Sonntag, 28. November 2010

Korea : "Smith Act" - Wer den Sturz der US-Regierung in Wort oder Schrift fordert macht sich strafbar

Korea war vor 1894 ein Königreich und wurde 1910 von Japan annektiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Kapitulation Japans, teilten sich die Siegermächte Korea genauso auf wie Deutschland. Am 38. Breitengrad entstand eine Grenze der Demokratie zwischen dem Kommunismus. Eine Fortsetzung des Kalten Krieges. Ein Land, das das gleiche Schicksal ereilte wie Deutschland.

Am 1. Oktober 1949 rief Mao Zedong die Volksrepublik China aus. Die außenpolitisch vernünftige Entscheidung der Truman-Regierung in den USA führte indessen zu einem innenpolitischen Fiasko. Die USA hatten sich gegen eine massive US-Unterstützung für die korrupten US-Verbündeten Chiang ausgesprochen, die von Mao Zedong besiegt wurden.

In den USA löste diese Entscheidung eine Welle der politischen Empörung aus. Es wurde von Verrat an Verbündeten sprach und von den Republikanern aufgebaucht. "Wer hat China verloren?" wurde zum Schlagwort der Kommunistenhasser in den USA, die nun auch im eigenen Land Verräter suchten. In dieser Zeit kam es auch zu Übergriffen auf Gewerkschaftern, die grundsätzlich unter Verdacht standen Kommunisten zu sein. Amerika hat ein gewaltig gestörtes Verhältnis zu sozialer Gerechtigkeit, denn auch sie steht heute noch immer unter Kommunismusverdacht.

Wer den Sturz der US-Regierung in Wort oder Schrift forderte, war ein Verbrecher

Bereits 1940 kam es zum "Smith Act" (Alien Registration Act), der das Eintreten in Wort und Schrift für den Sturz der US-Regierung unter Strafte stellte und jeden Ausländer über 14 Jahren zwang, seine politischen Ansichten schriftlich darzulegen. Das erinnert an Zensus 2011, der Volkszählung, die in Deutschland durchgeführt wird und alle deutschen Bewohner auf Herz und Nieren registriert, inkl. Religionsangehörigkeit, Ausbildung, Berufsausbildung und wenn notwendig die politische Gesinnung.

Fast ein Jahrzehnt lang kam es in den USA zu zahlreichen Exzessen und tausende von Menschen wurden zu Unrecht beschuldigt, angeklagt und verurteilt. Existenzen wurden zerstört und das Recht auf freie Meinungsäußerung mit den Füßen getreten - ein Schandfleck für die amerikanische Demokratie. 




!!!! Zeichnungsfrist läuft am 16. Dezember 2010 aus !!!!!


Unter diesem politischen, paranoiden Klima kam es angeblich zu einem nordkoreanischen Angriff im Juni 1950. Die Angst vor dem Kommunismus aus China flammte noch stärker in den USA auf. Wobei angemerkt sein muss, dass sich all dies noch unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise und dem Klima des "New Deals" ergaben, die in Wirklichkeit  nicht die gewünschten nachhaltigen Erfolge einbrachte.

Dank der Ungeschicklichkeit der Sowjetunion, die den UN-Sicherheitsrat boykottierte, erhielt die USA eine offizielle Legitimation der UN-Mandat für eine Militärintervention in Korea und landete auf der koreanischen Halbinsel. Diese anfängliche Hilfe für Südkorea war sicher berechtigt, aber wenn das Land von einem brutalen Militärdiktator regiert wurde und den Krieg durch eigene Angriffe provozierte hatte.

Korea - aus Verteidigung wurde ein Überfall Chinas

Die USA begnügten sich aber nicht mit der Wiederherstellung der Ruhe. Im Oktober 1950 überquerten sie die provisorische Grenze am 38. Breitengrad und drangen durch Nordkorea bis zur chinesischen Grenze vor. Aus dem Verteilungskrieg war ein Angriffskrieg geworden. Offensichtlich soll sich die Geschichte wiederholen, in der Hoffnung, dass dieses eine Mal die USA als Sieger hervor geht, denn nach wie vor herrscht Anti-Kommunismus-Stimmung in den USA und Präsident Obama muss ich Eindruck den Republikanern einheimsen. Das gelingt am besten mit Kriegsgebärden oder gar mit einem neuen Krieg.

Die USA träumen immer noch ein einem eroberten China, das in ihr Wirtschaftsprogramm eingeflochten ist und sich bereitwillig mit seinen Rohstoffen zur Ausbeutung öffnet.

1950 schlugen 300.000 freiwillige chinesische Soldaten die UNO-Truppen wieder weit bis in den Süden zurück. Die USA erlitt damit eine schwere Niederlage, vor allem als neutrale Weltpolizei der UNO, die sie nicht wirklich war.

Aufgrund dieser Auseinandersetzungen bekam die BRD den Startschuss für eine eigene Armee und die Aufrüstung begann. Die Bundeswehr ist also kein Adenauerischer Erfolg, sondern ein Konsequenz der paranoiden Kommunismus verfolgten USA, die eine empfindliche Niederlage in ihrem Kampf gegen den Kommunismus in Korea hinnehmen mussten. 1952 beendet Eisenhower (1953-1961) den Korea-Krieg ohne Sieg, dafür gab es immer mehr versteckte Interventionen in der Dritten Welt. Die USA kamen Ungarn und auch nicht der DDR zu Hilfe, als die Aufstände blutig niedergeschlagen wurden, nach dem Radio Free Europa und Voice of America wochenlang zum Aufstand aufriefen. Vielleicht war es einfach politischer Wille, den Kommunismus als brutal und barbarisch vorzuführen ohne Rücksicht auf Verluste.

Stalin wollte bereits 1952 Deutschland als neutralen Staate wieder vereinigen - Adenauer wollte lieber eine ARMEE

Am 10 März 1952 schlug Stalin eine Konferenz zur Schaffung eines vereinigten, aber neutralen Deutschland vor. Die Westmächte unter Führung der USA intonierten das Angebot und so wurde Deutschland als Bollwerk gegen den Kommunismus hoch gezüchtet und als Vasallenstaat im wahrsten Sinne des Wortes annektiert. Diesem Kommando gehorchen bis heute alle Bundeskanzler, wie auch Südkorea.


Auch Konrad Adenauer war strikt gegen den Vorschlag Stalins, Deutschland als neutralen Staat wieder zu vereinigen. Natürlich sind sich die Historiker heute nicht einige, ob Stalin diesen Vorschlag nur halbherzig meinte oder ob damit eine historische Chance verpasst wurde. Ideologisch richtiger ist, dass Stalin diese Wiedervereinigung nicht ernst meinte und und Deutschland über 40 Jahre auf die Wiedervereinigen warten musste.

Die Konfrontation in Korea findet aber unter dem Stern einer Wirtschaftskrise statt, die längst noch nicht ausgestanden ist. Viel mehr könnte sich der wirtschaftliche Kriegsschauplatz USA/China auf eine reales Schlachtfeld verlegen, damit die USA endlich an der ersehnten Grenze zu China steht.

Kommentare:

  1. Wiedervereinigung von was? Was soll denn da (wieder) vereinigt worden sein?

    Wenn ich noch nicht ganz verblödet bin vom öffentlich-rechtlichen (Klima-)Propagandafernsehen und den privaten Knalltütensendern, dann kann man nur etwas wiedervereinigen, das vorher mal getrennt war, und davor ein Ganzes war.
    Das ist aber hier nicht der Fall, denn BRD + DDR sind nicht das Deutsche Reich!

    Wir haben also keine Wiedervereinigung- eher schon den sog. Mauerfall -, sondern den Anschluss eines ehemaligen Protektorats an ein anders Protektorat, die BRD.

    Wir haben nach wie vor keine (!) Wiederherstellung des Deutschen Reichs, eine Friedensvertrag und die Souveränität eines freien Staates.

    Die BRD wird als Protektorat immer noch fremd regiert, auch wenn es keiner wahrhaben will, und dass es in einem gerne als Verfassung gesehenen Grundgesetz für die BRD (siehe hierzu auch das Video http://www.youtube.com/watch?v=DGWRj4-pE2E ) von Fussnoten wimmelt (z. B. dass Berlin offenbar nicht zur BRD gehört, wenn ich richtig informiert bin), Klauseln, die keiner kennt, mit garantierten Rechten für die Ex-und-immer-noch-Besatzer gibt, ist ein einmaliger Vorgang im Völkerrecht und wird gerne von den führenden Polit-Knallchargen, d. h. dem mega-korrrupten Schweinepack in der Politik, das hier das Regiment für die Elite führt, unter der Decke gehalten! Auch in den Systemmedien wird dieses Thema nicht näher beleuchtet - es sind halt Systemmedien.

    Wie heißt es in "Ein Fish namens Wanda": Ich bin enttäuscht! Genau, ich bin auch enttäuscht, von dem geradezu lächerlich obszönen, substaniellen Mega-Monster-Betrug, der hier in der Deppen-BRD in aller Ruhe und Gelassenheit gepflegt wird.
    Umso mehr, als ich jahrelang der Propaganda dieser Leute mehr oder weniger vertraut habe. Ich habe gedacht, die meinen es ehrlich mit Land und Leuten - und genau das Gegenteil ist der Fall. Das kann für die Politik ein böses Erwachen werden, denn viele Leute, die ich kenne, wachen auf.

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  2. Noch ein Nachtrag: Der Honigmann hat heute einen interessanten Artikel zum Thema BRD auf seiner Webseite.

    Hier der Link: http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/11/28/die-21-punkte-%e2%80%93-was-sie-uber-die-brd-wissen-sollten-ausfuhrliche-info/

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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