Freitag, 8. April 2011

Libyen: Deutsche Bodentruppen bald vor Ort - Merkel trickst die Deutschen in Kriege

Während Frankreich, die USA, Großbritannien und Italien Bombardierungseinsätze im Auftrag der NATO fliegen, soll Kriegsdienstverweigerer Deutschland Bodentruppen als Beschützer von Hilfsgüter zur Verfügung stellen. Sogar die Opposition findet diesen humanitären Einsatz der Bundeswehr mehr als gerechtfertigt, als Bodentruppeneinsatz wird dieser Marschbefehl nicht empfunden.

Merkels Kuhhandel um den Libyeneinsatz ist geglückt und vom Bundestag längst abgesegnet. Die Kritik mehr Soldaten für Afghanistan war unter den Eindruck des Libyenkrieges verstummt. Die Merkels Finte kappte mal wieder. Soldaten für humanitäre Hilfe sind immer abstellbar, auch in Libyen. Kein Bundestagsabgeordneter will sich Inhumanität vorwerfen lassen. 

Alle Alliierten sind zufrieden gestellt. Die Rebellen erhalten gemäß dem Sprachgebrauch keine fremde Besatzungsmacht im Land und die Kampfgeister der EU sowie den USA bekommen die Möglichkeit UN-Soldaten in Libyen zu sationieren.

Unser Medien bleiben r im Palaver der Politiker. Kritik findet man vergeblich, wir befinden uns in einem gerechten, umgangssprachlichen Krieg und wieder wir Gutti von Angela Merkel schwer vermisst. Unser neuer Verteidigungsminister ist nur ein wandelnder Schatten, der lieber kein Wort über Krieg oder NICHT KRIEG verliert. Offensichtlich vertritt Merkel und auch die NATO die Meinung, die Deutschen müssen tote Soldaten beklagen, um ihre Kriegsmüdigkeit zu überwinden. Die westliche Welt braucht jede Nation, jeden Soldaten für die nun anstehenden Rohstoffkriege.

Rebellen verkaufen ÖL für WAFFEN

Barack Obama bekundete in seiner öffentlichen Stellungnahme zum Libyenkrieg, dass dieser Einsatz der NATO tausende von Leben rettet. Doch jetzt werden die Rebellen zu einem blutigen Bürgerkrieg aufgerüstet. Es ist sozusagen ein Aufrüsten zum Völkermord in Libyen. Die Rebellen sind in ihrem Rechtsbewußtsein durch den Beistand der NATO so Rächern herangewachsen.

Sie werden jeden töten, der anderer Meinung ist als sie. Offensichtlich sieht die NATO keinen anderen Ausweg mehr, sonst kommt es zu einer Teilung von Libyen. Gaddafi würde ihrer härtester Gegenspieler im Kampf um Afrika. Er könnte die wirtschaftlichen Fronten wechseln und China mit Öl beliefern.


Unlängst gab es Meldungen, dass bereits Öllieferungen der Rebellen mit Tanken unterwegs sein. Sie müssen sich mit neuen, modernen Waffen ausrüsten. Sie brauchen das Geld aus dem Ölgeschäft für ihren bluten Kampf um Gerechtigkeit. So weit ist Infrastruktur in Libyen noch intakt. Es gibt nur keine Lebensmittel mehr. Diese Aufgabe sollen jetzt deutsche Soldaten übernehmen.

Vermutlich werden sie als Ausbilder an den neuen Waffen gebraucht, sonst schießen sich die Rebellen in ihrem Übereifer noch ins eigenen Bein.

Gaddafi der brutale Herrscher

Es reicht längst nicht mehr Gaddafi als Despot zu benennen. Er wird in unseren Medien zum brutalen Folterer, der seine Kritiker in tiefen, unterirdischen Kellern einmauern ließ. Das berichtet N-TV und führt Interviews mit den ehemaligen Inhaftierten, die keine Gelegenheit auslassen, ihre Hassparolen in die Welt hinaus zu schreien. 

Guantanoma, das US-Foltergefängnis und auch die irakischen US-Foltergefängnisse werden in diesem Zusammenhang natürlich genannt. Sie gehören nicht zum Themenkreis Folter und Libyen. Hier wird fein säuberlich getrennt.


Die Berichterstattung zu Libyen ist reinste Propaganda. Wir befinden uns einem moralisch gerechtfertigten Krieg. Die UN als oberste Richterin erteilte die Absolution. Gaddafi wird das gleiche Schicksal wie Hussain erleiden. Er wird aufs Schafott geschrieben. Exil ist längst kein Thema mehr. Er wäre ein Held für seine Anhänger und könnte weiterhin für Unruhe im Ölland Libyen sorgen. 

Bitte mehr Ehrlichkeit, wenn es um Kriegsabsichten geht

Das soll kein Plädoyer für Gaddafi werden, aber ich nennen nun mal lieber die Dinge beim Namen. Die NATO und die UN verfolgen Gaddafi nicht, weil er Menschen unterdrückte, sondern weil er unser Wirtschaftsspiel nicht so spielte wie wir es von ihm erwarteten. Er nutzte seinen Reichtum für seine eigenen Interessen und für die Interessen Afrikas. Er wollte Afrika unabhängig machen und es auf Augenhöhe zu Europa bringen. Dazu benutzte er unser Geld, das wir für sein Öl bezahlen. Ein ungerechtes Geschäft aus der Sicht Europas, das bestraft werden muss.

Rohstoffländer sind aus westlicher Sicht nur dann akzeptabel, wenn sie ihre Rohstoffe nicht selber verarbeiten und veredeln. Gaddafi verstieß gegen die Grundordnung. Hätte er sich daran gehalten, würde die EU und auch die USA sich für Menschenrechtsverletzungen nicht interessieren, wie in Bahrain.

1 Kommentar:

  1. Ich versuche diese Erkenntniss unter meinen Freunden, Bekannten zu verbreiten, ihnen die Augen zu öffnen alle sagen sie "Was können wir schon dagegen machen." Ich frage mich wie konnte es dazu kommen? Weil eben keiner was unternimmt. zb. STREIKS, POLITIKER ABWÄHLEN, DEMONSTRATIONEN, einfach aktiv werden, die Ignoranz, Bequemlichkeit macht uns zu Mördern, Sklaven. Wir wollen es so haben!

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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