Samstag, 2. Oktober 2010

Bin Laden propagiert Ackerbau und Stuttgart21 ist ein politisch erzwungener Überkonsum

Bin Laden, der gejagte Terrorist, das Feinbild der westlichen Regierungen und Grund für die kriegerischen Aktivitäten gegen muslimische Staaten - senkt seinen Blick auf das Wesentliche und bittet seine Anhänger sich um Unabhängigkeit gegenüber dem Westen zu kümmern und sich dem Ackerbau und der Viehzucht zu widmen. Dies berichtet Welt-Online am 01.10.10.

Würde CDU-Bundeskanzlerin Merkel den gleichen Aufruf an die Deutschen richten, würden plötzlich 79 Millionen Menschen auffallen, dass sie gar kein Land als Eigentum besitzen. Sie würden erkennen wie abhängig sie sind. Weitet sich diese Erkenntnis noch auf die Industrie aus, ergibt es Depressionen, denn keine Arbeiter hat Eigentum an Produktionsmittel - er ist nur Abhängiger, der alles für Geld tut, sonst verhungert er.

Eine gefährliche Erkenntnis für eine Wertegesellschaft, die sich von Ausbeutung und Verarmung ernährt und eine Gesellschaft die unermüdlich nach Lösungen sucht, warum es so ist wie es ist.

Ein ganzes Volk würde schlagartig erkennen, dass es Geld nicht essen kann, dass es sich in seiner Gier nach Geld in immer noch größere Abhängigkeitsverhältnisse gegen hat. Diese Abhängigkeitsverhältnisse bestehen nicht nur gegenüber Drittländern zu uns hier in Deutschland, sondern jeder einzelne Bürger ist Teil dieser Abhängigkeiten und gefangen - er muss dienen, ansonsten verhungert er - und dieser Druck wird steigen, je mehr Sozialstaat abgeschafft wird.

Zu viel Wahrheit, mit der keiner etwas anfangen kann

Deshalb ist Welt-Online bemüht, Bin Ladens Aussage als "Treppenwitz des Terrors" darzustellen und wird sich morgen wünschen, es nie gedruckt zu haben. Tatsächlich ist diese Pressemittlung versehentlich in Umlauf gekommen und dieser kleine Journalist hatte keine andere Idee als diese Meldung als Kalauer zu verarbeiten, der erkannte die Brisanz dieser Agenturnachricht nicht. Er ist selber zu sehr im Geldsystem verhaftet und erkennt seine eigene Abhängigkeit nicht.

Zu gefährlich ist diese Meldung für die Erkenntnis der westlichen Kulturen, die sich als überlegen betrachten. Denn in Wahrheit sind nur die Überlegen, die Güter als Eigentum bezeichnen können, das andere abhängig macht, dazu gehört auch Land, das bestellt werden kann.

Im Grund sind die deutschen Bundesbürger arm. Sie haben nur ihr Geld, das sie für ihre Arbeit bei denjenigen erhalten, die das besitzen, was uns abhängig macht. Die wenigsten Bundesbürger verfügen über eigene Produktionsmittel, geschweige denn über Geld, um sich welche zu kaufen. Sie erhalten auch keine Kredite, weil sie keine Sicherheiten bieten können, für das Schuldgeld. Denn für Kredite werden genau die Sicherheiten verlangt, die Bin Laden jetzt als "Terrorwitz" entdeckt hat.

Wir westlichen Zivilisationen glauben an den Handeln - an das Armutsgefälle, das sie ausnützen können, um billig einzukaufen, um  teuer zu verkaufen. So verbreitete sich unserer abendländische Wertesystem als Abhängigkeitssystem über die ganze Welt. Bin Laden will mit seinem Ackerbau und Viehzuchtprogramm seien Landsleute vor einer Resozialiserung des Westens bewahren und deshalb führen wir Krieg - wir brauchen neue Opfer für unserer Abhängigkeitssystem. 

Dumm gebildet und nicht im Wissen erzogen

Denn im Grund ist unser Geld ein Enteignungsmittel. Für Geld geben wird das her, was uns unabhängig machte. Unsere sogenannte Wertegesellschaft manifestiert sich also in der Entstehung des Geldes gegen diese Sicherheiten, die Abhängigkeiten schaffen. Ölländer sollen nicht ihr Öl selber verwerten, sondern Schulden machen und Ölförderverträge an ausländische Firmen vergeben. Deshalb verfügen die Ölförderländer über keine Raffinerien, außer sie gehören zum Kreis der elitären Länder, wie USA, Norwegen und Russland.

Wer Land besitzt, kann jeden Landlosen zu jedem Hungerlohn für sich arbeiten lassen, denn die Besitzlosen sind getrieben von  Hungerangst und sind daher zu jeder Arbeit und Schandtat bereit, damit sie nicht verhungern - einen Unabhängigen kann man nicht zu solchen Handlangerarbeiten zwingen, vor allem wenn er Energie auch noch gegen Geld einkaufen muss. .... doch hier möchte ich nicht näher ins Detail gehen. 

Unsere Wertegesellschaft ist noch viel skrupelloser und vernichtender. Jeder der Land besitzt und damit ausbeutet, kann mit dem Zwischengewinn, von denjenigen Land abkaufen, die zu faul sind selber zu arbeiten und sich lieber Luxusgüter mit dem erworbenen Geld kaufen und Geld für sich arbeiten lassen wollen - das ist der Sessel der Börsenjunkies, die keinen eigenes Eigentum haben nur Geld. Sie sind der Gier nach Geld erlegen und geben alles dafür her. weil diese Menschen die wahren Abhängigkeitsverhältnis trotz ihrer hohen Bildung nicht erkennen - bzw. deshalb sind sie gebildet und nicht im Wissen erzogen.

Die Kultur in der jeder über jeden herrschen will


Auf diese Art und Weise haben wir uns ein Kultur der Abhängigen geschaffen, in der sich jeder über jeden zu erheben versucht und unser Ziel ist, alle oben zu sehen. Wir denken pyramidisch aber gerecht und glauben ein System entwickeln zu können in dem jeder nur die Spitze der Pyramide bildet. Dagegen sollten wir unser davon verabschieden über andere herrschen zu müssen, denn wenn jeder an der Spitze der Pyramide steht, sind wir alle eine Basis.

Den wenigsten ist bewusst, dass für jede Leistung ein Rohstoff benötigt wird und sie diesen nur gegen Geld erhalten. Somit ist jeder auf irgendeine Art denjenigen abhängig, der Rohstoffe oder Produktionsmittel besitzt. Diese Abhängigkeitsverhältnis ergibt in unserer Wahrnehmung die Abhängigkeit vom Geld. Geld ist der Blender vor Wahrheit. Geld ist nur ein schlichtes Mittel der Enteignung und ist heute der Überlebenswert in unserer Handelsgesellschaft. So kommt es zu Forderungen wie ein "bedingungsloses Grundeinkommen". Diese Forderung ist Ausdruck der Hungerangst unserer Bevölkerung hier in Deutschland. Wir sind mittlerweile so im Geld verbissen, dass wir die wahren Werte aus dem Blick verloren haben und so auch keinen Ausweg aus unserer Unabhängigkeit ohne den eigenen Traum der Unabhängigkeit zu zerstören.

Geld soll abgeschafft werden

Wir wollen nur Umverteilung, um die Chance des sozialen Aufstieges doch noch zu erreichen.


Die einen fordern: Das Geld sollte abgeschafft werden und bedenken nicht, dass sie ohne Geld genauso von den Eigentümern der Dinge abhängig sind, die die sie für ihre Leistungen brauchen. Wer keine Energie erzeugen kann, muss sie kaufen - daher der Gedanke an Autarkie. Doch der Mensch kann nicht alles alle schaffen, er muss in einer Gemeinschaft leben, um alles lebensnotwendige zu erhalten. Es ist noch keiner auf die Idee gekommen, Eigentum an Land zu verbieten - auch für Staaten.

In einer Welt ohne Geld, wäre die Welt nach wie vor unter wenigen Menschen als Eigentum aufgeteilt und all die Eigentumslosen müssten ihre Arbeitskraft für ein paar Kartoffeln den Landeigentümern anbieten. Sie würden immer neue Dinge erfinden, die die Bauern angeblich bräuchten, damit sie in den Dienst der Bauern gestellt würden - für ein paar Kartoffeln. Es würde sich nicht ändern.

Jeder bekommt gleich viel - Umverteilung

Es würde sich auch nichts bringen, wenn jeder Mensch einen gleichen Anteil an der Erde als Eigentum erhalten würde, auch hier begänne das Spiel um Gewinnen und Verlieren mit einem Handel des günstigen Einkaufs und des teuren Verkaufs. Es käme wieder zur gleichen, ungerechten Aufteilung der abhängig machenden Gütern.

Also ist das Problem ganz wo anders zu suchen. Unsere Unzufriedenheit liegt im heutigen Wertesystem, das sich auf einem Geldsystem begründet, das für Geld nicht Leistung als Pfand verlangt, sondern unvermehrbare Güter die Abhängigkeiten schaffen. Wo bei angemerkt sein soll, dass sich mittlerweile sogar Schuldgeld in sich selber vermehrt - .... das möchte ich hier nicht näher ausführen, wobei aber die größten Geldsummen sind nun mal mit Rohstoffen, Land und Natur als Pfand für Geld generieren lassen.


Leistung sollte der Mittelpunkt unserer Gesellschaft sein - aber es ist Eigentum

Dagegen wird aus einem Acker ohne menschliche Leistung keine Ernte und kein Kartoffel wächst durch den Eigentumsanspruch eines Menschen - nur die menschliche Leistung veredelt diese Rohstoffe zu einem Gebrauchsgegenstand und Nahrungsmittel.

Die neue Geldentstehung gegen Leistung

Daher sollten wir uns ein Geldsystem vorstellen, das aufgrund von Leistung an der Allgemeinheit Geld entstehen lässt und nicht gegen das Pfand von Land.  Würde Geld gegen Leistung entstehen, wäre Land kein Geld mehr wert, es wäre nicht mehr erstrebenswert. Land und Natur wollte niemand mehr gekauft werden und keiner wollte es haben, sondern nur nutzen - denn nur mit Leistung entstünde Geld. All die Mächtigen müssen von ihrer Leistung an der Gemeinschaft leben, sie könnten niemanden mehr abhängig machen und für sich arbeiten lassen.


Damit würde die Menschheit endlich von diesem ewigen Eigentumsdenken befreit. Sie müssten keine Kriege mehr um Rohstoffe führen. Das ist die Umwertung der Werte - Bin Laden ist also auf einem gefährlich richtigen Weg, diese Umwertung zu erkennen und die Mächtigen dieser Welt wissen es.

Sie wollen nur nicht, dass SIE es auch entdecken, denn dann wären sie auf einmal machtlos, wenn die Menschheit sich dafür entscheiden würde, Geld gegen Leistung entstehen zu lassen.

Unsere Marktwirtschaft funktioniert als Planwirtschaft
Stuttgart21 ist ein politischer erzeugter Überkonsum

Politik und Wirtschaft erzeugen eine künstliche Marktwirtschaft, die unter dem Kommunismus als Planwirtschaft bezeichnet wird. In unserer Marktwirtschaft gibt es keine wirklicher Nachfrage und Angebot, Nachfrage wird künstlich durch Werbung erzeugt und erzeugt einen Überkonsum, den wir als Wirtschaftswachstum bezeichnen. Stuttgart21 ist auch ein Überkonsum. Deshalb stehen die Menschen in Stuttgart gegen Stuttgart 21 auf der Straße. Stuttgart21 ist über die Politik ein massiver Eingriff in die Marktwirtschaft. Mit Stuttgart21 wird eine künstliche Nachfrage erzeugt und der Markt verzerrt, denn Stuttgart21 ist nicht ein Projekt für die Allgemeinheit, sondern ein schlichtes Projekt zur Wertschöpfung über Steuergelder - also ein Mittel zur Enteignungen. Die Proteste gegen Stuttgart21 ist ein Protest der Steuerzahlen, die ihr Geld der Landesregierung nicht mehr zur freien Verfügung stellen wollen, weil sie instinktiv erkennen, dass sie damit der Enteignung wieder einen großen Schritt näher kommen.

Würde Leistung für die Allgemeinheit Geld entstehen lassen, gäbe es für Stuttgart21 keinen einzigen Menschen der sich für die Projekt verausgaben würde. Es gäbe keinen Polizisten der andere Menschen für Geld verprügeln würde, denn Leistung erschafft Geld und Verprügeln von anderen Menschen ist keine Leistung an der Allgemeinheit.

Es gäbe anderer Orts keine Menschen die sich verausgaben würden, um Geld zu erschaffen, damit sie Rohstoffe für Stuttgart21 liefern könnten. Die Gewalt wäre endlich in der Bürgerschaft angekommen, bei jedem Leister und nicht bei irgendwelchen Kompetenzeliten, die sich durch demokratische Wahlen und Versprechungen in der Höhe der Herrscher schwingen und sich wie Ausbeuter verhalten.

... und die Behauptung, dass nur Abhängigkeit fleissige Menschen erzeugt ist ein Hirngespinst. Unsere Vorfahren waren in keinster Weise von irgendwelchen Landbesitzern abhängig und konnten sie über 100.000 von Jahren am leben erhalten. Und seit die Menschheit das Eigentum entdeckte und Abhängige damit ausbeutet ist mindestens alle 100 Jahre dazu verleitet sich gegenseitig auszurotten, weil sich die Menschen gegenseitig die Grundlage zu Leben aus Gier rauben und noch Hungerlöhne für Leistung bezahlen.

Es wird Zeit für ein wirkliches Umdenken. Es wird Zeit für ein globales Umdenken. Es muss ein flüstern durch die Ländern fließen, das sie Wahrheit unserer Wertegesellschaft verkündet und die Menschen auf den richtigen Weg der Lösung zur Umwertung der Werte bringt. Dieser Aufstand ist ein leiser aber ein gewaltigen, denn es wäre das erste Mal, dass die Menschen wissen was sie tun, wenn ihnen der Mager vor Hunger knurrt.

Es geht nicht ums wegnehmen bzw. umverteilen - es geht um Gerechtigkeit, die für alle nachfolgenden Generationen halten soll und in eine neue Gesellschaftsform führen soll, die nicht mehr von Abhängigkeiten lebt.

Die Wissenschaften können die Techniken entwickeln, die der Menschheit helfen und nicht Monopolen, die damit die Abhängigkeit der gesamten Menschheit sichern. Es wäre eine Welt von der alle Träumen und dieser Traum kann Wahrheit werden.

Es muss sich jeder nur ein wenig anstrengen und die Umwertung auf das jetzige Wertesystem umdenken.

1 Kommentar:

  1. wenn man nur von zwölf bis mittag denken kann und das geld einfach abschafft, wäre es keine lösung, schon richtig. aber wenn die wertegesellschaft sich überdenkt und verändert, ist und bleibt es das ziel. welcher erfinder hat erfunden wg geld? wer will nur zuhause sitzen und nur tv schauen? wenn schon zuende denken, dann bitte ganz!

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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