Donnerstag, 28. Januar 2010

Gipfelspringer: Globales politisches GUCKEN

Die Weltpolitik der Neuzeit scheint sich nur noch auf Gipfeltreffen, Konferenzen und Symposien abzuspielen. Begleitet von einem riesigen Medienspektakel. Es wird nicht mehr unterschieden ob es sich um eine wirtschaftliche Veranstaltung handelt oder um tatsächliches politisches Treffen. Kritische Stimmen werden von diesem Rummel unterdrückt.

Die Sender, Magazine und Tageszeitungen überschlagen sich mit Liveberichterstattungen, Interviews und ausgesuchten Spezialistenstatements, fast im im Musikantenstadel, das sieht man auch immer nur die gleichen NASEN.



Hin und wieder schafft es ein Thema tatsächlich zu ganzen Themenwoche wie zur Klimakonferenz in Kopenhagen. Die Nation ist mental auf den Beinen und diskutiert das, was von den Medien in Umlauf gebracht wurde. Solche Veranstaltungen sind die Sternstunden der politischen Ratgeber, die wir oft als Spezialisten präsentiert bekommen. Kritische Stimmen bekommt die Masse nur in Form von Protestkundgebungen oder in Form von natürlichen Menschen präsentiert, die in keinster Weise den anspruchsvollen Vorstellungen der Medienkonsumenten entsprechen und sich schon alleine deshalb disqualifizieren.

Die Yellow-Press kümmert sich um die unpolitische Masse und publiziert mit geheimen Schmink- und Modetipps der politischen Anhängsel das Thema bis in den letzten Frisörsalon.




Die Afghanistan-Konferenz ist eine große Showveranstaltung GLOBEL-Political-VIEWING

Das sogenannte Vorgehen in Afghanistan ist längst abgesprochen, lassen Sie sich nicht irreführen. Auch diese Konferenz ist ein lockeres Zusammensein der NATO-Partner mit dem Präsidenten des Staates, der gerade befreit wird. Die Wahlmanipulationen dieses afghanischen Präsidenten und seine kriminellen Verstrickungen spielen in den Hintergrundinformationen für die Massen zu diesem Thema natürlich keine Rolle.

Konferenzen in der NEUZEIT dienen ausschließlich als Aufhänger, die öffentliche Meinung durch ausgesuchte, emotional geladene Hintergrundinformationen zu bilden also zu formen. Neutrale Information bleibt unter diesem Vorbehalt auf der Strecke, schließlich sollen nur die Informationen transportiert werden, die automatisch die Zustimmung im Volk erzeugen, die politisch erwünscht wird. Das empfinden wir sogar als Freiheit, um uns hinter Vorwürfe machen zu können: "Wir waren auch dafür."

Landläufig bedeutet "BILDUNG" WISSENSVERMITTLUNG, aber in der Neuzeit ist "Bildung" FORMEN bzw. einseitige Informationsverbreitung unter der Suggestion neutrale Berichte zu lesen.



Zum ersten Mal dürfen die Deutschen, nach fast 9 Jahren Friedensmission, eine Dokumentation über Afghanistan mit "deutschem" Blut sehen. Mit einer Soldatenwitwe ganz nah ihren Schmerz mitempfinden, vorher durften Familien ihren Schmerz nicht mit Öffentlichkeit teilen.

Auf einmal steht der Bau von Schulen und Brunnen nicht mehr im Mittelpunkt. Ja, es wird sogar als Selbstbetrug der Politik dargestellt, die sich Naivität leistete - ganz 9 Jahre lang.


Alles aufgedeckt durch den Investigativen Journalismus unserer Medien, dem sie sich seit 9 Jahren erfolgreich verweigerten. Unser Bundeskanzlerin bekennt sich unter dieser Berichterstattung mit bedrückter Miene zu einem noch schärfen Vorgehen in einem Land, dem wir den Frieden mit Waffengewalt bringen. Doch es ist eine Finte. Die Politik hat sich an Franz-Josef Strauß erinnert, der da immer sagte: "Schau dem Volk auf s Maul, aber rede nicht danach reden."

Plötzlich fühlt sich die Masse nach 9 Jahren verstanden und schon hört die Masse nicht mehr was tatsächlich geredet wird. Mit einer Art "ENTSCHULDIGUNG" und Selbsterkenntnis werden noch höhere Forderungen gerade im Afghanistankrieg plausibel gemacht.

Genauso hat sich Barack Obama mit seiner ersten Rede zur Nation bei den Amerikaner wieder eingeschmeichelt. In Selbsterkenntnis seiner versäumten Versprechungen verlangt er dem eigenen Volk noch mehr Einsparungen ab und das unter tosendem Applaus des Kongresses. Noch eine Portion Patriotismus hinter her und er wird wieder zum angesehen Präsidenten, der seine Wall Street für eine kurze Zeit wieder streicheln darf.

Genau so macht es unsere Regierung auch mit uns, natürlich ohne Patriotismus, der wird mit dem großen Wort "DEMOKRATIE" ersetzt.

Das politische Spiel mit den Massen ist erst als solches erkennbar, wenn die Regeln entdeckt sind, doch diese werden gehütet wie ein altes Mysterium. In Zeitungen und TV-Kanälen finden wir keine Hinweise, diese Geheimnis zu lüften, nur der eigene Verstand kann uns zum Ziel führen.

Im Falle der Schweinegrippe ließ sich die öffentliche Meinung nicht überrumpeln, zu offensichtlich und plump war die Kampagne, aber auch das Wissen um Impfen und Viren war in der Bevölkerung noch zu groß. So musste dieser Deal im wahrsten Sinne des Wortes abgeblasen werden, aber die Zeche zahlen trotzdem wir die Steuerzahler. Also war es nur ein Pyrrhussieg für uns alle.


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