Samstag, 2. Januar 2010

Die Kraft der Symbole

"Was Du nicht willst, das man Dir tut.
das füge keinem anderen zu."

Eine kraftvolle Wahrheit, die jeder in uns trägt. Doch sind wir gefangen in einem Geldsystem, das gerade Ausbeutung entlohnt und jede effektiver ausgebeutet wird, desto höher der Lohn.

Wir sind den Symbolen ausgeliefert. Sie haben ihre Kraft, weil wir an sie glauben und jeder auf seine spezielle Weise - darin liegt die Magie der Symbole. Sie geben uns ein Zugehörigkeitsgefühl. Sie sind die altmodischen Clubkarten, um sich vom Normale abzuheben.



Der Adel brandmarkte sich durch die kleinen Wörtchen "von und zu" und gibt hiermit sogar ein vererbbares Statussymbol vor. Im Mittelalter galt sogar noch eine Kleiderordnung die den Status unterstrich. Heute haben wir dafür andere Statussysmbole, die sich als Logos auf unseren Kleidungsstücken wiederfinden. Diese Clubkarten sind für jeden erstrebenswert, egal welche Qualität sich dahinter verbirgt, egal welche Menschenschinderei für den Mehrgewinn an diesem sogenannten Labels angewendet wird.

In unserer Gesellschaft trägt jeder am liebsten das Kastenschild bzw. das Clubschild als Kleidung auf der Brust, am Arm, am Arsch oder an der Gürtelschnalle. Dagegen wird Tierschutz sehr groß geschrieben, aber noch keiner ist auf die Idee gekommen für den Menschenschutz besonders in der Produktion dieser Wohlstandslabels einzutreten.

Menschenschutz scheint nur noch im Zuge der Terrorismusbekämpfung relevant zu sein, obwohl täglich Frauen und Kinder für unser Gesellschaftsspiel in anderen Ländern ausgebeutet werden.

Teilhabe an den menschlichen Errungenschaften wird nur dem ermöglicht, der sich an der Ausbeutung anderer beteiligt. Je mehr er dazu beiträgt, desto höher sein Status.

Bruderschaften wie Freimaurer, Bilderberger und der gleichen sind Mythen, die aufrecht erhalten werden, als Ablenkungsmanöver, damit wir den wahren Grund unserer Versklavung nicht erkennen.

Erst wenn die Menschheit den Betrug durch das Geldsystem, Geld aus Nichts gegen Sicherheiten auf die Erde akzeptiert und damit abschafft, wird die Menschheit von der Sklaverei der Symbolik befreit sein. Geld darf nur durch die Leistung des Menschen neu entstehen, nicht aufgrund von Besitz und Eigentum. Das ist wohl die wahre Übersetzung der biblischen Metapher, als Jesus die Stände der Händler im Tempel zerschlug. Natürlich wird es heute als Schutz des heiligen Ortes Gottes verstanden, aber war dieser Jesus nicht ein Revolutionär, der alles in Frage stellte, das gesamte Judentum, auf dem sich das Christentum begründete?

Die Menschheit hat nichts gelernt. Es herrschen immer noch die alten ägyptischen Bedingungen mit dem einen Unterschied, wir telefonieren heute mit Handy, fahren mit Autos und gehen nicht mehr in die Tempel der Götter, sondern wir schalten die Priester in TV und Radio ein.

Der Mythos JESUS hat die Menschheit nicht befreit. Er hat neue Möglichkeiten für eine effektivere Ausbeutung geschaffen.


Der Eisbär ist das Tier Nummer EINS in Europa und der westlich zivilisierten Welt. Er steht für den Klimawandel. All die Menschen, die aufgrund von Armut und Geldwertmangel verhungern sind kein Thema. Sie sind arm und selber schuld am Verhungern. Somit erhält der Eisbär einen Symbolcharakter für gerechte, klimabewußte Menschen. Er ist weit weg und erinnert uns nicht an unsere eigene Ausbeutung gegenüber anderen Menschen.

Hinzu kommen die Rotarier, die sich gerne als Wohltätige darstellen und im endeffekt einen Insiderclub mit Insidergeschäften bilden. Das Gleiche gilt für die Freimaurer, für Studentengemeinschaften und sonstige Vereinigen. Deren Symbole sind die Eintrittkarten in einen großen Kungelei-Club, in dem es immer nur um den Mehrgewinn an Geld geht, Darum einen besseren und schnelleren Zugang, die Nichtmitglieder auszubeuten.

Viele dieser Symbole haben sich zu einem Mysterium entwickelt, die Menschen glauben lassen, dass schier übermenschliche Fähigkeiten hinter diesen Bruderschaften stecken. Ein bequemer Urglaube, den sich diese Vereinigungen zu Nutzen machen und die Eintrittgelder wie im begehrtesten Golfclub nach oben schrauben. Wieder ein Geschäft im Geschäft, das nur dem Mehrgewinn des Geldes dient.

Betrachten wir die Geschichte der heute noch gültigen Religionen, haben schon damals die Priester diesen Glauben an Symbole aufgebaut und ausgenutzt. Sie haben ihr Göttlichkeit mit Symbolen untermauert, die die Menschen anbeten mußten. Judentum, Christentum und der Islam beten den gleichen Gott an, der seinen Ursprung in der ägyptischen Mythologie hat. Ein Urimperium, in dem sich die weltlichen Herrscher zu Göttern ernannten, um die Untertanen besser beherrschen und ausbeuten zu können. Auch im Buddhismus und anderen asiatischen Religionen ist dieses Prinzip ausgeübt.

Bis heute hat sich an diesem Prinzip nichts geändert. Die menschlichen Anstrengungen für Führer und Elitenkasten haben ihre Symbolik noch nicht verloren. Noch immer sind wir bestrebt Huldigungen zu erbringen. Wir verdrängen dabei die Wahrheit, dass die Mehrzahl der Leistungsträger für diese Anstrengen in Lehmhütten hausen musste und zu widerlichsten Bedingungen arbeitete - nicht wenige liessen ihr Leben für die Monumente der Macht von Kirchen, Herrschern und Adligen. Der Menschheit selber haben die Architektonischen Meisterleistungen nichts gebracht. Eine unsinnige Vergeudung von menschlicher Leistung.

Sämtliche Weltreiche, die wir heute als grandios begreifen, waren auf Sklaverei und Ausbeutung aufgebaut - auch die großen Griechen, die Erfinder der Demokratie waren schlichte Sklavenhalter.

Später ging die Reichenkaste dazu über als Dank Hilfsstiftungen zu gründen, die die Not der Armen lindern sollen und erhielten dafür auch noch Denkmäler - siehe die Fugger oder die Arbeiterunterkünfte in der industriellen Revolution. Der wahre heidnische Gott, der dies alles möglich machte, war Geld.

Geld und Reichtum haben die Mythologie schon lange abgelöst, aber der Zauber wirkt immer noch auf die Menschen, wie in Urzeiten.

Diejenigen, die diese Mauern des Götzentums - Symbolik - einreissen wollten waren Ketzer, Verschwörer und Volksaufhetzer. In der Bibel steht nur, dass sich der Mensch sich die Welt Untertan machen soll. Es wird mit keinem Wort erwähnt, dass der Mensch die Erde als Eigentum aufteilen soll und sich der Eigentümer der Welt sich die Menschen zu Untertan machen soll.

Wir diskutieren in unserem Kulturkreis darüber ob Abraham nun wirklich 900 Jahr alt wurde oder ob es nur eine Symbolik bzw. um eine Metapher handelt. In meinen Augen braucht der Mensch 900 Jahre um die wahre Lehre der Bibel zu begreifen.

In keinem der Bücher, die als heilig gelten, steht im Anfang etwas von Ausbeutung der Mitmenschen durch Besitzansprüche auf Erde und Natur. Erst die Zehngebote manifestierten Hab und Gut an der Erde als göttliches Recht, das geschützt werden muss. Somit wurde Gott im Laufe der Bibelseiten zu einem Eigentümer der Stehlen per Strafe verbot und die Leviten zur heiligen Kaste der Wächter dieser göttlichen Weisung machte.

Die Nächstenliebe wurde zu Führungsinstrument, die Armen ruhig zu stellen und ist heute zu einem Geschäft verkommen. Wir alimentieren uns sogar selber in Form von Staatsstrukturen.

Wir beten Symbole wie das Kreuz, den Sichelmond oder den Davidstern an, die für ein und den selben Gott stehen und doch empfinden die Menschen des jeweiligen Glaubens ein Gerechtigkeitsgefühl, das nur ihr Gott der richtige ist.

Für die wirklichen Lehren dieser Alten Bücher sind wird mittlerweile so weit im eigenen Ich und Profit gefangen, dass die Symbolik zu unserem Lebensinhalt geworden ist und diese Symbolik wird in der Zwischenzeit von der Geldwirtschaft angetrieben, zugeschnitten auf jeweiligen Glaubensabschnitte.

Die neue Religion "GELD" ist auf dem Vormarsch, als Befreier der Menschheit. In Asien wird sie als Durchbruch des Kastenwesens gefeiert und in TV-Serien gefeiert. Bollywood produziert Befreiungsfilme wie am Fließband für ein Milliardenpublikum. 250 Millionen Inder unter 25 Jahren warten darauf die neuen Götter der Geldreligion anbeten zu dürfen.

Wie weit wäre die Menschheit wohl gekommen, wenn nicht Ausbeutung der anderen der Lohn für ein besseres Leben wäre? Ist nicht der Grundgedanke jeder Religion, das Wohl aller Menschen?

Das ist unsere wahre Moral, die wir alle in uns tragen und als tiefen Traum auf ein besseres Leben ansehen. Manche bezeichnen es als Paradies und Himmelreich, das erst nach dem Leben erreicht werden kann. Somit wird das GUTE als Triebfeder für das BÖSE benutzt und inform von Symbolik fehlgeleitet.

Keiner von uns ist bereit sein eigener, strengster Richter zu sein. Wir richten immer lieber über andere. Die wahre Erkenntnis liegt aber in uns selber, das sagt Gott, Jesus, Buddha und Mohammed, auch der Hinduismus. Wir brauchen keine Führer, wenn wir unsere wahre Moral und Werte nach außen tragen und achten.

Demokratie ist heute immer noch ein Selbstbetrug der Massen, die von Symbolik und Gier getrieben ist und die Legitimation darstellt, Minderheiten zu missachten und auszubeuten. Wahre Demokratie sollte den Grundsatz bei jeder Abstimmung haben: "Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füge keinem anderen zu."

Für diese Weisheit sind wir noch nicht bereit, die Gier nach Geld und Macht überlagert diese Urweisheit der Alten, die keine Priester waren, sondern Ketzer.

1 Kommentar:

  1. Welchem Geldsystem wir Wert verleihen, entscheiden wir durch Verwendung täglich. Verwenden wir Euro oder Dollar, stärken wir durch Wertgebung das Geld der herrschenden Elite. Verwenden wir Alternativen wie ein selbstgeschöpftes, von uns selbst gedecktes Zahlungsmittel, dann stärken wir logischerweise uns selbst. Rheingold ist eine solche Möglichkeit.
    http://rheingoldblog.wordpress.com
    Für Blogger gibt es von den Rheingoldern seit neuestem mittlerweile eine finanziellen Förderfonds.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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