Mittwoch, 1. Dezember 2010

Assange der Meinungs- und Infromationsterrorist

Interpol fahndet nach Julian Assange: Laut der Interpol wurde ein internationaler Haftbefehl gegen den WikiLeaks-Gründer erlassen. Demnach wird er wegen Vergewaltigung gesucht, nicht wegen seinen Veröffentlichungen, die nach US-Angaben, die Sicherheit der gesamten Nation gefährden.

Der Informationskrieg, der seit längerem in den Nischen des Internet gärt und immer mehr Menschen eine andere Sichtweise auf die Dinge, die in der Welt geschehen gewährt, ist mit Wikileaks und Assange in der Öffentlichkeit angekommen.


Noch ist es keine Terroranschlag öffentliche Ansichten in Frage zu stellen. Kritische Fragen werden aber bereits als Verschwörungstheorien bezeichnet,  weil offizielle Stellen eine Antwort darauf schuldig bleiben müssen.

Wikileaks der Internetterrorist?

Assange ist vielleicht bald der Bin Laden der Informationswelt; wer sich gegen die Darstellung der öffentlich, richtigen Meinung stellt, bald ein Meinungsterrorist. Wahr ist heute nur noch das, was Wirtschaftswachstum und Umverteilung nicht im Wege steht. Wir befinden uns in einem harten und ungleichen Kampf. Medien mit millionenfacher Auflage kämpfen gegen die Beantwortung wichtiger Fragen. Die neuesten Veröffentlichungen von Wikileaks führen unser sogenannte Diplomatie als Heuchlerhaufen von uninformierten Kleinod vor, das sich Führungselite nennt und nur mit kleinen kleine Fürsten zu vergleichen ist, die gierig und unmenschlich nach der Gunst des Kaisers trachten ohne Rücksicht auf Verluste.

Wikileaks veröffentlicht den Treppenhaustratsch unserer Staatslenker. Jeder Mieter im Haus der Globalisten will in der Gunst des Vermieters stehen - ein exklusives Apartment nicht verlieren. Keiner will es sich mit den USA verscherzen, denn dies ist die einzige Nation, der eine A-Bombe gleich hinter Israel ohne Murren gewährt wird, als Zepter der Gerechtigkeit - weil die USA unter Beweis stellte, dass sie eine Atombombe auch einsetzt und Israel keinen Hehl aus seinen Gebrauchsabsichten macht.

Sie leben die Vorgabe von Nobel, der glaubte, eine ultimative Waffe in der Hand eines Einzigen, ist der einzige Garant für den Frieden. Dieser Frieden basierend auf Angst und nicht auf Gleichberechtigung und Akzeptanz. Dieser Frieden ist ein Joch! Nobel verfehlte damit die Demokratie um Längen.


Gefühlte Freiheit ist die Freude am Dienen

Wir sollten Nationen und Ideologien nicht an der Oberschicht messen, sondern unser Augenmerk auf die sogenannte Unterschicht werfen. Eine Gemeinschaft ist erst dann gerecht, wenn sie keine Unterschicht mehr braucht. Wer von Globalisierung redet, darf nicht in Staaten urteilen, sondern muss die Unterschicht als globale Gesamtheit dieser Welt betrachten und die wächst so rasant, wie die Oberschicht. Der GINI-Vermögenskoeffizient liegt global bei 90, wäre er 100 hört die Welt nur noch EINEM. Wir leben in keiner gerechten Welt, sie fühlen nur frei, wie der Leibeigene der dem zufrieden ist, was sein Herr ihm gewährt.

Diese soziale Ordnung, die wir fälschlicher Weise mit Demokratie verwechseln ist nur ein Trugbild, der Grundstock einer falschen Tugend, die Armut als notwendiges Übel für Überfluss einredet. Demokratie ist nur dann praktikabel wenn soziale Unterschichten am Leben erhalten werden und gemäß den Regel des Wachstums gleichmäßig anwachsen - im Mittelalter wurde diese sogar "göttliche Ordnung" genannt und mit dem christlichen Glauben belegt, der sich aber genauso im Talmud und dem Koran wieder findet - denn diese "heiligen Bücher" haben einen Ursprung und den selben Gott.


Wir verwechseln Konsumfreiheit mit Freiheit der Meinung. Freie Meinungsäußerung gibt es heute nur noch, wenn sie keine Sozialkritik enthält. Die Sozialkritik in den Medien ist nur dann erlaubt, wenn sie gleichzeitig als Rechtfertigung zur Beibehaltung der Zustände beiträgt. Sarrazins Kritik an "türkischen" Mitbürger ist für viele die offizielle Rechtfertigung für Benachteiligung zur Verbesserung der eigenen sozialen Situation und dient dem purem Egoismus. Die Menschheit im Stadium des Tieres längst noch nicht angekommen. Sie ist im Stadium des Insektes stecken geblieben und versucht über Nahrung, dem Geld - Ersatz für das Maß der Abhängigkeit von Eigentum - Menschen in ihrer Bestimmung, den künstlichen Marktgesetzen zu unterwerfen, anstatt Gerechtigkeit und Ausgewogenheit zu schaffen.

In unserer Zivilisation ist das Geld, die Nahrung, die uns alle beherrscht und jeder versucht einen Tropfen des Königensaftes zu ergattern, wohin gegen die Ameisen noch Pilzkulturen als Obolus für die Natur anlegen, verbuddelt der Menschen nur seine Abfall, der wie ein eitriges Geschwür im Leib der Erde gären.

Der nächste Evolutionsschritt wäre Nietzsches "Übermensch" der fälschlicher Weise immer als Überego interpretiert wird. Wer Nietzsche wirklich zuhört begreift, dass dieser Übermensch zu erst der Gemeinschaft aller Menschen dient bevor er sich selber dient. Ein Prädikat, das in unserer Geldwelt nie umsetzbar ist, sondern im falschen Mitleid wuchert und heute auch nur ein primitiver Umschlagplatz für die Umverteilung von Unten nach Oben ist. Haiti ist das aktuellste Beispiel. Hilfslieferungen wurden dazu genutzt, den Armutsstatus der Menschen wieder aufzubauen - keine sanitären Einrichtungen, keine Verbesserungen der Lebensumstände und jetzt grassiert die Cholera als "göttliche" Strafe  für die "faule" Unterschicht? Mitleid ist nicht dazu gedacht, die Ursache des Leides auszumerzen - Mitleid erhält Leid auf einem gerade noch erträglichen Maß. Das ist unsere Moral, zur Aufrechterhaltung des gesellschaftlichen Ungleichgewichts überall auf der Welt.

Das schwächste Glied einer Gesellschaft spiegelt ihren Zustand


Erst wenn die Menschheit kein schwächstes und kein stärkstes Glied mehr besitzt, ist sie der Übermensch, der die Umwertung der Werte geschaffte. Geld - das heute die Nahrung aller Menschen darstellt, darf daher kein Maß von Eigentum und Besitz sein, sondern muss dein Maß der Dinge sein, die Menschheit im Gesamten schafft, um im Gesamten zu überleben ohne Benachteiligen zu schaffen.

Das Maß aller Dinge in einer Gemeinschaft ist die Leistung, die in seiner Wirkung für die Gemeinschaft gemessen wird und wir machen daraus das Ehrenamt. Die nutzlosesten Arbeiten, sind die höchst bezahlten.

In unserer heutigen menschlichen Kultur berechnet der ameisische Pilzzüchter das Wachstum seines natürlichen Pilzes in Geld und stellt das dem Rest des Staates in Rechnung. Aus diesem Grundgedanken heraus, muss der Mensch sogar noch unterhalb des Insektes angesiedelt werden und Darwin hat in seiner Evolutionstheorie, den Gemeinschaftssinn schlichtweg unterschlagen.


www.wikileaks.org
www.cable-wikileaks.org

Kommentare:

  1. oO, der böse assange, welcher die geheimsten geheinheiten veröffentlicht, die wir noch nicht wussten. westerwelle ist also eitel, merkel besteht aus teflon, der irakkrieg ist voll fiese, in der eifel gibts a-bomben. irgendwann veröffentlicht er noch, dass 1+1=2 ist. dann wird die welt kopf stehen!

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  2. Was hättet Ihr den gerne für Veröffentlichungen von Assange?

    Soll er Euch Protokolle der Bilderberg-Konferenz liefern oder über Besprechungen der Illuminati?

    Da frage ich mich, wer ferngesteuert ist?

    AntwortenLöschen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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