Montag, 23. Mai 2011

Steuerparadies SCHWEIZ: Elmer erster ideologischer Wirtschaftsgefangener?

Die Schweiz ist TOLL - absolut demokratisch und eine autarke Volkswirtschaft, die das Ausland gar nicht bräuchte. Finanzgeschäfte sind lediglich ein Hobby von ein paar privaten Bankhäusern. Der Staat - als SCHWEIZ - finanziert sich aus der redlichen Arbeit der vielen Schweizer, die an den Fließbändern der Nation stehen und die notwendigen Gebrauchsartikel und Nahrungsmittel produzieren. Die chemische Industrie ist der stärkste Umsatzmarkt - z. B. NOVATIS - bekannt durch seine Giftmüllskandale. Zwar weist die SCHWEIZ ein Warenhandelsdefizit gegenüber der EU auf, welches mit Finanzgeschäften einfachst kompensiert werden kann..

2007 Waren - Export in die EU 124 Milliarden Schweizer Franken 
2007 Waren - Import 150 Milliarden Franken in die EU-27 Ländern

Sollten die Bankgeschäfte in Osteuropa und die Studentenkredite für US-Immobilien platzen, dürfen wir vielleicht auch noch DIE SCHWEIZ retten!



Seit vier Monaten sitzt Rudolf Elmer in der Schweiz in Untersuchungshaft. Er überreichte am 17. Januar 2011 eine geheimnisvolle CD an Julian Assange (Begründer der Internetplattform Wikileaks) mit der Ansage, dass auf ihr pikante Finanzdetails von Politiker - auch aus Deutschland enthalten sind. 

Seit dieser Zeit sitzt EX-Bankchef Rudolf Elmer in Untersuchungshaft. An ihm wird offensichtlich ein Exempel der Finanznation SCHWEIZ statuiert. Zwar geben Schweizerbanken bereitwillig Antwort, wenn Anfragen und Vermutung von Steuerhinterziehungen vorliegen. Diese Tatsache würde aber noch lange nicht das Verhalten von Elmer rechtfertigen. Die Informationsweitergabe durch Elmer war und ist rechtswidrig, aus Sicht der Schweiz.

Staatsanwalt Giger weicht von seiner harten Position gegenüber Elmer nicht ab und setzt ihn weiter fest. Die Schweiz kämpft um ihr Ansehen als Steuerparadies. Schließlich hängt der Schweizer Wohlstand von der moralischen Schwäche des Auslandes ab.

Es wäre ein Desaster, wenn die Schweiz als Verräter von Steuerhinterziehern dastehen würde. Die Schweiz müsste sehr viel Schokolade verkaufen, um diese wirtschaftlichen Einbußen zu kompensieren, schließlich floriert das Geschäft mit ausgelagerten Firmenzentralen auf der gleichen Basis.

Die Neutralität der Schweiz beruht lediglich auf der Aberkennung des internationalen Steuerrechts und versucht auch in China Fuß zu fassen. Die Schweiz wir von finanzkräftigen Interessenvertretern in ihrem Status mehr als geschützt. Vielleicht findet aus diesem Grund auch das Bilderbergtreffen 2011 in St. Moritz statt.



Mit der Schweiz existiert eine internationale Zufluchtsmöglichkeiten für alle möglichen und unmöglichen Geldanlagen - ein abgeschirmter Finanzraum für Milliardengeschäfte, die Transparenz scheuen.  Die Schweiz ist der kleine Teil des BÖSEN in der angeblichen GUTEN WELT unserer Wertegesellschaft. Ihr Geschäft ist das Gefälle von tatsächlicher Moral und Wunschvorstellung.

Transparenz im internationalen Zahlungsverkehr ist lediglich für den kleinen Mann erdacht, damit wir im Dualismus bleiben. So funktioniert das Schwungrad unserer Wirtschaft. Das tägliche Übergewicht an GUT oder BÖSE erzeugt das Gefälle für die Gewinnmaschinen.

SWIFT macht den Europäer für die USA zum gläsernen Weltbürger. Ein Kniefall der EU vor dem großen Mammon der Marktwirtschaft. 

Einflussreiche Steuerhinterzieher und dubiose Geschäfte wissen ihr Steuerparadies vor zu übereifrigen Politiker zu schützen. Etwaige Diskussion um das Schweizer-Bankgesetz sind lediglich Volksberuhigungsveranstaltungen in Talksendungen. Trotzdem fühlt sich das kleine Völkchen vom großen Nachbarn Deutschland immer wieder ungerechtfertigt angegriffen und bedroht.

Der Eurokrise kann sich die Schweiz dennoch nicht entziehen. Ein zu starker Franken gefährdet das Geschäft. Interventionen in den Währungsmarkt waren daher notwendig und belasten die Kampfkassen der Schweiz immens. Der Kampf hinter der Kulisse ist daher noch lange nicht beendet, sondern erst der Anfang. Vielleicht entwickeln sich neue Finanzzentren in den Ölländern als zweites Standbein?

http://www.rudolfelmer.com/

Kommentare:

  1. Wenn die Schweiz ein Steuerparadies wäre würde es mehr Deutsche geben die ihren Wohnsitz in die Schweiz legen würden. Das machen sie aber nicht, denn Deutschland selbst ist das Steuerparadies. Es werden kaum oder keine Steuerprüfungen in Deutschland bei grossen Firmen gemacht. Selbst die Steuergesetze bieten ausreichend legale Möglichkeiten zur "Steuerhinterziehung". Die Mär vom Steuerparadies Schweiz ist nur wieder ein Ablenkung von den realen Verhältnissen.

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  2. Oh - die Schweiz nimmt nicht jeden. Es gibt Hürden zum Erwerb einer Immobilien in der Schweiz. funktioniert ähnlich dem Top-Kundenverfahren bei Banken. ;-)

    Die Schweiz will nicht jeden ;-)

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  3. dummdummgeschoss24. Mai 2011 um 10:30

    Hui ist das ein einseitiger Artikel! Sie sollten mal das Schweizer StGB und die Strafprozessordnung lesen, bevor Sie (Verzeihung) so einen unqualifizierten Stuss von sich geben! Herr Elmer hat z.B. während seines ersten laufenden(!) Verfahrens wg. Diebstahl und Erpressung(Kundendaten etc.) sich medienwirksam als Robin Hood inszeniert! Wer SO blöd ist, und vor laufenden(!) Fernsehkameras gestohlene Daten weiter gibt gehört bestraft! Er ist kein Whistleblower! Zuerst hat er durch die fragwürdigen Praktiken partizipiert. Erst nach den Zerwürfnis mit seinem Vorgesetzten hat er sich das Material beschafft. Anschliessend hat er dann versucht, seinen ehem. Arbeitgeber zu erpressen - was dieser mit einer Strafanzeige würdigte. Erst danach erfolgte die Selbstdarstellung als "Politisch verfolgter". Sehr glaubwürdig!
    Und BITTE BITTE BITTE(!) schreibt nicht immer von "der Schweiz"! Es geht um eine Bank, eine Privatperson und ein Strafrechtliches Verfahren.
    Die Schweiz nimmt nicht jeden? Komisch, dass wir trotz der unterstellten rigiden Selektion einen Ausländeranteil von ca. 23%(!) haben. Komisch, dass ich mein Feierabendbier mit Dresdnern, Hamburger, Hannoveraner und Rheinländern geniesse - von ehem. Harz4 bis Wirtschaftsprüfer sind alle Bevölkerungsschichten vertreten. Alles gute Menschen und teilweise schon Immobilienbesitzer.
    Von welchen "Hürden" beim Erwerb einer Immobilie sprechen Sie?

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  4. In unserer Plutokratie stehen die Gangster hinter dem Bankschalter.
    verrät Pofinger und empfiehlt dieses Buch zum Thema.

    Leo Müller: TATORT ZÜRICH- ... deckt die geheimen Geschäfte prominenter Geldtouristen auf und erklärt, wie das System von der mächtigen Kundschaft geschützt wird. Beim Ausflug in die Welt des modernen Corporate Crime begegnen wir nicht nur den gewieften Gehilfen in Geldhäusern und Anwaltskanzleien, ihren raffinierten Steuertricks und machtlosen Strafverfolgern.

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  5. @dummgeschoss
    Jaja - das kennen wir! ... die Argumente zum Thema ausgehen, fangen wir an uns über die Grammatik auszulassen.

    Einseitig? Was ist einseitig? .... ein positiver Bericht über DIE SCHWEIZ?

    Gäbe es das "schlechte" Steuersystem DER DEUTSCHEN nicht, müssten SCHWEIZER tatsächlich Kühe melken. :-P

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