Freitag, 30. Juli 2010

Der Staat wäre der bessere Bänker, wenn er sich nicht ständig von schlechten Bänkern beraten lassen würde

"Der Staat ist nicht der bessere Bänker!" Das stellte vor kurzem die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft mit, eine Arbeitgeber Stiftung, die in ihrem Auftrag eine entsprechende Studie anfertigen ließ.

Mit dieser Studie will die INSM angeblich die Regierung dazu bewegen die durch die Finanzkrise erworbenen Bankenanteile wieder abzustoßen. Doch der Stoß der INSM geht viel tiefer. Im Grund soll der Staat endlich seine Landesbanken, Kreis- und Raiffeisenbanken privatisieren. Das wäre der letzte Schritt zur absoluten Privatgeldwirtschaft in Deutschland. Dies ist der EU schon lange ein Dorn im Auge und sie versuchte schon vor Jahren die Auflösung der Genossenschaftsbanken und Kreissparkassen voranzutreiben.




Jetzt kommt der nächste Angriff, als vorgeschobene Studie einer Arbeitgeber nahen Stiftung. Aus der Studie der INSM geht nicht hervor, wie die IKB überhaupt zu ihren Schrottpapieren kam, die staatliche Hilfe notwendig machten. Das gleiche gilt die bayrische Landesbank und ihren österreichische Zukauf der HGAA.

Es gibt auch keine Analyse wie die politische Ahnungslosigkeit und das blinde Vertrauen in die finanzwirtschaftlichen Berater aus der Privatwirtschaft diese Defizite in den Landesbanken erst möglich machten. Die Landesbanken war die Bad-Bank der Privatbanken vor dem offiziellen Bekanntgeben der Finanzkrise. Die schlechten Papiere landeten im Gröpfchen der Landesbanken, weil sie als GUT und GEWINNBRINGEND angepriesen wurden und dem Wissen, dass insolvente Banken der gesamten Volkswirtschaft schaden würden.

Das funktionierte auch bei unserer Kanzlerin, als das 500 Mrd. Rettungspaket auf den Weg brachte und mit Angst durch den Bundestag, Bundrat und Präsidentenbüro trieb.

In jedem Fall wäre der Staat der bessere Bänker, wenn er sich nicht ständig von den schlechten, den privaten Bänken über den Tisch ziehen lassen würde.

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