Dienstag, 25. Januar 2011

Dioxin: EU lässt Schweinefleisch einlagern - Wertegesellschaft um jeden Preis

Aufgrund der Dioxinrückstände im Fleisch ist der Verbraucher vorsichtig geworden, er kauft auch billiges Schweinefleisch nicht mehr. Nach dem Treffen der EU-Agrarminister, vom 24. Januar 2011, in Brüssel, beschließt die EU nun Schweinefleisch auf Kosten der EU für die Bauern einzulagern und hofft auf bessere Preissituationen. Natürlich wurden auch europaweite Regel für Dioxin von den Ministern gefordert.

Das ist eine normale Reaktion, die unsere Politik wieder einmal an den Tag legt, wie damals als der isländische Vulkan Asche spukte und am Ende ein europaweiter Luftraum stand, der zentral überwacht und geregelt wird. Die EU nutzt jede noch so widerwärtige Gelegenheit Hoheitsrechte an sich zu reißen und so die nationalen Parlamente mehr und mehr handlungsunfähig zu machen. Es wird immer grundsätzlich nach einer "verträglichen" Einigung für die Wirtschaft gesucht, die die Bedürfnisse der Menschen hinter diesen anstellt. Es ist das erst Mal in der Geschichte gelungen, den Zusammenbruch so weit hinauszuzögern, um die Wirtschaft so fest über der Demokratie zu verankern, dass es auch nach einem weiteren Crash nur noch in eine noch weitere Abhängigkeit geht.

Die Menschen suchen ausschließlich und nur nach Lösungen das Geld umzuverteilen oder in anderen Händen, zu den gleichen Bedingungen entstehen zulassen. Sie lassen von den aktuellen Wertevorstellungen einfach nicht ab, auch in der höchsten Not. 

Europa besteht nur noch aus purem Aktionismus, obwohl längst bekannt ist, dass wir unwiderruflich in eine Zahlungsunfähigkeit hineinrutschen, denn irgendwann müssen wir gegen unsere eigenen Finanzmarkt- und Geldregeln verstoßen. Auch für die noch solvent geltenden Ländern kommt der Tag der Wahrheit und es muss offiziell festgestellt werden, dass es keine Sicherheiten mehr für das dringend benötigte Geld geben wird. Die Folgend für die Bevölkerung sind schier unabsetzbar, denn die aktuelle Verschuldung der Staaten erfolgt über private Banken, die natürlich auf die Sicherheiten bestehen werden. Das zeigt die aktuelle Klage in den USA. Dort wollen Eigentümer von Staatsanleihen aus der Weimarer Republik ihre Gelder einklagen. Haben sie Erfolg mit ihrer Klage, kann in Deutschland enteignet werden.

Für mich ist es nicht mehr nachvollziehbar, wer Europa zu diesem plumpen Aktionsbündnis gemacht hat. Tatsache ist aber, dass Europa seine Ziele für die Bevölkerung um Längen verfehlt und nur noch ein Wirtschaftsbündnis ist und zu nicht anderem von der Politik modelliert wird. Europa ist eine Kapitalulationserklärung an die Humanität und eine Aufgabe der Menschenrechte. Menschenrechte werden in Zukunft nur noch käuflich sein. Der letzte Funkten Solidarität wurde mit diesem verheerenden Geldsystem aus den Menschen herausgepresst und aufgrund Geldmangel abgewöhnt.

Das fehlgeleitete Europa

Europa hatte niemals ein Bestreben im Kampf in diesem Geldsystem überlebensfähig zu bleiben. Zu viele Fehler wurde gemacht und zu oft wiederholt. Es fällt schwer nicht zu glauben, dass dahinter all diesen Fehlentscheidungen keine Absicht steht. Jedem einigermaßen bewußt denkenden Menschen sollte vor allem in den letzten zehn Jahren aufgefallen sein, dass Europa nur dann überleben kann, wenn es seine Rohstoffe mit der eigenen Währung einkauft und die Rohstoffländer mit Respekt behandelt. Der Währungskrieg zwischen Dollar und Europa hätte aufgenommen werden müssen, egal wie sich die USA dazu stellen. Die USA sind auch nicht am Wohlergehen der Euro-Zone interessiert, wenn sie keine Vorteile mehr davon haben. Es kam auf europäischer Basis während der letzten Jahrzehnte zu einer absolut falschen Einschätzung der Lage. Wikileaks Veröffentlichungen erklären vieles und zeigen wie hinter den Bühnen besonders aus den USA agiert wird.

Europa, angefangen mit Deutschland, Großbritannien und Frankreich reagierten immer so wie die USA es für ihre Zwecke benötigte. Der Reigen der starken EU-Mitglieder disziplinierte sich immer selbst und gab so die Ziele und die Fürsorge für die europäische Bevölkerung für eigenen persönliche Profilierung auf. Einmal  war es ein Tony Blair der in der Gunst Amerikas aufsteigen wollte, dann Sarkozy oder Angela Merkel. Die Schwächsten der Schwachen regierten die Länder und erlegen ihrer eigenen persönlichen Eitelkeit nach Anerkennung. Sie vergaßen alle samt, dass von ihren Entscheidungen 500 Millionen Menschen betroffen sind.

Europa sprang für die USA immer und immer wieder in die finanzielle Pretsche. Alleine die Kriege im Irak und Afghanistan verschlingen unnötigt Gelder, die dringend für die eigenen Bevölkerung benötigt würden. Wirtschaftliche Vorteile für Europa sind aus diesen Kriegen nicht zu erwarten, das sollte jedem klar sein und die Terrorbedrohung nimmt dadurch nicht ab, sondern zu.

Leistung wird erst etwas Wert, wenn die Geldentstehung umgestellt ist

Kriege, Aufstände und Ernährungskrisen sind alles Auswirkungen eines Geldentstehungssystem, das unsere Wertegesellschaft ausmacht und deren Werte zementiert. Durch die Finanzkrise fühlt sich jeder über Geld aufgeklärt, durch die vielen kleinen Beiträge und Filmchen, die über die Bildschirme flimmerten und noch flimmert. Sie beschäftigen sich aber auch nur mit Oberflächlichkeiten und lassen den Zuhörer genauso an der Oberfläche wie vorher auch. Für die Menschen soll das Geld der Hauptkritikpunkt und Hauptziel bleiben. Die wahren Abhängigkeiten sollen sie nicht erkennen lernen, sonst bricht das Kartenhaus zusammen.

... und von dieser Erkenntnis und der daraus resultierenden Umwerterung der Werte durch Geld, das durch Leistung entsteht ist die Gesellschaft noch Lichtjahre entfernt. Für die meisten ist nicht erkennbar, wenn Leistung Geld entstehen läßt, die aktuellen Werte mit Geld gar nicht mehr kaufbar sind und damit auch keine Abhängigkeiten mehr entstehen können.

Die Menschen halten an ihren Werte fest und sind damit auch bereit Leistung niemals als Wert anzuerkennen. Damit benachteiligen sie sich selber. Sie sind aber vom Wunsch getrieben, einmal genauso sozial aufzusteigen, wie die sie heute kritisieren und beneiden.

Für Arbeiter und auch BWL-Studenten und Banker ist es unvorstellbar, dass Leistung, die mit diesem Geld entlohnt wird, noch nie etwas wert war, außer Schuld - weil er Geld für seine Arbeit bekommt. Noch schwieriger ist es zu erkennen, dass das was heute Wert ist, keinen Geldwert haben darf, ansonsten kommt es zu den Ungleichgewichten die jeder moniert.

Wer also an der Umverteilung experimentiert ist nicht besser als jeder Parlamentarier, den jeder so gerne kritisiert.

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