Montag, 25. April 2011

Finanzkrise: JP Morgen rettet die Welt mit lächerlichen 800 Millionen Dollar

Eine einzige amerikanische Bank (Lehmann) soll gemäß den Medien das gesamte globale Finanzsystem der Welt ins Wanken gebracht haben. Welch eine lächerliche Behauptung. Es ist so, als ob ich behaupten würde - Gott sei ein Amerikaner. Der Sturz von Lehmann-Brothers war eine Offenbarung. Es war das offenlegen unserer absurden Wertegesellschaft, die mittlerweile sogar dazu bereit ist sich selbst zu betrügen, in dem Schulden als Sicherheiten für neues Geld dienen. Die jetzt gemachten Staatsschulden sind der gleiche Betrug wie die Immobilienkredite in den USA. 

Unzählige Billionen Währungseinheiten sind seit der Pleite dieser Bank von Staaten an neuem Geld gegen Sicherheiten aufgenommen worden. JP Morgen bietet den geschädigten Lehmann-Kunden  niedliche 800 Millionen Dollar an, die über den Konkursverwalter verteilt werden sollen. Das ist nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein; das reicht nicht einmal für eine Nebelkerze. Die Welt ist PLEITE. Die Welt ist zahlungsunfähig und in der Endphase unserer Wertegesellschaft angekommen. Es gibt nur Verlierer in diesem Spiel der Wert. Unser toten Werte sind nur dann etwas wert, wenn das Humankapital es bearbeitet. Eine lästige Tatsache für all die Elitenführer dieser Welt.

Schweigegeld für die Welt

Es ist kein Geheimnis, dass der größte Teil der 800 Millionen Dollar Entschädigung nicht bei den Geschädigten ankommt, sondern bei den Verwaltern und Rechtsanwälten.  Das System füttert sich selber und der Pöbel glaubt davon profitieren zu können. Die US-Show der Weltfinanzen geht weiter. Der größte Spieler dieser Welt blufft in der letzten Runde und gibt voll ein Royal-Flash zu haben. JP Morgen gibt sich gönnerhaft. JP Morgen und Lehmann seien enge Geschäftspartner gewesen und diese 800 Millionen Dollar würden nicht einmal die Bilanz von Morgen belasten, aber die Geschädigten beruhigen und damit die Welt

Vor einer Woche geriet die USA ins Visier der Ratingagenturen. Die USA sollte nach deren Meinung ihre Spitzenbewertung verlieren. Es sei unwahrscheinlich, dass die USA ihre Schulden jemals bedienen können, sogar die Zinszahlungen könnten zum Problem werden.

US-Schulden in Gold aufwiegen?
 
Selbstverständlich können die USA und kein anderes Land dieser Welt jemals ihre Schulden zurückbezahlen. Nicht einmal ein riesiger Berg von Gold, Silber und Platin könnte die US-Schulden aufwiegen. Die Erde würde an diesem Gewicht untergehen und die Umlaufbahn um die Sonne verlassen.


Dieses Geld- und Wertesystem würde nicht einmal funktionieren, wenn alle Ländern dieser Welt ihre Schulden erlassen werden würden. Nach einem Jahr stünde der Weltwirtschaft nicht mehr die Geldmenge zur Verfügung, die sie bräuchte, um ihre produzierten Waren zu verkaufen bzw. Rohstoffe einzukaufen - auch wenn der Zins abgeschafft werden würde.

In unserer Vorstellung von Wert braucht der Mensch ein Wertaufbewahrungsmittel. Das billigste ist nun mal der Geldschein oder das Bankkonto. Das gesamt Gold dieser Welt würde nicht zur Deckung aller Werte dieser Welt ausreichen - schon heute stellt eine Unze Gold  (31g) über 1500 Dollar dar.  Ein Südafrikaner, der keine Goldmine besitzt, könnte sich nicht einmal mehr das Brot leisten, das er braucht, damit er für seinen Herren, das Gold aus der Tiefe herausfördert. Das ist der Grund warum der Goldstandard seine Schuldigkeit tat und gehen durfte.

Die Weltwährung US-Dollar ist ein Betrug

Die USA plagen keine Sorgen bezüglich ihrer Währung. Sie haben sich durch ihren Petrodollar ein Imperium aufgebaut und weltweite Abhängigkeiten geschaffen. Die gesamte westliche Welt schützt nicht die USA, sondern deren Währung. Die ganze Welt muss in der US-Währung ihre Energierechnungen bezahlen oder besser gesagt, die ganze Welt handelt in einer Währung, die sie selber nicht herstellen darf. Das ist die neue Art der Imperium. Abtrünnige müssen mit Waffengewalt (NATO) zur Vernunft und Freiheit gezwungen werden.

Niemand glaubt daran, dass den USA diese Macht streitig gemacht werden kann. Die USA positionieren Außenposten wie das römische Reich, vor allem in den Rohstoffländern. Die USA schließen augenscheinlich Allianzen wie die NATO, in denen sich die übrige Welt freiwillig für die Interessen der Weltwährungsnation einsetzen darf. Diese politischen Interessengemeinschaften sind Clubkarten der Weltelite. Der übrige Rest ist die Aufgabe zugedacht, den Wohlstand dieser Länder zu mehren. Wer diese Allianzen kündigt gehört zur Achse des Bösen. Er ist ein Verräter und Abtrünniger. Es gibt nur ein Problem: In den Allianzen sind zu viele, die von zu wenigen leben wollen.

Das Europa der Unstelbständigen

Europa würde sich niemals dazu bereit erklären seine Energierechnungen in Euro zu begleichen. In Europa leben 500 Millionen Menschen, das ist fast das doppelte als in den USA und trotzdem besitzt Europa kein Rückgrat, weil es Angst vor dem US-Militär und den Atombomben hat. Es müsste sich in den Osten oder nach Asien orientieren. die Gefolgschaft nach all den Unruhen in den Ölländer ist ungewissen denn je und Europa hilft mit, sich sein eigenen Grab zu schaufeln.

Nicht nur Europa müsste sich emanzipieren, sondern die Rohstoffländer ebenfalls. Dieser Erkenntnis bauen die USA bereits vor - mit den Einsätzen in Afghanistan, Irak, Libyen und bald auch in Syrien und Jemen. Sie berufen sich auf die Vertragstreue Europas, obwohl die USA sich nur an Abkommen hält, wenn es zu ihrem Vorteil ist. Die USA werden Europa wie eine heiße Kartoffel fallen lassen, wenn es darum geht sich mit China und Indien die Welt neu aufteilen zu können.





Uns wird immer die Weltkarte so aufgezeigt, dass die USA eine Allianz mit Europa bilden. Doch in Wahrheit liegen die USA näher an China und Indien - wenn man die Weltkarte von der anderen Seite betrachtet.


Emanzipieren und eine neue Wertegesellschaft entwerfen

Die Welt sitzt auf einem Berg von wertlosen, grünen Scheinen, die nicht einmal das Papier wert sind auf dem sie gedruckt sind. Deshalb schützen und pflegen alle die USA und damit diese Weltwährung. Die Reichen und Mächtigen wollen auf ihr Guthaben nicht verzichten, sondern bürden in gewohnter Gutsherrenart, diese Last dem gemeinen Volk auf - das aus ihrer Sicht eh nicht viel hat - aber in der Summer der Masse, eben doch noch zu viel besitzt.

All die amerikanischen Freiheitsjodler, Liberale und Frasendrescher würde niemals in den Sinn kommen ihre eigenen Währung infrage zu stellen und damit der Welt ein kleine Stück Freiheit zurückgeben. Selbst ihnen gehen die Wort für die Lügen aus. Sie suchen nach Nebenschauplätzen zum Aufpeitschen der Massen. Selbst wenn Libyen unter Mithilfe von Europa ein "freies" Land wird, muss Europa seine Ölrechnungen weiterhin in Dollar bezahlen und bleibt in der Abhängigkeit zu den USA. Will ein Ölscheich sein Geld in Euro anlegen, muss er das Währungsrisiko auf sich nehmen und bleibt ein Spielball der Finanzjongleure.

Europa ist nicht in der Schwebe für wen es sich entscheiden muss. Es ist von Wirtschaftmagnaten beraten, die keine Wurzeln und keinen Humanismus besitzen. Sie wollen lediglich die Märkte liberalisieren, um einen weltweiten, einfacheren Zugang zur Ausbeutung zu haben.

China soll seine Währung für den Welthandel freigeben, das ist ihre Forderung aller US-Währungsanhänger. Es erscheint ihnen als einzige Lösung. Sie wählen das kleiner Übel aus ihrer Sicht. Die Wertkonservativen sind immer noch an der Macht und manövrieren uns immer weiter in die Abhängigkeit und zum Freibeutervieh hinein.

Das soll nicht heißen, dass ich mich Protektionismus einsetze oder Nationalwährungen, sondern ich will lediglich die globalen Zusammenhänge und Auswirkungen aufzeigen, die auf uns zu kommen, wenn wir uns für die Emanzipation aller Länder in diesem Wertesystem entscheiden. Es könnte ein Schritt zur Erkenntnis sein, dass unsere Werte nicht die richtigen sind. 

Der Widerstand der BRIC-Staaten

Doch es regt sich Widerstand in der Welt. Die BRIC-Staaten ( Brasilien, Russland, Indien und China) beschlossen vor gut einer Woche, ihren Handel nicht mehr in Dollar zu begleichen. Das ist eine Majestätsbeleidigung für die USA. China vergibt seit gut einem Monat in seiner eigenen Währung Handelskredite an nicht chinesische Geschäftspartner aus. Das Sterben des Dollars wird langsam vorbereitet und die Europa will die Zeichen nicht erkennen. All die neuen aufstrebenden Industrienationen brauchen ein Land, ein Kontinent, dass sein Hab und Gut gegen den wertlosen Petrodollar eintauscht und das ist Europa. Der Kontinent der in der neuen Weltordnung keine Rolle mehr spielen wird.

Das Weltbild der europäischen Politiker ist mittlerweile so groß, dass sie den Boden unter ihren eigenen Füßen nicht mehr sehen; die Leben und Existenzen, die an ihren Entscheidungen hängen sind lediglich Buchungszahlen für eine Welt, deren Machtverhältnisse sich verschieben. Europas Bevölkerung verpasste unter der Federführung der Politik den Anschluss an diese "neue Weltordnung", lediglich die Wirtschaft wird diesen Machtwechsel unbeschadet überstehen.

Deutschlands Volksvertreter schnappte den Köder des Euros. Europas Bevölkerung zappelt wie ein Fisch der an der Angel hängt und glaubt sie wird in neue Höhe katapultiert, um hinterher gegrillt zu werden.

Damit will ich nicht sagen, dass eine Wiedereinführung der D-Mark eine Lösung wäre, wie wären immer noch am Haken des US-Dollars hängen. Wir haben uns nie emanzipiert und unserer Währung ihr eigentlichen Wert gegeben. Wir haben uns immer an der Reihe ganz hinten angestellt und unseren Handel in Dollar getätigt - auch mit mit einer neuen D-Mark müssten wir dies tun.

Eine Liberalisierung des Welthandels ist durch eine Rückstufung des Dollars als Landeswährung der USA möglich. Das würde einigen Unbedarften die Augen öffnen, in welchem Irrsinn von Wertegesellschaft wir leben.

Golddeckung ist keine Lösung, sondern nur Altes in neuem Licht

Selbstverständlich werden jetzt wieder einige erklären, die Welt braucht die  "Weltwährung" Gold und seit neuestem sogar Silber. Doch Gold ist der gleiche imperialistische Wert, der seit Jahrtausenden die Welt beherrscht und unterdrückt. Wir überfallen dann eben Länder mit Goldvorkommen und versklaven die dortigen Bewohner als Billiglöhner, damit wir - die reichen Nationen, die über effektive Waffen verfügen - zu unserem Wohnstand kommen. Der Wert der Leistung - Gold durch Leistung an die Oberfläche befördern - ist nichts wert, nur der Hungerlohn, den die Arbeiter in einer Währung erhalten, damit sie ihre Lebenskräfte erhalten können.

Es bleibt also nach wie vor Sklavenarbeit, egal wie wir das Blatt in Währungen und materielle Werte für Geld drehen. Nicht das Geld ist falsch, sondern die Werte, an die es gebunden ist. Wer also eine Lösung sucht, darf nicht nur der Währung einen anderen Namen geben, sondern muss den Wert umkehren, an das es gebunden ist.

Kommentare:

  1. habe das Problem mal aufs Bild
    gebracht.
    http://www0.xup.in/exec/ximg.php?fid=19078226
    http://www0.xup.in/exec/ximg.php?fid=56965345

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  2. Wer hat denn so was rausgehauen, das ist ja eine Meldung die macht mich echt konfus!
    Ich höre nur von Milliarden die verschleudert werden, ob in Europa oder den USA um Privatbanken zu retten.

    Werden nicht mit der Neuordnung im Mittleren- und Nahen Osten und Afrika die imperialistischen Machtansprüche auf eine Weltregierung weiterentwickelt?!
    Hinter den USA als treuester Gefolgsmann Europa unter deutscher Hegemonie und nach den Plänen des Denkpanzer Bertelsmann-Stiftung hätten wir ein Chance an die Poolposition noch vor den USA zu gelangen, da die in endlosen Kriegen geschwächt würde.

    Es gibt noch die Verlängerung im Spiel-Casino!

    Der Iran provoziert gerade die USA an ihrer empfindlichen Stelle wie man lesen kann:
    Meldung: On April 25, 2011 • In Brazil, Iran
    Iran to open trade center in Brazil on heels of Obama visit!

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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