibt es "nur" 1,47 %" Zinsen. Doch was nützen Zinseinsparungen, wenn nicht genügend Geld an Deutschland verliehen wird. Im Grunde signalisiert der Markt, Deutschland muss höhere Zinsen bezahlen, sonst bekommt es kein frisches Geld mehr. 
http://www.handelsblatt.com/finanzen


Italien will Bargeldauszahlung über 5000 Euro verbieten, unter der Begründung des möglichen Steuerhinterzugs. 

Spanien plant Millionärssteuer. Die Regierung hatte kürzlich schon einmal die Einführung einer «Steuer für Millionäre» erwogen. Zapatero erklärte dann aber, dass solche Pläne «nicht an der Zeit» seien. Mit der Ankündigung im Parlament vollzog die Regierung nun eine Kehrtwende. 

25. Mai 2010
Spanien muss Sparkasse retten und verstaatlichen, nach dem Fusionsverhandlungen mit anderen Banken scheiterten. Wer will sich schon ein bankrotte Bank ans Bein heften, so etwas machen nur Staaten. Der Zusammenbruch des spanischen Immobilienmarktes fordert damit seinen Tribut. Spanien hat harte Sparmaßnahmen angekündigt. Die Spanier müssen mit Lohneinbußen rechnen und Rentner mit Nullrunden. Das soll 15 Mrd. Euro am Ende des Jahres einsparen. 15 Mrd. Euro die an Kaufkraft in Spanien fehlen werden und die Deflation vorantreibt.  .

18. Mai 2010 

Euro auf 1,21 zum Dollar abgerutscht
Die ganzen Bemühungen der EU lassen den Euro trotzdem dem immer weiter abstürzen. Im späten Handel ist der Euro auf 1,21 gefallen.




Doch wie die Unsummen von neuem Geld für die anfallenden Zinsen ohne Sicherheiten aus Schulden generiert werden sollen, beantwortet keiner diese Ökonomen. Die Realwirtschaft kann niemals diese Geldmengen durch Leistung generieren - außer die Menschen arbeiten umsonst - doch wer kauft dann all die Produkte? Die Wirtschafts- und Finanzspezialisten verweigern sich schlicht weg der Tatsache, dass diese Geldsystem eindeutig am Ende angekommen ist. Es gibt keine Sicherheiten mehr für neues Geld - die Sicherheiten (Menschen, Humankapital) gelten noch als TABU - doch wie lange - wenn sie dieses Geldsystem nicht stoppen?

10 Mai 2010
Eine konzertierte Aktion der EU-Notenbanken hat begonnen und fast 100 Mrd. frische Geld in die Märkte gepunkt. Aufgekauft wurden Staats- und Unternehmensanleihen. Weiterhin wurden Währungsverkäufe mit terminiertem Rückkauf koordiniert, damit der Euroraum auf genügend Dollar zurückgreifen kann. Rückblickend war der Erfolg nur kurzfristig. Heute am 26. Mai 2010 kämpft der Euro nicht mehr um die Markte bei 1,28 USD, sondern tendiert eher unter 1,20 USD zu fallen.
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/420393/index.do

Bafin verbietet kurzfristig ungedeckte Leerverkäuft vom 19.05.2010 bis 21.03.11 - 24 Uhr.Darunter fallen auch Wetten mit Staatsanleihen und CDS (Kreditrückfallversicherungen). Das könnte eine neue Form von Protektionismus sein, denn die Telekom und Daimler ziehen sich bereits von der Wall Street zurück!

Das EU-Rettungspaket ist noch nicht genehmigt, aber bereits im Markt eingepreist und der der EU hat sich von seinen Tiefstständen noch nicht erholt. Es bleibt abzuwarten, was in nächster Zeit noch für Maßnahmen erbracht werden müssen. Wolfgang Schäuble glaubt an einen Sparkurs, doch wie mit einem Sparkurs, die Wirtschaft angekurbelt werden soll, kann noch kein Ökonome beantworten. Einzige Möglichkeit, die Geldmittel der Banken, gehen in die Realwirtschaft - dazu bräuchten wir aber auch hier in Deutschland höhere Löhne. Doch damit ist noch nicht geklärt, was der Deutsche damit kaufen soll - noch ein TV-Gerät - noch ein Auto?

3. Mai. 2010
Deutsche Regierung beschließt Griechenland-Hilfe. Mit 110 Mrd. soll Griechenland in den nächsten 3 Jahren geholfen werden. 8,4 Mrd. muss Deutschland im Jahr 2010 mindestens überweisen. Das übernimmt die KfW - Deutschland bzw. der Staat garantiert mit Bürgschaften für die Kredite. Doch diese EURO-Stützmaßnahme ist nur mit einer Gesetzesänderung. Bis Donnerstag 6. Mai 2010 soll alles unter Dach und Fach sein. Deutschland fürchtet eine Verfassungsklage, weil es mit der Griechenlandhilfe gegen den Mastricht-Vertrag verstößt.

Portugal kauf 1 Mrd. Staatsanleihen zurück, die Mitte Mai fällig geworden wären. Doch das hilft dem Euro nicht viel - er notiert wieder bei 1,32 Euro.

Opel will Mitte Mai spätesten Staatsgelder. Aufgrund der NRW-Wahl wird diese Mitteilung aber nicht groß in den Nachrichten erscheinen.

Fusion der US-Fluglinien Contintal und United ist perfekt. Die erwarteten Synergien werden wohl Arbeitsplätze kosten. Viel mehr geht es um das Überleben der Fluglinien - machen wir uns nichts vor.

10. April 2010
650 Millionen Euro kostet die Karstadt-Insolvenz den deutschen Steuerzahler
"Der Staat ist einer der größten Gläubiger", sagte am Samstag ein Sprecher des Insolvenzverwalters Klaus Hubert Görg und bestätigte entsprechende Zahlen aus einem Vorabbericht der "Wirtschaftswoche". Laut dem Magazin haben Steuerbehörden, Arbeitsagentur und Sozialkassen in dem Insolvenzverfahren Forderungen über rund 665 Millionen Euro eingereicht. Bei der in Aussicht gestellten Rückzahlungsquote von drei Prozent würden sie davon am Ende lediglich 21 Millionen Euro zurückerstattet bekommen.


8. April 2010

EZB will auch zukünftig Staatsanleihen mit BBB- und BBB+ akzeptieren. Das ist eine eindeutige Hilfe für Griechenland, das demnächst kein A mehr in der Rankingbewertung erhalten wird. Die Banken, die griechische Staatsanleihen aufkaufen, könne diese weiterhin bei der EZB als Sicherheiten für Geld hinterlegen. Das Spiel geht weiter. Die EZB macht sich damit zur europäischen Bad-Bank.
(deutsche Welle)



7. April 2010
Wohlhabende Griechen bringen ihr Geld im Ausland in Sicherheit. Euro gerät unter Druck. "Laut Presseberichten haben Griechen in den vergangenen drei Monaten fast acht Milliarden Euro ihrer Geldeinlagen in die Schweiz, nach Zypern und Großbritannien überwiesen."
(Zeit-Online-Newsticker)


6. April 2010

Tarfiversträge sterben aus: Nur noch 52 % der Beschäftigten in Deutschland sind durch Tarifverträge abgesichert - das betrifft auch den Kündigungsschutz.
(Süddeutsche-Zeitung)


So werden private Lebensversicherungen abgeschöpft: Solvente Kunden haben den deutschen Lebensversicherern im vergangenen Jahr rund 21 Milliarden Euro gegeben. Diese Geschäfte gegen Einmalbetrag rufen jetzt die Finanzaufsicht auf den Plan. Denn sie könnten Altkunden benachteiligen, fürchtet nicht nur die Bafin.
(Manager-Magazin)


30. März 2010
Griechenlandsverschuldung nur eine Ablenkung von der tatsächlichen Pleitebedrohung der EU: Die griechische Staatsverschuldung wird in den Medien aufgebauscht, als drohe mit ihr der Untergang des Euros und des Abendlands. Im Vergleich zu den je rund 1850 Milliarden Staatsschulden der Deutschen und Italiener oder zu den knapp 8000 Milliarden Staatsschulden der gesamten EURO-Zone nehmen sich die 300 Milliarden der Griechen allerdings relativ bescheiden aus.
(www.readers-edition.de)


19. März 2010

Griechenland greift durch. Es muss sparen. Jetzt werden Steuerfahnder engagiert, die überprüfen, wer eine Yacht, ein teures Auto oder eine Wohnung besitzt, die er sich eigentlich nicht von seinem Einkommen leisten kann. Dies bezeichnet die griechische Regierung als "Suche nach handfesten Beweisen für Steuerhinterziehung".

Welthandel und Seehandel am Boden
Doch auch die griechischen Reedereien sind von der Wirtschaftskrise betroffen. Genauso der Hamburger Hafen und Hapag Lloyd. Sie konnte nur mit 1 Mrd. Euro Staatshilfen vorerst gerettet werden. Der Welthandel liegt nach wie vor am Boden und hat sich noch lange nicht aufgerappelt. Das das Presse und Politik als Wirtschaftswachmut bezeichnen ist nur das abfedern vom Abgrund, in den wir hinuntergestürzt wurden.

Angela Merkel setzt einen Koordinator für die Deutschen Werften ein. Die Deutschen Werften brauchen Hilfestellung vom Staat. Der Bund soll mit neuen Aufträgen helfen. Die Marine könnte neues Schiffen brauchen und auch Behörden könnten neue Schiffe in Auftrag geben.

Der Staat als Auftragsgeber in Not. Jeder will Aufträge vom Staat, bezahlt vom Steuerzahler und finanziert auf Pump.





18. März 2010


Frankreich kritisiert den hohen Produktivitätsüberschuss Deutschlands und fordert ein Einschreiten der EU mit entsprechenden Vorgaben für die jeweiligen Länder. So abwegig wie wir jetzt denken ist das nicht. Die angekündigte Wirtschaftsregierung, die von Sarkozy und Merkel angestrebt wird, wird das auch machen. Natürlich nicht sofort, aber alles in kleinen Schritten, dann fühlt sich das ganze nicht so schlimm an.

Weiterhin ist die drohende Pleite Griechenlands ein großes Risiko für den Euro und die EU selbst. Werden die Schulden Griechenlands übernommen, wollen andere Länder die gleichen Hilfen erhalten, da spielen bilaterale Abkommen keine Rolle. Auf der anderen Seite ist Deutschland durch Exporte sehr stark von der EU abhängig, genauso abhängig wie der Rest der EU von Deutschland abhängig ist. Es ist ein Teufelskreis ohne Ausgang. Würde Griechenland aus der EU austreten, wie es schon einige fordern, darunter auch unsere Bundeskanzlerin, begänne das Spiel mit Währungen von vorne und jede kleine Nation wäre der Spielball der Hochfinanz.

Die einzige wirkliche Lösung, die sich anbietet ist einen EXIT aus diesem Geldsystem zu nehmen, und zwar GLOBAL. Geld darf nicht mehr auf Besitzscheine über Erde und Natur entstehen, das verunmenschlicht dieses System und macht es zu dem, was wir heute sehen. Doch die Politik hat nicht den Mut. Sie hat die Bevölkerung viel zu lange im Unklaren gelassen, was Geld eigentlich ist.




1. März 2010
Merkels Wirtschaftsregierung (CDU) für Europa nimmt Form an. Erst war es Sarkozy (franz. Präsident) der diesen Begriff prägte und in den Deutschen Medien wird Merkel als Ikone der Wirtschaftsregierung für die EU angeführt.

Eine Demokratie, die von der Wirtschaft regiert wird, ist keine Demokratie mehr. Eine Wirtschaft ist nicht demokratisch aufgebaut! Wer also eine Wirtschaftsregierung für die EU und folglich für Deutschland fordert ist im höchsten Grade ein ANTIDEMOKRAT. Die Wirtschaft hat nach wie vor dem Menschen zu dienen, kann sie es nicht mehr, muss die Wirtschaft geändert werden, nicht die Demokratie.


25. Februar 2010
Das britische Pfund wird schwächer. Die Staatsverschuldung steigt rasant an. Rating-Agenturen drohen Großbritannien mit einer Herabstufung, wenn nicht gespart wird. Es wird ein Wirtschaftseinbrauch von 13 % in den nächsten Jahren erwartet, das liegt 4 % über den Erwartungen für Griechenland, das ebenfalls in Finanznöten steckt und jetzt schon nach einer Entschädigung für NAZI-Verbrechen ruft.

Es wird immer enger in Europa und die Deutsche Presse reitet auf einer alkoholisierten Bischöfin und einem hetzenden Außenminister herum. Alles Ablenkung von den wahren Problemen, die unlösbar auf uns zu kommen.

2. Februar 2010
Kommunen sind in Finanznot.



21. Januar 2010
Obama schickt mit seiner Überlegung, den Eigenhandel der Banken zu verbieten, in den Keller. Doch bis jetzt sind Obamas Wutäußerungen immer im Leeren Verhalt. Offensichtlich gab er den Börsen endlich einen Grund sich zu korrigieren. Er hat mit seinem Vorschlag den Börsianern einen Bärendienst erwiesen.

20. Januar 2010
Der neue Chef des Autobauers, Nick Reilly, macht Nägel mit Köpfen. Nick Reilly löste Demant ab und flux kam der neue Wind, den jeder erwartete und fürchtete. Antwerpen (Belgien) wird geschlossen und in Deutschland sollen 4.300 Mitarbeiter entlassen werden. Doch aus meiner Sicht ist das der Anfang, nicht das Ende. Nach dem GM jetzt ca. 600 Mill. Dollar in Opel investierte wird von den EU-Staaten Geld in Mrd. Höhe erwartet. Demant scheint für dieses Geschäft nicht hart genug gewesen zu sein?

11. Januar 2010
Japan-Airline laut Pressemeldung nicht mehr vor dem Konkurs zu retten.
BIP ist 2009 um 5 % gesunken und die deutschen Autobauer feiern sich mit Verkaufszahlen, die sie am schlechtesten Ergebnis von 2008 messen. Nach einem Absatzeinbruch von 33% bei Daimler - sollen jetzt die miesen Zahlen einem etwas erhöhten Absatz aufgewertet werden.

9. Januar 2010
Ausverkauf der DDR geht weiter: Bund verkauft Ackerland und Seen
Die Vermarktung ehemals volkseigener Agrarflächen und Wälder in Ostdeutschland hat im vergangenen Jahr die Kassen des Bundes klingeln lassen. Wie die zuständige Bodenverwertungs- und verwaltungsgemeinschaft (BVVG) am Freitag mitteilte, haben Verkauf und Verpachtung einen Überschuss von 494 Millionen Euro eingebracht. Im Vorjahr waren es noch 366 Millionen Euro. Nach Recherchen des MDR-Magazins "exakt" haben deshalb millionenschwere Anleger und Investmentfonds aus dem Westen ein Auge auf die Flächen geworfen. Dadurch hätten einheimische Landwirte das Nachsehen, weil sie mit deren Angeboten nicht mithalten könnten.
(Quelle)




8. Januar 2010
Großbritannien könnte sich von seinen Staatsschulden durch eine Inflation entledigen. Es ist nicht am EURO angeschlossen!
Griechenland und Dubai waren nur der Weckruf - das System bricht schließlich nie an der dicksten Stelle zuerst". "In Japan beträgt die Staatsverschuldung inzwischen 200 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, Deflation ist wieder ein großes Thema und die Alterung der Bevölkerung hat brutal begonnen. Die Briten steckten im dritten Quartal 2009 als einziges G20-Land noch immer in der Rezession. Das alles erhöht das Anlagerisiko ganz erheblich."
QUELLE: Die Presse

Die Arbeitslosenquote in der Euro-Zone hat den höchsten Stand seit elf Jahren erreicht. Der Anteil der Erwerbslosen sei im November von 9,9 Prozent auf 10,0 Prozent gestiegen, teilte die Europäische Statistikbehörde Eurostat mit.
Quelle: ARD Tagesschau

HYPO APLPE ADRIA - Es drohen hohe Haftstrafen
Bilanzfälschung, Betrug, Untreue: drei Tatbestände, wegen derer im Fall der notverstaatlichten Kärntner Hypo Bank ermittelt wird. Es könnte hohe Strafen sowohl für Manager als auch Politiker geben.
QUELLE: Nachrichten AT

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