Dienstag, 25. Mai 2010

Cameron läßt Merkel abblitzen: "Wir müssen die Ursachen bekämpfen"

Cameron ist noch keine zwei Wochen im Amt und nicht zuerst die USA zum ersten Amtsantrittsbesuch angereist, sondern in Deutschland vorstellig geworden. Nach Camerons Aussagen seinen die europäischen Beziehungen sehr wichtig. Da ist auch verständlich, das die Neuverschuldung Großbritanniens bei ca. 110 Mrd. Pfund liegt und damit bei ca. 11 % über dem britischen BIP.

Cameron betonte aber weiter, dass er nicht bereit sei Großbritannien unter die Befugnisse der EU zu stellen und lehnt damit weitere vertraglich Veränderungen am Lissabon-Vertrag strickt ab.



Cameron: "Wir müssen die Ursachen bekämpfen"

Die deutschen Medien bemühen sich sehr, bei den Deutschen den Eindruck zu erwecken, dass England am Weiterbestehen der Hegdefonds im jetzigen Maße interessierte ist. Aus deutscher Sicht sollen diese Finanzakteure die Hauptverursacher der Finanzkrise sein. Gemäß der deutschen Berichterstattung zur Schuldfindung der Finanzkrise haben diese Hedgefonds ihren Ausgangspunkt in Großbritannien, vor die sich Cameron jetzt schützen stellt und damit CDU-Kanzlerin Angela Merkel in den Rücken fällt. Die klassische Bildung einer Dolchstoßlegende, die wir immer wieder in der deutschen Berichterstattung der letzten Jahre finden.

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/cameron_merkel_finanzmarkt_1.5774297.html

Cameron empfindet die deutsche Finanzpolitik in Sachen Krisenmanagement als Symptompolitik. Mit der Beschneidung der Hedgefonds geht Angela Merkel nicht an die eigentliche Probleme heran und damit hat er RECHT. "Die Ursachen liegen viel mehr auch im Bankensystem", meint Cameron und das will Angela Merkel nicht einsehen, nicht einmal diskutieren. Sie läßt sich von Banken und Wirtschaft beraten und dem entsprechend ist ihre Politik.

Doch David Camorons Kritik am Aktionismus der CDU-Kanzlerin Angela Merkel ist berechtigt und wird in den deutschen Medien unter einer Halbwahrheiten-Darstellung für die breiten Massen aufbereitet.

Merkel auf nationalem Wirtschaftskurs

Das jüngste Verbot von Leerverkäufen, das als Alleingang unserer CDU-Kanzlerin unter "Negativ-Populismus" gefeiert wird, ist das beste Beispiel. Im Grunde ist es Protektionismus, um deutsche Firmen, die nur an deutschen Börsen gelistet sind vor Spekulationen und feindlichen Übernahmen zu schützen - unter dem billigen Vorwand Spekulationen mit Staatsanleihen zu unterbinden. Nicht umsonst ziehen sich Telekom und Daimler vom US-Aktienmarkt zurück. BASF ist längst nach Hause zurückgekehrt.

Opel wird erst nach der deutschen Milliardenspritze ausgeschlachtet

Auch Opel soll in eine AG umgewandelt werden. Offensichtlich sollen die Mitarbeiter mit Unternehmensbeteiligungen für die hohen Lohneinbußen abgespeist werden. GM läßt sich wie erwartet den Weiterbetrieb von OPEL teuer bezahlen. Der RUHIG-HALTE-PREIS wird ganz oben angesetzt. Nach Medienmeinung liegt das Fortbestehen von OPEL am Willen der Mitarbeiter. Politiprofiler ist viel mehr der Ansicht, dass es am Konsumverhalten der Menschen liegt, ob sie in Zukunft OPEL-Autos in rauen Mengen kaufen oder nicht.  Deutschlands Abwrachprämienprogramm ist längst abgelaufen und der Verkauf von neuen Autos stagniert auf niedrigen Niveau - nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.

Deflationsrisiko steigt

Die EU-Länder kündigen harte Sparmaßnahmen an. D. h. die Menschen werden viele Steuererleichterungen nicht mehr erhalten und zwangsläufig am Konsum einsparen. Das spiegelt sich auch am stetig sinken Ölpreis an den Börsen wider.

Momentan geschönte Arbeitslosenstatistiken in Deutschland werden Ende des Jahres ihre Hüllen fallen lassen müssen, wenn die Kurzarbeiter-Regelung ausläuft. Die momentan gefeierten erhöhten Auftragseingänge basieren auf einen massivem Absatzeinbruch im Maschinenbau und dürfen nicht als wirkliche Erholung der Märkte angesehen werden. Nach einem Minus von 40 % ist im nächsten Jahr einfachst ein Plus von 10 % erreicht. Da sind nicht einmal mathematische Kunststücke von Nöten.

Bei Damiler erhält jetzt sogar die untere Führungsriege Oberklasse Firmenfahrzeuge, die selbstverständlich über die Daimlerbank finanziert werden, das spiegelt sich bestimmt auch in den Umsätzen wieder - vermute ich.

Clever gedacht - für die Wirtschaft - doch wo bleibt der Mensch ?


Hier geht es nur noch um Kurs-Kosmetik bis der Rettungsschirm durch das Leerverkäufe-Verbot in Deutschland greift und alle Globalisten AGs nur noch auf heimischen Boden handelbar sind. 

CDU-Kanzlerin Merkel spannt einen Rettungschirm nach dem anderen für die Wirtschaft und die Menschen und letztendlich doch ausschließlich wieder für die Banken. Camoron beschreibt diese zurecht als Symptom-Politik. Es verschiebt die unangenehme Zukunft zur etwas weiter weg, ändert sie aber nicht. Die Zukunft der Menschen in Deutschland und damit in Europa ist mit Armut und Abhängigkeit besiegt. CDU/FDP-Politik ist nicht ernsthaft an Änderungen interessiert, es geht ihnen ausschließlich um wirtschaftliche Gewinne

CDU-ANGELA auf Wirtschaftsreisen

Angela Merkel will in Saudi Arabien über den Frieden im Nahen-Osten verhandeln. So erzählt sie es zumindest in ihrem Podcast. Nimmt dafür aber eine Wirtschaftsdelegation mit auf Reise. Damit finanziert der Deutsche Steuerzahler wieder einmal die Manager, die nichts anderes im Sinn haben, als demnächst wieder die Lohnschraube anzuziehen und das Kündigungsschutzgesetz aus den Angeln zu haben, damit sie freie Bahn für noch billigere Arbeitnehmer aus Leiharbeiterfirmen und Aufstocker haben. 

Die CDU-/FDP-Politik wird im vollem Umfang umgesetzt. Die Deutschen bekommen es nur Scheibchenweise präsentiert, mit einem Feuerwerk von medialer Kritik und Phyrrussiegen, die uns immer mehr Milliarden kosten.

1 Kommentar:

  1. es gibt auch politiker die wissen worum es geht.

    ich konnte diese aussage von einem fdp politiker kaum glauben, siehe link...

    http://www.frank-schaeffler.de/bundestag/initiativen/1280

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