Samstag, 3. April 2010

Unsere Jungs müssen aus Afghanistan raus!

Seit Beginn dieser Friedensmission, im Jahr 2001 befindet sich die NATO im Verteidigungsfall. Unter der Begründung, die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA seien ein feindlicher Angriff, gegen die freie demokratische Welt. Die USA haben der Welt weiß gemacht, dass Bin Laden sich in Afghanistan versteckt und so einen Weltkrieg gegen ein kleines Land angezettelt, in dem bereits Russland kläglich scheiterte.



Es ist ein Vergeltungskrieg, keine Friedensmission und kein Verteidigen der Demoaktie. Es ist ein Söldnerdienst für die USA, die ihren Machbereich nach dem Irak jetzt endlich auch in Afghanistan sehen will, dessen geopolitische Lage unbestreitbar ist. Diese Annahme begründet sich im Antiamerikanismus, sondern ist das Resultat einer neutralen Abwägung der der Geschehnisse.

Die Taliban waren leider kein zuverlässiger Handelspartner für unsere Globalisten. Sie wollten sich diesem Marktsystem nicht unterwerfen. Es muss ein neues Regime an die Macht, die unsere Marktwirtschaft in diesem Land zu läßt. Das ist die neue Religion des 21. Jh. Karsai durfte Präsident dieser neuen demokratischen Republik Afghanistan werden, obwohl sein Wahlbetrug nachgewiesen ist. Das sollte jedem Skeptiker zu denken geben.

Unser deutschen Politiker haben nie aufgehört unseren jungen Soldaten etwas von Verteidigung der deutschen Freiheit in Afghanistan zu erzählen; sie haben nie aufgehört diesen bewaffneten Einsatz gegen eine nicht staatliche Armee zu verharmlosen und indirekt zu beteuern, dass in dieser Auseinandersetzung nur Gegner sterben, die Deutschen Soldaten seien dagegen sicher.




Sollen wir jetzt die Taliban vernichten – das Übel ausrotten?


Tony Blair nimmt dieses Wort bereits 2001 in den Mund.





In den Kommentaren verschiedener Online-Zeitungen finden sich derartige Forderungen wieder. Zu erst hatten wir Anfang des Jahres die öffentlich inszenierte Diskussion um das Wörtchen „Krieg“ in Deutschland, das den Weg für eine Grundgesetzänderung ebenen sollte. Doch mittlerweile hat sich das einleitende Moment, das Bombardement zweier Tanklastzüge gewendet und einen kurzen Einblick in das Intrigenspiel zugelassen. Unsere Bundesregierung ist in Erklärungsnot – zu viel Verstrickungen und Ungereimtheiten, die nicht wirklich plausibel zu erklären sind, wenn nicht doch eine böse Absicht dahinter zugeben werden muss.

Jetzt wurden Deutsche Soldaten in einen Hinterhalt gelockt und kamen zu Tode. Deutsche Mütter, Ehefrauen, Töchter und Söhne weinen um ihren Sohn, Vater und Ehemann und schon wollen viele von uns Rache. Hätte aber die Regierung dem Verlangen der Bevölkerung nachgegeben und die Deutschen Soldaten aus Afghanistan heraus geholt, wäre uns dieses Leid erspart geblieben. In den Meldungen um die deutschen gefallenen Soldaten gab es leider keine Angaben über die Anzahl der Toten auf der Gegenseite.

Deshalb sollte sich jeder nicht gleich dem spontanen Gefühl der Rache und der Vergeltung hingeben, sondern in Ruhe nachdenken. Als die Anschläge in Moskau passierten, stellten die westlichen Journalisten gleich die Frage an die Russische Regierung: „Muss Russland jetzt seine politische Einstellung gegenüber der Kaukasusregion ändern?“

Dieser Frage sollten sich auch die Regierungen der westlichen, zivilisierten Welt stellen müssen, doch hier bleiben die Journalisten STUMM.

Ziel: Marktwirtschaftliche Umerziehung durch ein demokratisches System

Die Menschen in Afghanistan kennen nichts anderes als Krieg, Blutvergießen und Sterben. Es ist anmaßend von uns, in der Tradition aller anderen, die dieses Land bereits schändeten und zerbombten, weiter zu machen. Wollen wir eine Umerziehung in unsere Wertevorstellung mit Waffengewalt erzwingen; nach dem Ausbluten der Bevölkerung eine Umerziehung starten, damit sie in unsere Wertewelt hineinpassen und sich unseren Marktgesetzen freiwillig und freudig unterwerfen?

So stelle ich mir unsere Welt nicht vor. Erzwungener Friede und anerzogene Werte halten nicht lange. Früher oder später erstarkt der Zweifel an den moralischen Werten, die fremderdacht und nicht selbst erkannt sind.



Jedes Volk sucht nach seiner Identität und will sie behalten, wenn es sie je findet. Wir sollten das respektieren und nicht ständig den Zeigefinger mahnend erheben und uns selber von Eigenermahnung ausnehmen. Es sollte unser oberstes Gebot sein, die Richtigkeit unserer Einstellung und Handels zu hinterfragen und zwar aus der Perspektive des vermeintlichen Gegners. Das würde uns eine Welt des Friedens eröffnen. Doch wie gesagt: Es geht hier nicht um Menschlichkeit oder Gerechtigkeit, es nur um Macht, Geld und Einfluss. Das sind Werte, denen niemals mit Vernunft begegnet werden kann, denn es ist das Resultat blinder Raserei, die sich in Frustration begründet, weil das Erstrebte nicht als Geschenk überreicht wird.

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