Sonntag, 30. Mai 2010

Während Israel in Oslo trällert - fliegen in GAZA wieder die Bomben

Die israelische Luftwaffe hat am Sonntag den nicht genutzten Jasser-Arafat-Flughafen im Gazastreifen erneut bombardiert. Dabei gab es keine Opfer, berichtete der palästinensische Radiosender Al-Kuds. Bei der Luftoffensive zerstörten die Israelis viele Gebäude des Flughafens.



Nach israelischen Angaben war der Angriff eine Reaktion auf den Raketenbeschuss militanter Palästinenser aus dem Gazastreifen auf Israel. Palästinenser hätten zwei Raketen auf israelisches Territorium abgefeuert, von denen eine jedoch noch auf dem palästinensischen Gebiet niederging.
Seit Beginn dieses Jahres haben Palästinenser aus dem Gazastreifen rund 50 Raketen auf Israel abgefeuert. Verantwortlicht dafür wurde die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Hamas gemacht. Israel gibt aber zu, dass die Hamas keine unmittelbare Verantwortung für die Raketenbeschüsse hat und sogar Maßnahmen gegen diese Anschläge ergreift. (RIA Novosti)

Israels Aussenminister Liebermann streitet immer noch ab, dass es im Gazastreifen eine Humanitäre Krise gibt. 1,5 Millionen Palästinenser sind nach wie vor vom Wohlwollen Israels abhängig. Sie leiden unter dem Eingesperrtsein; überall gibt es Kontrollpunkte; jeder Palästinenser ist aus israelischer Sicht ein Terrorist. Israel baut eine 8 m hohe Mauer um sich vor den Palästinenser zu schützen, gleichzeitig wird die Siedlungspolitik weiter vorangetrieben. Erst jüngst kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen EU und Israel, weil Israel Produkte die auf palästinensischem Gebiet mit israelischen Firmen produzierte - das Ursprungsland mit ISRAEL angab.

Jetzt ist eine "Freiheits- und Solidaritätsflotte" in den GAZA-Streifen unterwegs. Es wird erwartet, dass das israelische Militär die Versorgung mit Nahrungsmittel und Medizin militärische verhindern will.


Ein O1-Bericht vom 30.05.10.

Humanitäre Krise im Gaza-Streifen wird totgeschwiegen


Solidaritätsflotte nähert sich Gaza

Blockade des Gazastreifens durchbrechen!
Die bisher größte "Freitheits- oder Solidaritätsflotte" für den Gazastreifen nimmt weiter Kurs auf das kleine Palästinensergebiet am Mittelmeer. An Bord der sechs Schiffe sind mehr als 700 palästinenserfreundliche Aktivisten. Das israelische Militär will die Schiffe abtfangen.

Aktivisten in Zypern behindert

Die so genannte „Freiheitsflotte“, die die Blockade des Gazastreifens durchbrechen will, hat viele Schwierigkeiten gehabt. Bei zwei der Schiffe sind technische Schäden aufgetreten, und rund 20 Aktivisten, die in Zypern an Bord gehen wollten, wurden von den dortigen Behörden zurückgehalten.

Fahrt Richtung Gaza

Jetzt heißt es, dass sechs verbliebene Schiffe sich am frühen Nachmittag südlich von Zypern versammeln werden, um gemeinsam Richtung Gaza loszufahren. Einer Version nach werden die Schiffe am Abend in größerer Entfernung von der Küste noch einmal abwarten und erst in der Dunkelheit oder Montag Vormittag versuchen, in das Hoheitsgewässer des Gazastreifens einzudringen.

Konfrontation erwartet

Dann dürfte es zur Konfrontation mit der israelischen Marine kommen, die alle Vorbereitungen getroffen hat, um den kleinen Verband abzufangen. Die Schiffe sollen in einen israelischen Hafen gesteuert werden, die rund 700 internationalen Aktivisten will man auf dem Luftweg abschieben.


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