Samstag, 21. Mai 2011

Spanien: Der soziale Frieden ist in Gefahr! - titelt der FOCUS

Die Massendemonstration in Madrid gefährdet nach Meinung des Focus, den sozialen Frieden. Doch was ist "sozialer Frieden"?

Es ist der Friedenspakt der verschiedenen sozialen Schichten in einer Gesellschaftsordnung. Eine Art Selbstkontrolle der einzelnen Klassen. Die ernannten Meinungsführer der jeweiligen Gesellschaftsschicht, vereinbaren Waffenstillstand. Unzufriedenheit in der jeweiligen sozialen Schicht, darf nur innerhalb dieser Schicht ausgetragen werden, nie klassenübergreifend, ansonsten wird die sogenannte "göttliche Ordnung" unseres Wertesystem gestört. Dieses Wertesystem ist der Grundstock für die moralische Rechtfertigung, Menschen in die unterste Klasse der Gesellschaft transferieren zu können. Die Durchlässigkeit der sozialen Schicht ist nur dann zulässig, wenn die Bewerber Standfestigkeit gegenüber jeder Ungerechtigkeit beweisen und sie nicht zum Anlass nehmen, die nächst höhere Schicht dafür verantwortlich zu machen. Gerechtigkeit gibt es also nur in der jeweiligen sozialen Schicht. Das hält die Menschen mit Gerechtigkeit im Unrechtssystem.



Die "Öffentliche Ordnung stören" bedeutet daher auch, eine Forderung von einer Schicht zur anderen zu stellen und von dieser Position nicht abzuweichen. Daher sind Gewerkschaften und Parteien die Schlichter im Unrechtsprozess innerhalb unserer Gesellschaft - der freiwilligen Unterordnung ohne wirklichen Grund. Das ganze wird durch eine Wertevorstellung manifestiert, die unmenschliche Werte als wertvoll ansieht.

Deshalb steht am Ende eines jeden Moralbruchs, die Belohnung durch Reichtum. Diese liegt nicht an der Amoral der Menschen, sondern an den Werten, an denen sich die Ernährung und die des Lebenserhalt ausgerichtet werden müssen.

So bald sich also Organisationen aus der untersten sozialen Schicht auf die Seite der Kritiker stellen, spricht man von einer Gefährdung des sozialen Friedens und der öffentlichen Ordnung, auch wenn es keiner körperlichen Gewalt kommt.

Aus diesen Grund rufen Gewerkschaften nicht zu Protesten gegen die Regierung auf, sondern nur zur Forderung eines Mindestlohnes oder zur Rücknahme der Rente mit 67. Die Hierarchie der Klassen darf in keinem Falle als UNRICHTIG - als FALSCH - in die öffentliche Wahrung.

Wir sind immer noch alte Römer oder Ägypter. Wir fahren heute lediglich mit einem Mercedes. 

Der Sklave will sich zwar befreien, aber sieht seine Befreiung nur darin ein neues MASTERSYSTEM  zu errichten. Freiheit gibt es aber nur dann, wenn der Sklave einsieht, dass eine Gemeinschaft auch ohne MASTERSYSTEM überleben kann - freiheitlich und friedlich.

Das Ende des sozialen Friedens ist noch lange keine Kritik am MASTERSYSTEM. Er ist nur eine Bedrohung für die aktuell herrschende Klasse. Sie könnte vom Thron gestoßen werden und mit einer anderen ersetzt werden.

Das Ende der freiwilligen Unterwerfung und der Zwangsunterteilung in Menschenklassen ist aus meiner Sicht Systemkritik. Es ist aber keine Gleichmacherei, denn Gleichmacherei kann nur in einem MASTERSYSTEM betrieben werden.

Kommentare:

  1. ...Das ganze wird durch eine Wertevorstellung manifestiert, die unmenschliche Werte als wertvoll ansieht...

    Alllso langsam jlaub ich, Sie sind 'nen Kommunist!

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  2. Oja - ich weiss!!! Jeder der nach der Ursache des Elends fragt und es ausmerzen will, ist ein Kommunist.

    Kommunisten nehmen dem Volk alles weg - so hab ich das verstanden. Merkel nimmt niemanden etwas weg, macht aber horrende Schulden, die wir bezahlen müssen und nicht dafür bekommen.

    Ist das auch kommunistisch oder was ist das?

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  3. "Ihr habt gehört, dass gesagt ist: "Auge um Auge, Zahn um Zahn." Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. Und wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei."

    Jesus von Nazareth

    "Man sagt es harmlos, wie man Selbstverständlichkeiten auszusprechen pflegt, dass der Besitz der Produktionsmittel dem Kapitalisten bei den Lohnverhandlungen den Arbeitern gegenüber unter allen Umständen ein Übergewicht verschaffen muss, dessen Ausdruck eben der Mehrwert oder Kapitalzins ist und immer sein wird. Man kann es sich einfach nicht vorstellen, dass das heute auf Seiten des Besitzes liegende Übergewicht einfach dadurch auf die Besitzlosen (Arbeiter) übergehen kann, dass man den Besitzenden neben jedes Haus, jede Fabrik noch ein Haus, noch eine Fabrik baut."

    Silvio Gesell

    "The greatest tragedy in mankind's entire history may be the hijacking of morality by religion."

    Arthur C. Clarke

    Die Aussagen von wahren Genies bleiben für gewöhnliche Menschen unverständlich, und selbst den Gelehrten und ernsthaften Studenten können sie nur mit Mühe sinnhaftig werden:

    http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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