Donnerstag, 25. Februar 2010

NRW-Wahl: Der Wurscht des Hannes wird gesucht

In NRW wird mal wieder der größte Wurscht des Hannes gesucht. Viele bieten sich an, Jürgen Rüttgers, der bewährte WURSCHT soll aus Sicht der Medien es wieder werden. Wir suchen wieder den Überzeugtesten der Überzeugten eines Vereins, der Gut und Böse bestens unterscheiden kann und es uns in Maßregelungen diktiert.



Die Opelaner müssen noch bis zur heißen Phase im Wahlkampf warten, erst dann, wenn sich Rüttgers wieder auf das hohe Roß als Arbeiterführer schwingen wird, sind ihre Belange für sein Ohr hörbar, um sie hinterher, nach der Wahl, wie eine heiße Kartoffel wieder fallen zu lassen, weil die Entscheidung eh die EU trifft - in das Rüttgers Deutschland gleich als Bundesland einreihen würde. Schon schart der Partnerverein FDP mit den Hufen und ruft: ENTSOLIDARISIERUNG für das Volk und Solidarisierung mit dem Rest Europas zum Wohle der Wirtschaft.

Doch bevor das Volk die Überzeugung des Überzeugtesten zu hören bekommt, muss noch Geld in die Kampfkassen der Partei, des Vereins, dem Jürgen Rüttergs als Noch-Ministerpräsident treu zu Diensten ist, mit allen Möglichkeiten und Befungnissen seines Amtes.

So wird der Ministerpräsident aller zum CDU-Vereinsmeier und macht sich auf den Weg die Kampfkassen seines Vereins zu füllen. Natürlich weiss unser Überzeugtester der Überzeugten nicht, dass sein Verein für Privataudienzen mit ihm, Rechnungen stellt, denn in solchen Angelegenheiten hat sich herausgestellt, dass in unserem Rechtssystem "Unwissenheit tatsächlich vor Strafe schützt". Vorgelebt von Dr. Helmut Kohl (CDU- Ex Bundeskanzler und Hüter der Schwarzgeldkassen seines Vereins), sowie Wolfgang Schäuble als Schubladenkassenwart, der gerne und schnell vergisst, wenn es um prall gefüllte Geldkuverts geht. Ach und Roland Koch, der Rechtspopulist des christlichen, politischen Bundesvereins. Bayern hat natürlich wieder seine eigene Vereinsmeierei und versammelt sich unter der Vereinsflagge einer christlich, bayrischen Vereinsmeierei, deren Ikon Frank-Josef Strauß ist. Auch kein unbeschriebenes Blatt von umgemünzter Moral.

Alles glorreiche Persönlichkeiten, wenn es darum geht Geldgeheimnisse zu hüten und Maßregelungen für Steuerhinterzieher aufzustellen. Der größte WURTSCH bestimmt das Gesetz, so ist es Tradition in Deutschland und allen anderen Demokratien. Nicht das Volk regiert, sondern das Geld. Das ungleichmäßig im Volk verteilt ist und sich in wenigen Händen immer mehr ansammelt. Das kaiserliche Wahlrecht ist längst nicht abgesetzt, es funktioniert bestens. Noch immer bestimmt das Geld die Politik, nur auf eine feinere, eben demokratischere Art. Die Schreiberlinge lassen sich nicht bezahlen, sondern sie veröffentlichen bezahlte Anzeigen. Alles legal und nach dem Gesetz. So sagen es die Oberwürschte. Doch wer kein Geld für Anzeigen hat, wird von den kleinen Würschtchen erst gar nicht gehört und falls doch ein zaghaftes Rauschen im Walde zu hören ist, kommt gleich ein Zipfel der Wurscht des Hannes und spricht von Dekadenz, Kommunismus und Moral, die sie sich selber immer wieder neu erfinden und für sie selber nicht gilt. Moral gilt heute nur noch, wenn unangenehme Selbstdenker zu oft und zu laut von den Würschtchen gehört werden.

Der Hannes sucht sich seine Wurscht immer schon selbst. Würschtchen haben hier nix zu sagen. Zu erst werden die Gespräche mit dem Geld gesucht, damit das Vereinsprogramm auch mit den Interessen des Hannes übereinstimmt und danach wird dem WÜRTSCHchen-Wurscht das fertige Produkt zur freien demokratischen Wahl vorgeschmissen. Frei nach dem Motto: FRISS oder SCHLUCH. Es gibt keine Wahl, der Hannes sucht sich nur seine Wurscht ganz alleine. Die Wahl ansich ist eine Pharse. Debattieren darf die Herde der WÜRSCHTCHEN, aber Entscheidungen fassen nur die einzige WURSCHT des Hannes - das ist Demokratie.

Die Falschheit in der Demokratie

Am besten ist, die Herde wird vor den Wahlen in kleine Teilherden aufgeteilt und eine davon bekommt den Sündenbock untergejubelt. So versammelt sich der Rest der Herde als gerechte Mehrheit hinter der Oberwurscht. Denn was Moral und Unmoral ist bestimmt nicht das Herdentier, im wurde abgewöhnt zu urteilen oder gar selber zu denken, sondern das Sprachrohr des Hannes ist der Verkünder der Moral.

So kommt es, dass noch vor einiger Zeit das STOPP-Schild gegen Pädophile von jeder Titelseite prangerte und nach Bekanntwerden der Verfehlungen von Jesuiten - auch ein Verein, der Maßregelungen aufstellt, bestimmt was Gut und Recht ist und uns das Denken darüber abnimmt - NEIN! - diese Verfehlungen schaffen es nicht auf die Titelseiten. Anstatt Verdachtsmomente sexueller Übergriffe auf Schüler der Polizei zu melden, muss in dieser Parallelgesellschaft nur die nächst höhere Wurscht-Hierarchie benachrichtigt werden. Das allgemein gültige Gesetz scheint hier nicht zu wirken. Der letzte Rücktritt in diesem kath. Verein geschah nicht aus Scham, sondern auf Anordnung wegen Unfolgsamkeit gegenüber den internen Gesetzes dieser Parallelgesellschaft.

Tja- über das Gespräch zwischen Bundeskanzlerin Merkel und kath. DINGSBUMS wurde stillschweigen vereinbar. Hier bekommt die BILD keine Informationen zugesteckt, aber wenn eine evangelische Bischöfin betrunken am Steuer erwischt wird, klingeln die Telefone und die Druckwalzen laufen heiß.

Moralisch oder unmoralisch? Diese Frage stellt sich in unseren Parallelgesellschaften nicht. Moral war immer schon ein Instrument, der Zensur gegenüber dem Rest der Gesellschaft.

Doch kommt ein Menschen, der denkt, kritisiert und anregt zum eigenen Nachdenken, wird keine Gelegenheit ausgelassen die Morallatte anzulegen. Dagegen warten wir vergeblich auf die Morallatte bei den übrigen WÜRSCHTE. Der moderne Prager ist nicht auf dem Marktplatz, sondern am Kiosk. Und der Hannes bestimmt heimlich und leise die Auslegung der Moral für die Würschtchen, die zwar lesen und schreiben können, aber denken nie erlernten.

Überzeugung ist Lüge. Überzeugung ist, das zu sehen wie man es will oder andersherum, es nicht zu sehen wie es ist. Das in Wahrheit die DEKADENZ, die uns durch Glauben in jedlicher Form anerzogen wird. Wir kennen nur noch zwei Prämissen gemäß den Gesetzen des Syllogismus, der besagt: Der Verein sind gut - Menschen nur zum Teil = Menschen in Vereinen sind daher immer GUT.

Herden mit Herden bekämpfen

Von dieser anerzogenen, falschen Logik sind wir getrieben. Wir wollen Herden mit Herden bekämpfen und gewöhnen den Herdentieren genauso das Denken ab, denn der Überzeugte ist immer ein Gläubiger der benutzt werden will, weil er nicht selbst denkt und folglich sich selbst nicht nutzen kann.

So hoffen wir immer wieder aufs Neue auf einen Heiland, einen Heiler, einen Überzeugten Fanatiker, der schöne für uns aussieht und uns das verspricht, was nie sein kann. So machen wir die Lüge zur Wahrheit, denn die Wahrheit hat nicht die Schönheit einer Lüge.

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