Samstag, 30. Oktober 2010

CDU-Merkels unmoralische Angebot

Herzlich willkommen in der schönen freien Welt des Kapitalismus, in der ein Arbeitsloser nicht mehr Wert ist als Kost und Logis plus Ein Euro die Arbeitsstunde. Kein Land ist in Europa ist so fortschrittliche wie Deutschland. Kein Land koordiniert so vorausschauend sein Humankapital wie die Deutschen. Nachhaltige Politik verordnet keine Rentenkürzungen, sondern die Rente mit 67. Generalstreiks sind in der größten europäischen Demokratie natürlich verboten und wer anderer Meinung ist als die politischen Klasse, wir mit Wasserwerfern umgepustet. Das ist Demokratie heute in Deutschland und besteht aus zahlen und gehorchen. Große Politik besteht darin die Massen so zu motivieren, dass sie darum bettelt ausgenommen zu werden. Das gelingt seit 60 Jahren und ist am Schuldberg der Deutschen zu erkennen. Ein Land das bei Null anfing und jetzt bei Minus 1.800.000.000.000 Euro landete. Diese Zahl klingt noch verhältnismäßig gering, denn wir starteten mit der D-Mark in diesen Schuldenwahn. Leistung war gestern wie heute noch nie etwas wert. Dieses Geldentstehungssystem dient lediglich der globalen Enteignung, wir nennen es liebevoll Wertegesellschaft oder abendländische Kultur. Deutschland ist in der Endphase die Geldmaschine der Welt, denn für unsere Überschussproduktion die andere Exportnation nennen kaufen bzw. finanzieren wir die ganze Welt. Damit wir mit China konkurrieren muss die Leistung immer weniger Wert werden und dafür ist die Staatsverwaltung zuständig, mit dem Steuerinstrument Steuer, so finanziert sich der Staatsbürger seinen eigenen Arbeitsplatz, bis nichts mehr da ist und er in der Ein-Euro-Job-Klasse landet.


Auf längere Sicht gerechnet könnte sich damit ein Jobwunder entwickeln auf der europäischen Schienenachse, die mitten durch Stuttgart führt und den deutschen Arbeiter, der zum Gehorsam verpflichtet ist, in ganz Europa zum Einsatz kommt - für Kost und Logis plus Ein-Euro die Arbeitsstunde. Meinen Sie nicht, dass das sich schon findige Wirtschaftsspezialisten ausgerechnet haben. Gemeinnützige Firmen gibt es schon zu genüge, die diese Art von Arbeitskräften ohne Skrupel in der freien Marktwirtschaft anbieten und auch noch Zuschüsse aus Steuergeldern für diesen Sklavendienst erhalten. Das muss die Konvergenz aus Kapitalismus und Kommunismus sein, die uns schon lange angedroht wurde.



Ja unser Medien, sie feiern unsere liebe Frau aus dem Kanzleramt, unsere CDU-Bundeskanzlerin fast wöchentlich als Volksheldin, auch dieses Mal als mit einem unmoralischem Angebot nach Brüssel ging - doch welcher politische Vorschlag ist heute nicht mehr unmoralisch?  EU-Schuldensünder sollten in Zukunft, in sozial darwinistischer Manier bzw. gemäß den Regeln dem kapitalistischen Kommunismus,  keine Stimmrecht mehr in der EU haben. Diese Forderung, die sie nach Brüssel trug war kein parlamentarische Entscheid, sondern eine ICH-Aktion unserer allein regierenden Kanzlerin in einer Demokratie. So wie sie in ICH-Manier den Atomkuhhandel in privaten Gesprächen mit der Energieindustrie aushandelte. Die vier großen Mächte haben sich Deutschland längst aufgeteilt. Nach dieser Vorlage werden wohl auch die neuen Bundesländer aufteilt werden, wenn die Früchte der Schuldenbremse reif sind.

Natürlich nahmen die anderen EU-Länder CDU-Merkels unmoralische Angebot nicht, was zur Verhandlungsstatik gehörte, denn der EU-Vertrag wird trotzdem geändert, diese Forderung ging im Mediengewirr unter. Auf diese Art wird große Politik gemacht. Populistische und erfüllbare Forderung erhöhen die Akzeptanz in der Bevölkerung, als Zugeständnisse für die Wut gegen die Milliarden Geschenke an Griechenland und EU-Fonds. Das findet natürlich keinen Eingang in die hochwertige und unabhängige  journalistische Arbeit unserer großen, gut bezahlten Schreiberlinge in den Redaktionen, aber die wilden Spekulationen um Karl-Theodor von und zu Guttenberg als neuen Kanzler, sind natürlich keine Bloggerstimmungsmache, sondern seriöser Journalismus.



Mit Sicherheit ist geplant, dass die angestrebte Wirtschaftsregierung in Brüssel dauerhaft mit den Regierungschef besetzt wird und Angela Merkel sozusagen eine Klassensprecher in Deutschland bracht, denn mehr ist das Kanzleramt nach dem EU-Vertrag nicht mehr wert. Karl Theodor von und zu Guttenberg mit seiner Stefanie aus dem Hause Bismarck geben ein passables Glamourpaar ab. Wenn schon die Politik zukünftig in Brüssel gemacht wird, soll wenigsten einer auf den Kanzlerthron sitzen, der in der Yellowpress eine gute Figur macht und von Adel bzw. Dekadenz ist, die er demütig verkauft, denn unsere Marktwirtschaft ist zur kapitalistischen Planwirtschaft verkommen. Es spielt keine Rolle ob wir Kommunismus unter einer Entscheidungselite aus Funktionären spielen, die in Saus und Braus auf unsere Kosten lebt oder ob sich diese Entscheidungsrelite aus privaten Eigentümern und Bankiers zusammensetzt. Am Ende kommt immer das gleiche raus. Der Steuerzahler hat für die Verlust aufzukommen inkl. Plünderungen und anschließende Abschaffung der Sozialkassen.

Lohndumping ist schlecht über Gewerkschaften durchzusetzen, daher wird Vater- oder soll ich Mutterstaat sagen als Lohnkürzungselement herangezogen, denn jede Erhöhung der Sozialkosten oder Tabaksteuererhöhung für die Stromsubventionierung der Industrie ist eine Lohnkürzung für den Arbeiter. Das mehr vom Netto bleibt wieder einmal ein politisches Märchen für Wähler, die all zu gerne immer wieder die gleichen wählen, die sie auf immer die gleiche widerliche Art lügen.

Jetzt steht das schwarze Ländle im Süden der Republik auf der Straße fühlt sich ausgezogen und ausgenutzt, wird dafür nieder geprügelt und auf neue mit gesetzlich legitimierten falschen Arbeitslosenzahlen wohlfühlgebadet. Die einzige Wahlalterntive bietet sich aus baden-württembergischer Sicht nur mit den Grünen an, aber die werden ohne starken Partner gegen das Pro aus CDU und SPD für Stuttgart 21 und andere verschwenderisch Vorhaben keine Chance haben, aber den angeblichen Kommunismus der Linken können die Schwaben natürlich wählen - sie nehmen lieber den moralisch legitimierten christlichen Kapitalkommunismus der bereits gegen Nichtchristen und Umgetaufte in jesuistischer Manier mobil macht; die Kreuze in den Schulen hängen läßt und damit den Religionsstreit in Deutschland weiter schürt.

Die Politik stochert im Volk herum, wie ein kleines gelangweiltes Kind im Ameisenhaufen. Es soll Wut und Hass in Deutschland entstehen. Die Menschen sollen jeden gegen den anderen gehen, dass lässt die Politik in Ruhe ihren Entsolidarisierungskurs fahren, damit wir auf dem gleichen Niveau ankommen, wie im Land des Führers der freien Welt - wie Obama offensichtlichen in Kreisen der CDU längst genannt wird.

Marktwirtschaft oder Kapitalismus ist mit "SOZIAL" nicht vereinbar

Wirtschaft und Marktwirtschaft ist keine soziales Unternehmen, sondern hartes Geschäft, das sich die Unternehmerschaft gerne mit Steuergeldern subventionieren lässt. Eine Linke würde diese Spiel nicht mitmachen und so sind die Schreiberlinge bemüht die Gesamtdeutsche Partei aus CDU CSU FDP SPD und Grünen im Spiel zu halten. Die mit populistischen Forderungen immer wieder die Menschen täuschen, wie der Antrag der SPD zum Volksentscheid zu Stuttgart 21, der im Grund nur zwei Fragen für das enthielt:

1. Entweder nach unten gehen oder
2. einfach nach unten gehen

Von dieser großartigen Politik werden wir schon seit 60 Jahren immer unter abweselnden Farben geführt und gelenkt. Das Resultat dieser nachhaltigen wirtschaftkompetenten Politik sehen wir heute, obwohl die Herren und Damen aus der Politik immer wieder betonen, dass die Wirtschaftskrise an allem Schuld ist, aber niemals die kompetente Wirtschaftspolitik der Politiker. Eine Kanzlerin die im Alleingang die Stromausgaben der Bevölkerung, die angeblich die Brotpreise der Zukunft sind, für ein paar Milliarden an Brennelementesteuer verkauft, damit die Energieriesen an die 120 Mrd. Euro Gewinne einfahren, ist nicht nur frevelhaft, sondern unverantwortlich. Eine Wirtschaftspolitik, die alles tut, damit der einzelne, natürliche Mensch keine Chance mehr hat seine eigene Energie zu erzeugen und in den nächsten Jahren durch Steuererhöhungen zum Besitz oder zum Leasen von Elektrotautos gezwungen wird, das das Uran im Tank als alternativ los aufzwingt ist Planwirtschaft der höchsten Güte und ist längst vom Pfad der Demokratie, der Selbstbestimmtheit der Menschen und von der Solidargemeinschaft abgekommen.

Neue Geldentstehungsregeln würden alles ändern

Dieses Land und die gesamte Welt braucht ein neues Geldentstehungssystem, das die Leistung des Menschen als Basis und Ursprung nimmt und nicht das tote Kapital irgend welcher Eigentümer, die durch Erbschaften, Kugeleien und politischer Subventionstrickserei ihr Vermögen mehrten und die Menschen in billige Leistungsarbeit zwingen, weil es sonst nur noch Brot vom Tafelladen gibt. Wir brauchen keine politische Klasse, die seit Jahrzehnten die Schulen systematische vernachlässigt und Fußgängerzonen mit Granit auslegt und teure unnütze Parkleitsystem installiert. . Wir brauchen keine Politik, die uns täglich erzählt, dass wir schlechte Schulen und schlechte Bildung haben und als Retter daher kommt für das was sie vorher böswillig durch zerstörte. Sogar beim Studieren gibt es soziale Unterschiede gemessen in Bachelor und Master. Wir brauchen keine Politiker, die Krankenhäuser über Jahrzehnte hinweg nicht sanierten und heute erklären, es wäre kein Geld mehr für sie da und sie müßten geschlossen werden. Städte vergeuden Energie für die Weihnachtsbeleuchtung ihrer Shopping-Mals und karren dafür ihre Schüler stundenlang in Bussen umher, wo bei in einer Legebatterie einem Huhn mehr Platz zugestanden wird, als einem Schüler im Schulbus.

Im Kapitalismus ist die Freiheit durch ein Preisschild eingeschränkt, dafür müssen keine teuren Mauern und Wachtürme aufgestellt werden. Der Kapitalismus triumphiert in der Erziehung seines Systemmenschen über die Zwangsvorschriften des Kommunismus, doch das Resultat ist das gleiche - Einschränkung der Freiheit und Arbeit für die Elitenklasse. 

Was in der DDR die Bananen waren, wir bei uns die Energie sein, die nicht der Staat für die Menschen produziert, sondern vier große Firmen, die sich den Staat aufgeteilt haben.

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