Montag, 1. November 2010

RASSE oder LEITKULTUR? PIUS XII als großes Fernsehspiel-Ereignis

Das ERSTE, die ARD präsentieren einen Spielfilm über Pius XII, der während der Nazi-Zeit im Vatikan herrschte im Kleid einer Dokumentation. Das kann bei vielen die Grenzen zwischen Fiktion, Wunschdenken und Wahrheit verschieden, denn schon lange kämpft die Katholische Kirche gegen Vorwürfe, die sie schwer in der Nazi-Zeit belasten. Sie öffnet bis heute nicht ihre Archive, um etwaige Missverständnisse aufzuklären, anstatt dessen gibt es jetzt eine Reinwasch-Film-Dokumentation, die vieles entkräften soll und leider gar nichts mit der Wahrheit zu hat.
http://www.daserste.de/programm/tvtipp.asp?datum=01.11.2010

"Pius XII" soll an die Erfolge der "Wanderhure" anknüpfen. "Die Wanderhure" ist nur ein geschichtlicher Roman, der mehr Märchen ist, als ein wirklicher Blick in die Zustände des 15. Jh.

Bestimmt wird dieser Film über "Pius XII." auch als Grundlage für geplante Diskussionen unserer Wertgesellschaft herangezogen werden. Denn unter Wertgeselschaft wird politisch gesehen, die Wertschäpfung von Wert - wie es der Name schon sagt - gesehen. Christliche Werte sind daher im politischen Bereich nicht gemeint, wenn sich Angela Merkel und Vladimir Putin über gemeinsame Werte unterhalten. Religiöse Werte kommen erst dann ins Spiel, wenn sie die politische und geldliche Wertevorstellung ünterstützen.

Diese versuchte unlängst Heiner Geißler mit seiner Wunschdiskussion mit dem Philosophen Sloderkaijk zu untermalen.



Rasse stand früher für das was wir heute LEITKULTUR nennen



Wer "Le Bon" aufmerksam liest wird im ersten Moment als moderner Mensch von dem Begriff "RASSE" abgestoßen. Wer sich aber trotzdem durchkämpft und anfänglich "RASSE" einfach ignoriert oder ohne Werte stehen läßt, erkennt schnell, dass im beginnenden 19. Jh. das Wort "RASSE" für die Geschichte, die gemeinsame Vergangenheit und die Religion eines Volkes steht, das wir heute in unserem Neusprech als "LEITKULTUR" bezeichnen. Deshalb sollten wir mehr als vorsichtig sein, wenn wir uns auf diese aufgezwungene und geleitete, als meinungsmachende Diskussion einlassen. Die "RASSESEELE" die Le Bon, der Vordenker der Massenmanipulation, immer wieder anspricht, lässt sich gerade aufgrund dieser "Leitkultur" lenken und massivst beeinflussen.

Auch sind diese christlichen Werte in der letzten Brandrede von Seehofer auf dem CSU-Parteitag stark in den Vordergrund getreten, als dieser darauf pochte, dass die deutsche christliche Kultur mit dem Judentum verbunden ist. Dabei vergessen aber alle, dass auch der Islam aus dem Judentum und dem Christentum entstanden ist und wir im Grund alle den gleichen Gott anbeten. So einfach kann man einen Ableger der Judentums nicht einfach ausschließen, aber es wird immer wieder versucht und mit derartigen Reden angeblich haltlos belegt.

Die jetzt folgende Diskussion um "Christliche Werte" ist daher von langer Hand geplant und langsam in der Öffentlichkeit aufgebaut worden. Nicht umsonst weisen Politiker wie Merkel, Seehofer und Sarrazin immer wieder auf die religiösen Werte hin, denn Menschen sind in ihrer Meinung meist besser mit religiösen Werten auf politische Ziele einstellbar, als mit purer Argumentation.

Auf das jüngste Brandbuch von Sarrazin reagierte die Bevölkerung in Deutschland doch sehr gespalten und es gibt noch zu großen Widerstand gegen diese offenkundigen Ansichten, die mit Sachargumenten im Innenteil die Brandschatzung ein wenig zu relativieren versuchen. Wer über Immigranten oder Arbeitslose als Ausnützer spricht, begibt sich weit weg vom angeblichen Pfad der religiösen Vorgaben des Christentums und landet viel mehr im Alten Testament, das die wenigsten von uns gelesen haben.

Wer sich einmal dieser Lektüre hingibt muss entsetzt sein, wie viel Blut in einem heiligen Buch stecken kann und wie viel Blut für Gerechtigkeit floss - damit sind nicht alleine die Blutopfer gemeint, sondern die ständigen Kriege, der Gott (der Herr der Kriege - wie er genannt wird) in seinem Namen führt.

Daher ist die Herkunft des Christentums genauso fragwürdig, wie die des Islams. Wer also über Christliche Werte diskutieren will, sollte im Alten Testament anfangen, das die Basis aller großen Religionen in der westlichen Welt ist.


http://www.noows.de/integrationsdebatte-seehofer---leitkultur-statt-multikulti-22511

Armageddon, die Offenbarung sind nur das Ende des Evangeliums


Wir haben Angst von 2012 und die Medien begünstigen diese Angst auf die eine oder andere Weise. Noch nie waren die Massen so gläubig wie heute, wenn es um die Prophezeiungen der Bibel ging. Sie verwehren sich zwar gegenüber der Kirche, aber ihr Glaube an die Bibel ist tiefer denn je.

Leider bedenken die wenigsten, dass das Ende der beschriebenen Welt in der Bibel, der Neuanfang einer anderen besseren Welt ist. Das Ende der Evangelien ist nicht das Ende der Menschheit, es ist nur das Ende einer Weltanschauung, die all das begünstigt, was wir in der modernen, wohlhabenden Welt so gerne kritisieren und ändern wollen.

Wer all diese Missstände ändern will ist das Amageddon, die Offenbarung aus der Bibel, der über das hinweg fegt, was ihn unterdrückt. Es sind die weltlichen Werte, die sich an religiösen Werten aufrichten und Ausbeutung für richtig erklären. Es sind die Werte des Dschungels. Der Mensch ist aber denkend und sollte sich über diese primitiven Werte längst hinweg gehoben haben, wenn die Geißel der RASSE bzw. der LEITKULTUR ihn nicht am humanistischen Denken abhalten würden, die sich in einer Geldentstehung gebaren, die im wahrsten Sinne des Wortes biblisch ist. Schon damals schenke Gott einfach Land, das von anderen besiedelt war und befreite das Land mit einem gerechten Krieg.  Der Beginn unserer Wertegesellschaft, die Eigentum an Land, Natur, Rohstoffen und Menschen als gegeben ansah und folglich die Grundlage für die Entstehung des Geldes heute noch als richtig erachtet.

Geld entsteht heute zwar aus dem Nichts, aber es will gerade diese Sicherheiten, die biblisch belegt sind und für eine Leitkultur, die wir heute haben, als unumstößlich gilt.

Jedes Ding hat verschiedene Betrachtungsweisen. Es wäre daher dienlich, alle Dinge von verschiedenen Seiten aus zu betrachten. Als Christ sei es erlaubt, die christlichen Wurzel im Alten Testament zu überdenken und um es frei nach Nietzsche abzuschließen: "Es wäre besser gewesen der Wüstengott eines kleines Volkes wäre nicht globalisiert worden."


Kurz vor den Wahlen in den USA schwingt die Terror-Keule - Anschlag auf Kirche oder auf zwei?

Pünktlich vor den Wahlen in den USA, viele werden sich nicht gefragt haben ob, sondern wie, wird die "Angst gegen den Terror" wieder aufgeheizt und die 3-Affen-Presse erläutert dem findigen Leser die neuen Schandtaten der "islamistischen Terroristen". In Hinblick auf die angestrebte "christliche Wertegesellschaft" passt eine Schlagzeile "37 Gläubige bei Geiseldrama in Bagdader Kirche getötet", natürlich sehr gut in die aktuelle Wertediskussion.

Kommentare:

  1. Bin zwar kein Anhänger von Adolf Hitler, aber sein Buch "Mein Kampf" wird für viele Menschen in Zukunft die neue Bibel werden und die alte "christliche Bibel" ablößen, wenn man die heutigen Zustände, die er voraussagte,betrachtet.

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  2. Hi - hab das Buch nicht gelesen. Kann also nicht mitreden. :-(

    Ich weiss nur, was raus kam bei einer Herrschaft eines Mannes, der "Mein Kampf" schrieb und das gefällt mir gar nicht.

    Hinzu kommt, dass viele aus der sogenannten Elite ihm hilfreich zur Seite standen....

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  3. genau. Nur Menschen die ihr Denken und Gewissen abgeben weils geistig nicht für mehr reicht brauchen einen Führer. Ich hoffe immernoch das die Deutschen nicht alle so dumm sind und auf diese "Regulierung" reinzufallen die gerade abläuft. in der Bibel steht z.B. auch nicht "hasse andere Gläubige"

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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