Freitag, 28. Mai 2010

Medienkompetenz: Redationelle Werbung für iPad ist unerträglich geworden

In den USA verkaufte sich das IPad am ersten Tag 300.000 iPad mal, weil die Medien den Verkauf Wochen lang schon vorher in redaktioneller Werbung ankündigten. Redaktionelle Werbung ist: Es werden keine bezahlten Werbespot geschaltet, sondern derer Moderator, der Sender oder die Zeitung berichten über das Produkt, als ob es es eine freiwillige Berichterstattung sei und nichts mit Werbung zu tun hat. 

Microsoft scheint nicht der Medienliebling zu sein, seine Produkte werden nicht langwierig von den Medien in einem Dauerbombardement angekündigt wie die Apple-Produkte. Das finde ich sehr, sehr seltsam. Fast ein Jahr vor Verkaufsstart des iPad wusste die Welt und damit auch Deutschland über das neue iPad Bescheid. Ich war der Meinung, das Produkt sei schon lange auf dem Markt, doch offensichtlich sollen sich die Deutschen auch vor den Geschäften aufstellen und warten bis die Pforte zum neuen, unsinnigen Konsum geöffnet werden. Das hat zum Kauf des iPhones auch nicht geklappt. T-Com hatte große Probleme ihr überteuertes iPhone in Verbindung mit seinen Tarifen an den Mann/Frau zu bringen.



Jetzt wird wieder die redaktionelle Verkaufstrommel gerührt. Natürlich, nicht mit Werbespots wie es bei anderen Firmen üblich ist, sondern mit redaktioneller Werbung. Besonders N-TV glänzt mit ständigen Hinweisen auf den Verkaufsstarts des portablen Internetlesegerätes, das weniger kann als jedes Handy und so gar nicht in eine Handtasche oder Brusttasche passen will.

Die 20-Uhr-Nachrichten werden diese Gelegenheit bestimmt nicht auslassen und ebenfalls über den Verkaufsstart des iPad berichten, weil es genau so wichtig ist wie die Meldung, dass CDU-Kanzlerin Angela Merkel wieder blanko Bürgschaften für ganz Europa ausstellt. 

Apple überholte jüngst mit seinem Firmenwert sogar Microsoft und gilt jetzt als teuerstes Elektronik-Unternehmen der Welt. Das sollte den Aktionär hellhörig machen und er sollte sich fragen, ob er eine überteuerte Aktien im Depot hat.

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