Sonntag, 24. Oktober 2010

Geldentstehung: Schäuble kehrt zurück und warum Finanzminister überflüssig sind

"Das Land kann es in derart schwierigen Zeiten nur für eine begrenzte Zeit ertragen, wenn der Finanzminister bei wichtigen Terminen fehlt", meinte Schäuble noch im Mai 2010. Heute entsteht kein Geld gegen Leistung, aber erst wenn das geschieht, kann der Mensch sich von seiner Abhängigkeit der Politik und der Wirtschaft befreien und eine wirkliche Demokratie betreiben.

Wolfgang Schäuble ist schwer gezeichnet von 2 Schüssen, die auf ihn von dem 36jährigen Dieter K. im Jahre 1990 abgefeuert wurden, kurz nach dem auf Oscar Lafontaine auch ein Attentat verübt wurde. Weniger populär sind seine Verstrickungen in den CDU-Spendenskandal, der 2000 aufgedeckt wurde und er als CDU/CSU-Bundestagsvorsitzendene zurück treten musste. Noch schlimmer war für ihn, die geplatzte Kanzlerkandidatur, denn er war Helmuts Kohl Wunschnachfolger. Es kam alles anderes Angela Merkel nutzte die Gunst der Stunde und riss als Ziehtochter Kohls die Macht an sich und thront heute über den ca. 80 Millionen Deutschen. Schäuble bleibt nur der undankbar Job eines Finanzministers, der schlechte Nachrichten verkünden darf und die Schuldenbremse für den Abbau des Sozialstaates benutzt. 

Armutsverwaltung Staat als Wirtschaftsmodell

Im Grund ist ein Finanzminster genauso unnötig wie ein Kanzler oder sonstiges Regierungspersonal, das wir über indirekte Wahlen alle vier Jahre wählen. Die Administration unseres Staatswesen würde auch ohne die teuren und prominenten Köpfe funktionieren. In einem modernen Staatswesen gibt es keine wirklichen demokratischen Entscheidungen mehr, denn das Bankwesen und die Schuldensummen, sind die Diktatoren unserer sogenannten Demokratie. Ein überschuldeter Staat oder eine überschuldete Familie verfügt über keinen Raum für eigenen Entscheidungen, die Raten; die Zinsen und die fehlenden Einnahmen beherrschen die Entscheidungskultur in solchen Konstrukten.

Jedem vernünftig denkenden Menschen ist klar, dass unser Staat aus dieser Schuldenfalle niemals mehr herauskommen wird. Unsere Regierung greift in die erbärmlichste Finanzkiste, die als einzige noch übrig bleibt. Sie subventioniert über die Wirtschaft die wenigen Arbeitsplätze die nach all den angeblichen Jahren des Aufschwungs noch für die Bevölkerung übrig geblieben sind.

Hier für wurden Konstrukte wie "Agenda 2010" eingerichtet - wobei angemerkt werden muss, dass die Agenda 2010 eine Arbeit der gesamtdeutschen Partei bestehen aus SPD - GRÜNEN - CDU - CSU und vor allen auf Drängen der FDP - entstanden ist. Die einzige Absicht hinter den Hartz4-Gesetzen war die offizielle Möglichkeit die Arbeitlosenstatistik zu schönen und Arbeitslose, die noch Ersparnisse fürs Alter aufwiesen per Gesetz zum Konums zu zwingen, bevor sie Sozialleistungen vom Staat erhalten.

Umso moralisch verwerflicher sind die besonders die die verbalen Angriffe auf CDU / CSU und FDP gegenüber Hartz4-Empfängern, die oft und gerne als Schmarotzer und Faulenzer dargestellt werden. Als Volksverhetzung ist das zwar nicht zu bezeichnen, aber ich sehe darin eine Verunglimpfung einer Gesellschaftsschicht, die aus Sicher der Wirtschaft und der Staatsverwaltung als unangenehmer Kostenfaktor in den Bilanzen auftaucht. Die eigentliche Absicht hinter diesen Hassreden ist, die Massen der Bevölkerung zu einem Abhängen der Überflüssigen zu bewegen und die moralischen Werte in unserer Gesellschaft in eine Schuldnermoral zu verwandeln. Die Politik lenkt damit von ihrem eigenen Verschulden ab und gibt den Schwarzen Peter einfach an die ab, die sie selber mit ihrer Politik produzierte.


Nachhaltige Politik wurde und wird nie möglich sein - es ist immer nur eine soziale Entscheidung, wen wir von unserer Gesellschaft moralisch gesehen abhängen können.

Nachhaltige Politik für die Bevölkerung eines Staates ist in unserem Geld- und Wirtschaftssystem gar nie möglich; vor allem wenn man begriffen hat, dass nur gegen Kredite neues Geld ins System kommt. Die größte und schwierigeste Aufgabe einer Staatsverwaltung besteht also darin, ständig für neuen Nachschub an Krediten zu sorgen. Da die deutsche Bevölkerung mittlerweile derartig hoch privat verschuldet ist, kann nur noch der Staat selber durch Staatsschulden den Konsum finanzieren, den unser Wirtschaftssystem fordert. Eine andere Art der Planwirtschaft, die nur geringe Effekte für den Bürger selber macht, denn der Staat muss sich mit diesen "Subventionen" hauptsächlich das Wohlwollen der Wirtschaft einkaufen, damit sie nicht noch mehr Arbeitsplätze weg rationalisiert oder gar ins Ausland abwandert. Deutschland kann der Wirtschaft nichts mehr bieten - die Bevölkerung ist nicht mehr kreditwürdig, wie sämtliche andere Staaten auch, die wir als Industrienationen bezeichnen.

Export-Nation ist Export von Geldmitteln die für Rohstoffimporte ausgegeben werden muss

Export von Waren bedeutet Export von Rohstoffen, da Deutschland aber über keinerlei Rohstoffvorkommen verfügt, muss es diese teuer einkaufen und verarbeiten. Aus diesem Grunde muss der deutsche Arbeiter für immer weniger Geld, immer mehr arbeiten, damit es keine Preisexplosion gibt. Der Arbeiter fühlt nicht nur, dass seine Leistung immer weniger wert ist, sondern es ist tatsächlich so. 

Mit dieser Art von Wirtschaft bzw. Exportwirtschaft finanziert Deutschland sämtliche andere Rohstoffländer dieser Welt. Noch grotesker wird es, wenn wir den Blick nach Brüssel richten und erkennen, dass Deutschland über die EU sämtliche andere EU-Mitgliedsstaaten finanzieren muss, damit sie überhaupt in der Lage sind, die Produktionsüberschüsse Deutschlands einzukaufen.

Warum immer zu wenig Geld im System ist

Das alles ist einem Geldsystem geschuldet, das nur Geld gegen Kredite aus dem Nichts entstehen lässt, für die auch noch materielle Sicherheiten hinterlegt werden müssen. Das bedeutet, dass die Leistung der Menschen - die Veredelung der Rohstoffe - nichts. Leistung ist die einzig wirklich Variable in unserer wirtschaftlichen Kalkulation. Leistung kann nur das wert sein, was zwischen Rohstoffeinkauf und Produktionspreis übrig bleibt, wenn der Unternehmer seinen Gewinn eingestrichen hat. Das erklärt warum in diesem Geldsystem immer zu wenig Geld vorhanden ist. 

Die Leistung des Menschen soll keinen Wert darstellen, sondern nur die Massen kontrollieren und gefügig machen, weil die Leistung durch die Geldentstehung in den Banken niemals eine höher Geldumlaufsumme erzeugt.

Warum es den Zins gibt

Aus diesem Grund wird Zins für Kredite verlangt, das erhöht den Druck für weitere Kredite, durch ein Art Geldentwertung; dabei spielt es keine Rolle ob es wie bei Silvio Gsell ein Negativzins als Steuern auf Geld ist  oder ein positiv Zins, wie im heutigen Geldsystem.

Das Ende der Abhängigkeit der Leistungserbringer

Würde Geld ausschließlich nur gegen Leistung entstehen, wären die Unternehmer von ihren Arbeitern abhängig und sie könnten sie nicht mehr durch ihren Besitz an Eigentum und Produktionsmittel unter Druck setzen. Es begänne eine natürliche Marktwirtschaft, die sich nicht vom Armutsgefälle ernährt und daraus Gewinne generiert, sondern es könnte sich ein Sozialwesen entwickeln, das sich als Gemeinschaftsinfrastruktur versteht.



Rohstoffkriege - nur China ist angeblich der Bösewicht - Irak, Afghanistan und bald der Iran sind in westlicher Hand

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