Dienstag, 23. März 2010

Erpresst Israel die Welt mit seinen Atombomben?

Seit Jahrzehnten provoziert Israel und beruft sich hinterher auf sein Verteidigungsrecht. Unterstützt von den USA und natürlich von Deutschland. Israel kann sich sicher sein, dass es bei verbalen Angriffen innerhalb der ausländischen Presse bleibt und eine schlichte Blindheitspolitik auf jedwedes israelische Vorgehen gegen Andersgläubigen als Verteidungspolitik gewertet wird.



Nach dem erneuten Bau von israelischen Siedlungen auf palästinensischem Gebiet hagelt es zwar wie erwartet etwas Kritik, die aber im gedankenlosem Raum der Informationsindustrie verpuffen wird. Schon während der massiven Luftangriffe im Jahre 2008/2009 hörte Israel nicht auf palästinensischem Gebiet zu bauen. Nein, es verstärkte sogar die Bauaktivitäten während der Angriffe. Konsequenzen sind nicht und waren nie zu erwarten.

Immer wenn man glaubt, Israel muss jetzt am Tisch der Diplomatie Platz nehmen, kommen wie auf Kommando ein Hamaz-Angriffe auf Israel und die Selbstverteidigungsvoraussetzungen für Israel sind wieder und der ein Frieden in weiter Ferne. Meist wird aber in den Medien die Vorgeschichte dazu verschwiegen. Vor dem Luftangriff auf den Gaza-Streifen im Jahr 2008/2009 stoppte Israel die Lebensmittelieferungen in den GAZA-Steifen, fast zeitgleich zur US-Präsidentenwahl und damit unbeobachtet von der Presse. Daraus ergaben sich Unruhen, denn hungrige und durstige Menschen halten nicht hinter Stacheldraht und Mauern still, sie machen auf sich aufmerksam. Was zu den bekannten Konsequenzen der schweren Luftangriffe führte.

Diese Angriffe gegen die Bevölkerung des GAZA-Streifens, zu denen auch von der UN eine unabhängige Untersuchung gefordert wird, werden in der Politik immer noch als Selbstverteidigung gewertet und damit stillschweigend akzeptiert und hingenommen.



In dieser Woche (23. März 2010) kritisiert US-Außenministerin Hillary Clinton zwar das israelische Verhalten, bekräftigt aber weiterhin die Unterstützung Israels, ebenso der US-Präsident. Es gibt zwar kein gemeinsames Interview und auch keine Berichterstattung über gemeinsame Gespräche, nur ein gemeinsames Foto, um die Öffentlichkeit zu beruhigen, denn an der eigentlichen Ignoranz-Einstellung gegenüber Israels Politik ändert sich nichts.



Israel Unschuldrecht bleibt unangetastet. Israel wird zwar offiziell über die Medien gerüffelt, darf aber weiterhin nach Gutdünken ohne Rücksicht auf Diplomatie weiterhin den Gaza-Streifen sanktionieren und Menschen von Lebensmitteln und Wasser abschneiden. Während des Besuches der EU-Außenministerin (Mrs. HOW?) im Gaza-Streifen wurde wie auf Verabredung, eine Kassamrakete in Richtung Israel gezündet, um die Gefährlichkeit der Palästinenser zu untermauern. Ein israelischer Vergeltungsanschlag folgte auf dem Fuß und zeigte der Weltöffentlichkeit wieder einmal was für ein geläutertes Volk Israel beherbergt. Vor allem in der Deutschen Presse wird verschwiegen, dass es bereits eine massive Kritik im israelischen Volk zum Vorgehen der Regierung gibt und diese werden geflissentlich überhört und nicht dokumentiert.

Israel zeigt Härte, Stärke und Unnachgiebigkeit. Die Politik Israels braucht ein palästinisches Volk, das sich mit Steinen zur Wehr setzt, um seiner Härte eine Rechtfertigung zu geben. Längst ist der Skandal um den Mord in Dubai vergessen. Vergessen ist auch, dass europäische Pässe vom Mossad benutzt wurden, um politische Morde zu begehen und falsche Fährten zu legen.

Unter den Augen der Öffentlichkeit und dem Stillschweigen der Politiker wird israelische Selbstverteidigung inszeniert und gefördert. Auch unsere Bundeskanzlerin duckt sich in Israelfragen weg und bekräftigt die Verteidigung Israels egal was kommt.

Deshalb verstehe ich nicht, warum über diese Politik überhaupt noch berichtet wird. Vorgeschichten, warum es zu Eskalation kommt findet man fast keine, allerhöchsten in der österreichischen oder Schweizer Presse. Kommentare zu Berichten über Israel werden in den Online-Redaktionen schon gar nicht mehr angenommen. Also lasst doch die Berichterstattung über diese unleidige Thema einfach sein. Die Meinung der Bevölkerung ist nicht gefragt, es gilt ausschließlich und absolutistisch die Staatsräson.

Israel ist eine Vormachtstellung zu gedacht

Es ist an der Zeit, dass sich die Politik endlich der Weltöffentlichkeit offenbart und sagt: "Wir wollen nicht gegen das Verhalten Israels unternehmen. Israel ist die Vormachtstellung im Nahen-Osten zugedacht und Israel wird sie auch bekommen."

Kann es sein, dass Israel mit dem Einsatz von Atombomben droht, wenn das Ausland es nicht gewähren lässt? Anders kann ich mir das Verhalten der Politiker nicht mehr erklären.

Israel darf hohe Mauern als "Schutz" gegen Andersgläubige bauen. Israel darf enteignete Palästinenser in Reservate abkommandieren und dort von Nahrung und Wasser abhängig machen. Verdienstmöglichkeiten gibt es nur auf israelischem Gebiet oder in israelischen Firmen, die auf palästinensischem Gebiet errichtet werden. Die dort erzeugten Produkte werden dann sogar als "israelisch" deklariert und kennzeichnen damit nicht einmal ihren eigentlichen Ursprung. Das führte bereits zu Streitigkeiten zwischen der EU und Israel. Doch bist jetzt habe ich noch keine Gemüse aus Palästina gefunden, sondern nur aus Israel.

Ist der Gott der Israeliten längst tot?

Wer Ezechiel ließt muss zugeben, dass alles bereits geschah. Gott gab dem Volk der Israeliten, die er sein Volk nannte, viele Chancen und zügelte seine Zorn, wegen dem Ungehorsam seiner Auserwählten. Die Israeliten hatten schon längst die Chance auf einen zweiten Einzug in Jerusalem bekommen und kläglich versagt.
Aus Enttäuschung wandte sich ihr Gott allen Völkern zu. Doch als sich ihr Gott allen Menschen zuwandte, konnte er das Spiel des Parteiischsein nicht mehr spielen. Er langweilte sich im Olymp der Götter.

Sein Volk wurde aber ein Volk unter vielen und wagte bis heute nicht erwachsen zu werden. Doch der Gott der Israeliten ist aus seiner Pubertät längst erwacht und erwachsen geworden. Er hat erkannt, dass er niemals gerecht sein kann, wenn er ein einziges Volk gegenüber den anderen Menschen bevorzugt und so für Ungerechtigkeit sorgt, die er seinen Schützlingen verbietet. Dieser Gott der Bibel hat sich selber als Widerspruch erkannt, wahrscheinlich hat er sich in seinem Zorn über die eigene Unsinnigkeit selber zerfleischt und sich aufgelöst.

Ist man ein Gott, wenn nur ein einziges Volk bevorzugt wird? Er wäre ein Feinschmecker und blinder Liebhaber, der jedes Maß an Gerechtigkeit im Rausch der Liebe vergäße. Er wäre kein Gott – er wäre ein Götze, wie all die anderen Götzen, die angeblich Völker beherrschen und lieben. Einseitig gerechte Götter sind immer ungerecht, aber nie gelangweilt und deshalb so menschlich in ihrer Ungerechtigkeit.


Nun steht die Menschheit schon seit Jahrtausenden alleine da uns sucht verzweifelt, die Gerechtigkeit eines höheren Wesens und wartet auf seine Wiederkehr, damit die Gerechten gerichtet werden. Doch dieser Gott kommt nicht. Er hat sich selber überflüssig gemacht, denn die Menschheit braucht keinen Gott, der ihr sagt was GUT und SCHLECHT ist. Die Menschheit weiß es selber, aber sie will unbedingt ein höheres Wesen, damit sie weiterhin Ungerechtigkeit verbrechen kann und Verzeihung findet. Doch dieses Verzeihen gibt es nicht, es ein Spiel der Götzen. Jede Ungerechtigkeit des Menschen rächt sich an ihm selbst als Urgesetz, auch ohne Gott – denn Zorn und Vergeltung sind all zu menschlich, weil der Mensch sich weigert, sich selber zu erkennen.



Die Menschheit glaubt an einen Mythos Gott, der menschlicher war als die Menschheit selber ist. Der Mensch muss sich nicht der eigene Gott sein, sondern der eigene Richter, denn über andere richten ist ein göttliches Kinderspiel, das Ungerechtigkeit erst möglich macht und Tür und Tor für die der Habgier öffnet. Das Selbstgericht ist die höchste Aufgabe, die höchste Kunst der Gottheit und die Offenbarung zugleich für die Menschheit, denn wer sich richtet bevor er handelt, ist unweigerlich gerecht und sich er selber der eigene Gott.

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