Montag, 21. Juni 2010

Blockade - Verteidigungsrecht - Zerstörung und Aufbau

Mit der Blockade des GAZA-Streifens wird Hungerpolitik betrieben und das im 21. Jh.  Die Hamas ist der Auslöser, sagt Israel und damit ist die westliche Welt der gleichen Meinung. Vor der großflächigen Zerstörung im Gazastreifen zum Jahreswechsel 2008 / 2009, wurden unbeachtet von den Massenmedien und damit von der Öffentlichkeit, die Lebensmittelversorgung durch Israel in den GAZA-streifen gedrosselt. Selbstverständlich reagiert die Hamas. Sie schossen die gewünschten  Raketen nach Israel ab, in die ehemaligen Gärten der Gazabewohner, damit Israel von seinem berühmtem Verteidigungsrecht Gebrauch machen konnte. Der Tenor der Weltpolitik ist bekannt.

Zerstört wurden die Wasserversorgung, Energielieferanten und Schulen. Auffällig viele Kinder kamen bei diesem "Vergeltungsschlag" ums Leben. Das reißt eine große Lücke in die Populationsentwicklung im Gazastreifen. Nicht nur Lebensmittel sind sanktioniert, auch Baumaterialien. So kommt Israel problemlos auf 1000 kg Hilfslieferung pro Person in den GAZA-Streifen und straft so jeden uninformierten Kritiker als Lügner. In der Berichterstattung und Argumentation ist viel Augenwischerei dabei, die oberflächliche Leser gerne verwirren und die Leser damit der objektiven Meinungsfindung berauben.



Am 30. Mai 2010 sendeten überraschender Weise sämtliche Medien Informationen über einen Hilfskonvoi (Schiffe) der am nächsten Tag brutal vom israelischen Militär gestoppt wurde. Ein theatralischer Aufschrei ging um die Welt. Geändert hat sich nichts. Die Blockade bleibt. Die Menschen hungern weiterhin im Gazastreifen und massivst in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und der Motto: Zu wenig zum Leben, aber zu viel um zu sterben.

Kreislauf: Zerstören - Aufbauen im Gaza-Streifen

Jetzt will Deutschland wieder einmal Millionen von Euros für den Wiederaufbau im Gazastreifen investieren, damit es in sechs oder zwölf Monaten wieder durch einen Vergeltungsschlag durch Israel zerstört wird. So kann Wirtschaft auch am Laufen gehalten werden. Überall auf der Welt werden UN-Truppen eingesetzt. Warum nicht im GAZA-Streifen. Israel hat eindeutig beweisen, dass es nicht fähig ist den GAZA-Steifen ohne eigene Vorteilnahme zu versorgen. Diesen Menschen muss endlich eine eigene Lebensgrundlage gegeben werden. Es kann nicht sein, dass dieses Volk nur als "Erntehelfer" für israelische Bauern dienen darf oder in anderen Hilfstätigkeiten.

Das ist keine Zweistaatenlösung und sollte auch nicht unterstützt werden, wie es unsere CDU-Kanzlerin Angela Merkel fordert. Auch Palästinenser haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes Leben, auf ihrem Land, das ihnen schon seit Generationen gehört, zu leben und zu wirtschaften. Sie dürfen nicht durch eine israelische Politik in Notsituationen gebracht werden, damit sie ihr Land verkaufen müssen. Das ist in meinen Augen inhumane Politik - toleriert von der Weltbevölkerung, basierend und gerechtfertigt aufgrund falschen Information aus Presse und nationaler Politik.

Gäbe es die Hamas nicht, gäbe es keine "Hungerblockade". Ich kann mir nicht vorstellen, dass die palästinsischen Gebiete nach dem II. Weltkrieg unbewohnt an Israel übergeben werden sollten. Bei der Gründung Israels ging man davon aus, dass beide Religionen nebeneinander leben können. Das setzt aber voraus, dass auch Israel seine absoluten Ansprüche auf die "heiligen Stätten" in Jerusalem nicht egoistisch durchsetzen darf.

Doch wie sagt ein altes Sprichwort:

"Auch der brävste Nachbar kann nicht in Freiden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt."







Welt-Online schlägt wieder zu



In gewohnter Manier schlägt Welt-Online mit ihrem Artikel zur Israel-Politik wieder zu.  Die Kommentarfunktion ist bereits geschlossen, als der Artikel veröffentlicht ist. Dirk Niebel wollte die Kläranlage im Gaza-Streifen besichtigen, die mit deutschen Steuergeldern finanziert wurde und Israel sagte "NEIN". So erfahren wir es nicht aus den Nachrichtensendungen, aber Welt-Online berichtet.

Schickt aber gleich hinterher:
"Für die Gutmenschen ist Israel immer Täter
Diese nutze solche Aktionen zu propagandistischen Zwecken und zur internationalen Aufwertung. Damit werde die Position der moderaten Palästinenser geschwächt. Die Hamas, deren Charta zur Vernichtung Israels aufruft, steht auf der Terrorliste der Europäischen Union. Wie man mit einem geschworenen Feind reden und Koexistenz, gar ein Friedensabkommen erzielen soll, darüber machen sich die Besserwisser und Gutmenschen dieser Welt keine Gedanken. Für sie ist Israel immer der Täter, und alle anderen sind Opfer."

Selbstverständlich ist immer Israel das Opfer und allen anderen sind die Täter. Diese Sichtweise ist natürlich fernab jedes Gutmenschentum, sondern deutsche Staatsräson.


Niebels Vorstoß in Sachen Israelpolitik macht die FDP-Sozial-Politik nicht besser

Die FDP geht wieder einmal auf  Kuschelkurs mit der Volksmeinung. Dieses mal soll Israel aus dem Umfragetief der FDP helfen. Wer die obigen Ansprache von Herrn Stinner (FDP) zum Thema Hilfskonvoi und Israel gehört hat, weiß welche Grundeinstellung die FDP hat und Dirk Niebel hier nur einen kleinen PR-Gag für die FDP hinlegt.

Betrachtet ich in diesem Zusammenhang die Berichterstattung der "Welt-Online" bekommt er durch diese Artikel sogar noch Rückwind. Ich persönlich glaube, dass Dirk Niebel nur ein Volksschauspieler ist, der dem Volk nicht nach dem Maul redet, aber zuhört - wie es Franz Josef Straußen immer zu tun pflegte.



Niebel der Pharisäer

Solltes es Dirk Niebel ernst sein mit seiner "Israel-Kritik" müsste er sich gegen:

  • die Blockade- und Hungerpolitik Israels stellen
  • die humanitäre Situation in GAZA kritisieren
  • UN-Truppen im GAZA-Streifen fordern
  • Sanktionen gegen Israel einfordern

...  das tut aber er nicht! Er präsentiert sich als kleine beleidigte "Leberwurst", die wusste, dass er das nicht bekommt was er fordert. Das ist hinterlistig und täuschend. Doch heute wird das als große Politik und Politikkunst gefeiert.




http://politikprofiler.blogspot.com/2010/06/israel-kunstlicher-schock-aus-europa.html

http://politikprofiler.blogspot.com/2010/05/wahrend-israel-in-oslo-trallert-fliegen.html

Kommentare:

  1. WELT ONLINE ist ein Propagandablatt und bei vielen kritischen Kommentaren wir offenbar 'auf Teufel komm raus' manipuliert und gelöscht. Begiffe wie 'Bilderberger' und 'bösartige NWO' überleben oft nur wenige Sekunden. Pfui Teufel!!!

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  2. So läuft es leider heute und auch in der Zukunft. Erst bomben dann fragen. Am Ende kommt der Gutmensch und bietet seine Hilfe an mit der er dann Millarden scheffeln kann, weil er das was er zerstört hat oder dazu beigetragen hat, wieder aufbaut.

    Was die Glaubwürdigkeit der Medien anbelangt und deren Berichterstattung, ich denke dazu bedarf es keines Kommentares mehr.

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Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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