Freitag, 9. April 2010

Opferrolle - Reise ins ICH

Ich fühle mich ausgebeutet - missbraucht. Ständige Höchstleistung, ständiges Arbeiten im Roten Bereich. Keine Pause bei immer weniger Geld. Alles dreht sich nur noch um Geld, um Haben. Wer besser ausbeutet ist der Gewinner. Meine Opferrolle ist vielfältig.



Jeder bekommt - der Hotelier, die Banker, die Industrie und ich muss bezahlen. Ich muss jeden bezahlen und selber werde ich für meine Leistung nie richtig entschädigt. Jeder kann sich frei entfalten, wenn er nichts hat oder wenn er zu viel hat. Freizeit was ist das. Das was mir gefällt kann ich mir nicht leisten. Das was ich mir leisten kann, gefällt mir mittlerweile nicht mehr, weil es ja jeder hat.

Ja, das ist die Zeit für das Umdenken - die Umverteilung. Alles für alle. Das was ich habe ist das wenigste und kann nur Umverteilen, als das Wegnehmen bei anderen aufgestockt werden. Nein, von mir kann niemand mehr etwas wegnehmen, ich bin doch schon am Ende, an der untersten Stufe unserer Gesellschaft. Deshalb gibt es auch kein WIR mehr. Ein WIR gibt es nur noch in der Werbung. WIR ist das Dazugehören, eine wohlige Gemeinschaft, die schützt und versteht, dass mir nichts weggenommen werden darf, ich darf nur dazu bekommen - vom großen Kuchen - vom anderen WIR. Wären wir alle ein WIR hätte jeder alles, was er nicht hat, denn weggeben könnte ich NICHTS, denn aus meiner Sicht habe ich NICHTS und die anderen soooo viel. Sie haben soooo viel weil ich nichts habe.

UMVERTEILEN - ja das ist die Lösung.


Doch was dürfen wir eigentlich tatsächlich umverteilen? GELD? Ja - Geld ist heute alles und doch nichts, aber mit Geld erfüllen sich Träume, die man sich ohne Geldhaben erschuf. Geld ist RECHT und GESETZ. GELD ist Macht und Liebe. GELD ist Luxus und Überfluss. Ja, wenn jeder genügend Geld hätte, wäre die Welt wieder so wie sie war, denn früher war alles gut.

Jeder hatte Arbeit. Jeder hatte noch Träume, die er sich hin und wieder erfüllen konnte. Zurück in die Vergangenheit ist die beste Flucht vor der Zukunft. Das ist wie das nicht aufwachen wollen aus einem süßen Traum. Das krampfhafte Festhalten in der Traumwelt, weil die Wahrheit so unerträglich geworden ist.

Im Grund weiß ich, dass Geld nicht das Glück bringt. Es ist imaginär. Ein realisierter Traum, der schon seit die Menschheit ihre Geschichte aufschreibt der Motor und die Zugfeder allen Handels war. Geld kann nicht schlecht sein. Geld ist ein Tauschmittel gegen Rohstoffe. Geld ist die Entlohnung für Leistung. Geld war schon immer so wie ist. Es ist Gerecht nur der Mensch, der es verwaltet ist schlecht.



Wirklich? Wie kommt eigentlich Geld in diese Welt? Aus dem Nichts? Eigentlich ja und doch nein. Geld ist Nichts, es will aber Sicherheiten damit es entsteht. Liegt darin die Ungerechtigkeit? Leistung ist keine Sicherheit für Geld - die muss materiell sein - eben ein Wert. Wer etwas leisten will braucht Rohstoffe. Deshalb entsteht nur gegen Sicherheit z. B. auf Rohstoffe, damit die Leistung die aus Rohstoffen Produkte macht bezahlt werden kann. Deshalb bin ich bereit jede Leistung zu erbringen, weil ich Geld will - was ich mit meiner Leistung produziere ist mir egal.

Wie würde wohl die Welt aussehen, wenn Geld durch Leistung entstehen würde und Rohstoffe nur mit dem Geld getauscht werden könnten, wenn Leistung für die Bearbeitung bereitsteht - also gewissermaßen ein freier menschlicher Wille die Entscheidung träfe?

Der Besitz an Rohstoffen wäre wertlose. Welch ein Weltbild! Unvorstellbar! Was wäre dann mit meiner Umverteilung von Geld? Nein - das ist mir zu kompliziert - ich bleibe bei der Umverteilung - wegnehmen ist einfacher als hergeben.



Geld ist gut - es müssen nur die Guten das Geld verwalten. Doch wer Böses will muss Gutes schaffen, der Rest erledigt sich von selbst. Ich bin nach wie vor für das GUTE!

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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