Mittwoch, 26. Mai 2010

EUROPA: Inflation oder Deflation - jetzt sind die Deutschen wieder schuld!

Jetzt ist der Siegeszug des Euros und der EU vorbei. Die USA ist zwar auch hoffnungslos überschuldet, aber sie hat es geschafft ihren Dollar als Weltwährung für Energie zu etablieren, auch unter Mithilfe Europas, weil es nie darauf bestand, seine Öllieferungen in Euro bezahlen zu können. Das Resultat einer falsch verstanden Freundschaft oder ist es gar eine moralische Frage? Jetzt stehen wir da, das große Europa, das so stolz auf seine Währung war und kritisieren die Ratingagenturen, die nichts anderes als ihre Aufgabe wahrnahmen und feststellten, dass die europ. Länder keine Sicherheiten mehr für neue Kredite haben, denn neues Geld gibt es nur gegen handfeste Sicherheit. Leere Versprechungen auf Wirtschaftswachstum zählen nicht als Sicherheit und ein müdes Lächeln einer deutschen CDU-Kanzlerin ist keinen Cent wert, sonst würde jeder anfangen zu lächlen und neues Geld erschaffen.

Was nun Frau CDU-Bundeskanzlerin? / Inflation oder Deflation? 

In beiden Fällen ist der Sparer der Gelackmeierte. Für die nächste Währung hat Deutschland, der Staat der Bürger nichts mehr zu bieten. Das Volksvermögen ist privatisiert und inflationiert nicht. Dumm gelaufen? Oder Frau Bundeskanzlerin. Die Vorarbeit all dieser CDU- und SPD-Bundeskanzler war perfekt. Doch mit einer Deflation verliert die Wirtschaft zu viel, dann doch lieber eine Inflation, die betrifft hauptsächlich die Bürger - .... nicht wahr Frau CDU-Bundeskanzlerin Angela Merkel?



Wenn Europa so spart wie es sich die Wirtschaft eben Frau CDU-Bundeskanzlerin Angela Merkel es sich vorstellen, kann Deutschland in Zukunft die EU-Kassen nicht mehr füllen, an denen sich die europäische Wirtschaft und die Weltwirtschaft labt. Das europäische Wechselspiel des Schulden-Ringelrein ist aufgeflogen. Das europäische Ausland hat einen Schuldigen ausgemacht. "Die Deutschen war's!" Die Deutschen profitierten vom Euro und von der EU. Es will also keiner etwas an einem Geldkreierungssystem ändern, das in einer Schuldenspirale endet, weil es keine Sicherheiten mehr für neue Kredite gibt und die Politik nur noch eine Meinung kennt: Sparen und nochmals sparen, dabei aber nicht einmal eine Antwort darauf hat wie bei all dem Sparen die nächste Umschuldung finanziert werden soll.


Der Deutsche, der deutsche Bürger, der deutsche Arbeiter, der deutsche Rentner, der deutsche Schüler und der deutsche Student hat vom Euro niemals profitiert - es war immer nur die Wirtschaft.
Mit der Einführung des Euros wurden die Kaufkraft der Löhne halbiert, die Preise nicht. Seit diesem Zeitpunkt sind die Preise explodiert  und die Löhne implodiert. Für die übrigen EU-Länder wurde es einfacher neue Schulden zu machen, denn Deutschlands Mitgliedsschaft in der EU verbilligte deutlich ihre Zinslast bei neuen Staatskrediten.


Sparen ohne Wachstum zum Wohle der Wirtschaft

Das Wirtschaftswachstum des Kapitalismus ist am Ende der Fahnenstange angekommen. Übrig vom Wirtschafsboom sind nur Staatschulden, die die Wirtschaft nix angehen und jeder sucht sich einen Schuldigen, der die Schulden übernehmen soll. Jeder will den verlorenen Luxus im großen Spiel um Habseligkeiten gegen Geld von anderen per Credit Default Swap, also eine Schuldenrückversicherung, einfordern. Wir sind also nicht besser als die, die wir anklagen.

Die Welt hätte genügend Geld, wenn nicht das Problem mit den Sicherheiten für dieses Geld wäre, das Banken verlangen, wenn sie Kredite vergeben sollen. Ein unlösbares Problem für CDU-Kanzlerin Angela Merkel und FDP-Vizekanzler Guido Westerwelle, denn das Weltmonopol ist noch nicht erreicht. Die Ziellinie für den Kapitalismus, der so gar nix mit Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmtheit der Menschen am Hut hat.

Menschen, das sogenannte Humankapital hat der Wirtschaft zu dienen, organisiert durch einen Staat, der die Ausbildung und Bildung für das Humankapital per Steuereinnahmen für die Wirtschaft finanziert. Ein selbst tragendes Leistungsträger-Optimierungs-System, das mit immer weniger Mitteln immer höhere Leistungen vollbringen soll.

Das ist aber nur möglich mit immer neuen und noch höheren Schulden und die Neiddebatte innerhalb Europasbevölkerung und der Weltbevölkerung befeuert diesen Kreislauf auch noch. Nicht die Banken und die Wirtschaft haben der Menschheit zu dienen, sondern das Geld. Geld kann aber nur der Menschheit dienen, wenn es gerecht entsteht.

Durch Leistung entsteht keine neues Geld

Kein Arbeiter dieser Welt schafft durch seine Leistung neues Geld, doch das wichtigste ist: Er glaubt an dieses Märchen. Die Politik, die Nachrichten, die Medien und auch nicht ihr Pfarrer werden ihnen erklären wie neues Geld entsteht. Das ist ein Betriebsgeheimnis, denn würden sie es wissen, hätten sie ihre Teilnahme an dieses System längst gekündigt.

.... weil aber alle mitmachen, machen sie auch mit, denn mittlerweile essen wir wirklich Geld. Ohne Geld gibt keine Nahrung, wer kein Geld hat und verhungert ist faul, asozial und nutzlos. Eine Last für die Gesellschaft und kommt damit unweigerlich zur nächsten Problematik die medial aufbereitet ist. Die Erde ist übervölkert. Essen wäre für alle da, aber nicht genügend Arbeit für die Geld erhalten, um Essen zu kaufen zu können.

Barusso und Konsorten machen hier einen Denkfehler. Vom Euro und von der EU haben nicht die Deutschen profitiert, sondern ausschließlich und alleine die Wirtschaft und die Finanzwelt. Die Deutschen fühlen sich genauso als Opfer dieser Wirtschafts- und Finanzpolitik wie der Rest der EU-Bürger. Das ist eine neue Qualität in der Neiddebatte um Geld, das eigentlich nichts anderes ist als Schulden; sich aus Schulden nährt und Zinsen mit neuen Schulden begleicht. Das war noch nie anders und wird sich auch nicht ändern, wenn wir uns nicht daran machen, die Geldentstehung in den Banken gegen Sicherheiten zu begreifen.

Ideologien und -ismen sind die falschen Berater

Kein einziger -ISMUS hat sich auf die Flagge geschrieben, ein neues und gerechtes Geldentstehungssystem zu erdenken. Sie beharren weiterhin in allen Farben und Richtungen, auf ein Geldentstehungssystem, das Realgüter

CDU-Kanzlerin Angela Merkel hält an ihrer Wirtschaftspolitik fest und damit an der EU, die sich mit einem geänderten Vertrag auf die Steuereinnahmen setzen will.

Hinter dieser Politik findet sich die gesamte Wirtschafts- und Bankelite wieder, auch Barusso kennt nur ein Ziel und das sind Wirtschaftswachstum, bei kleinen Staatshaushalten und Minilöhnen.

1 Kommentar:

  1. Passend zum Thema: drei interessante Vorträge vom 2. Maintaler Geldkongress:

    http://www.extremnews.com/berichte/wirtschaft/4bb812fe5ff267e

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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