Freitag, 3. Juni 2011

EHEC / HUS durch verunreinigtes Trinkwasser?

EHEC trat das erste mal 1977 auf, zumindest wurde es zu diesem Zeitpunkt medizinische erfasst. Es kam immer wieder zu geballten Infektionen. Nun wird Deutschland angeblich wieder von einer Welle bedroht. Von Pandemie wie bei der Schweinegrippe will keiner sprechen. Das könnte ein Importverbot deutscher Artikel nach sich ziehen. Russland verhängt bereits einen Importstopp für europäische Agrarprodukte und wird dafür von der EU schwer gerügt - obwohl in Deutschland vor dem Verzehr von frischem Gemüse ausdrücklich abgeraten wird. Es kann aber auch nicht ausgeschlossen werden, dass durch die intensive Abfallentsorgung - Gülle auf Feldern - eine Verunreinigung des Trinkwassers vorliegt. Filteranlagen sind die eine Antwort, aber auch die Ursachen müssen beseitigt werden.

5. Juni 2011: Politprofiler: EHEC-Gipfel: Der FDP ist kein Dreck zu schade, um ...: "Gipfeltreffen sind die Freizeitbeschäftigung unserer Politiker. Gemütliches Beisammensitzen unter dem Vorwand von ernsten Themen - Kost und ..."


EHEC-Infektionswellen in Deutschland

In Deutschland kam es in den Jahren 1988 (Bayern), 1994 (Münsterland), 1995-96 (nochmal Bayern) und 96-97 (Niedersachsen) zu EHEC-Ausbreitungen. Seit dem Jahre 2001 besteht, u. a. auf Drängen des Robert-Koch-Instituts und führender Forscher, eine Meldepflicht für EHEC-Erkrankungen.

2009 - also kurz nach der Schweinegrippe-Hysterie kam es in Deutschland zu einer vermehrten EHEC-Infektion. 838 Fälle wurde damals gemeldet. In Europa insgesamt sogar über 3.500 Fälle. EHEC ist also kein Unbekannter. Erstaunlich ist die toxikologische Reaktion in den Nieren.

Das jetzt entdeckte EHEC gehört angeblich zu einem neuem, mutierten Stamm. Das Wort "mutiert" verängstigt uns. Wir kennen es aus vielen Fiktionsfilmen über grassierende Krankheitswellen, die angeblich die Weltbevölkerung vernichten. Noch immer ist im Denken der Menschheit die Pest verhaftet, der die Hälfte der europäischen Bevölkerung zum Opfer fiel.

Fäkalien
im
Trinkwasser
EHEC gehört zum Coli-Bakterium-Stamm (Darmbakterien), kurz fäkale Verunreinigung.  Bakterien unterscheiden sich maßgeblich von Viren. Viren benötigen eine Wirtszelle, um sich zu vermehren. Sie suchen sich gezielt Zellen, die sie mit ihrem Erbmaterial umprogrammieren und zur Produktion von weiteren Viren anregen. Bakterien besitzen hingegen einen eigenen Stoffwechsel und sind nicht auf ein Wirtstier bzw. - zelle angewiesen. Sie können, wenn sie in den Körper eines geschwächten Menschen eindringen Krankheiten auslösen. So können z. B. Darmbakterien im Harngang eine Blasenentzündigung auslösen.

Bakterien passen sich genauso ihrer Umwelt an. Durch ihre kurze Lebensdauer im Vergleich zum Menschen können sie auf Einflüsse in der Wahrnehmung des Menschen schnell reagieren. Daher gibt es Antibiotika gegen virale Infektionen und bakterielle Infektionen. In der heutigen Zeit wird sehr schnell Antibiotika verabreicht und extrem desinfiziert. Das führt bereits in Klinken zu residenten Erregern wie MRSA. Es kann aber überall vorkommen. Zu einem Krankheitsbild kommt es erst, wenn eine Schwächung des Immunsystems vorliegt und damit ist nicht unbedingt HIV gemeint.

Antibiotika verstärkt sogar die Gefährlichkeit des EHEC-Bakterie. Es führt zur gefürchteten toxischen Reaktion der Nieren. Das nun entdeckte Mittel "Lactobin" wird von neuseeländischen Weidekühen gewonnen, die einen höheren Titer von neutralisieren Antikörpern aufweisen als unsere Kühe.


Coli-Bakterien im Trinkwasser

2009 wurden in Bayern Coli-Bakterien im Grundwasser gefunden. Das Trinkwasser für 75.000 wurde daraufhin gechlort. Damals vermuteten die zuständigen Behörden, dass durch starke Regenfälle die mikrobiologische Reinigung des Wassers nicht mehr gewährleistet war. 

Prof. Soddemann - Viren im Trinkwasser



Gülle im Trinkwasser?

Unsere Landwirtschaft bringt ihre Gülle nicht aus, um ihre Felder zu düngen, sondern um ihren "Müll" zu entsorgen. Auf diese Art kann der EHEC-Erreger ohne große Probleme bis in die Grundwasserversorgung unserer Republik gelangen. Gülle ist heute durch sogenannte Schwemmmist (Flüssigmist) hoch konzentriert und wird so in die Umwelt ausgebracht - andere Bauern bringen Klärschlamm als Dünger auf ihre Felder und halten dafür auch noch Geld. Nicht nur Filteranlagen sind notwendig, sondern vor allem sollten die Ursachen der Verunreinigung ausgeschaltet werden.

Nun rächt sich offensichtlich der wirtschaftliche Umgang mit unserem agrartechnischen Müll, der längst nicht mehr auf die Felder gehört, sondern als Müll entsorgt werden sollte. Im Zuge der Energiewende wäre es Zeit ein Umdenken einzuleiten. Bauern dürfen in Zukunft ihre Gülle nicht mehr auf den Feldern ausbringen, sondern sollten sie genossenschaftlichen Biogasanlagen entsorgen. Auf diese Art entgeht die Bevölkerung einer drohenden Verunreinigung des Grundwassers und kann unabhängig von großen Energieversorgern und anderen privaten Unternehmen seine Energieversorgung selber in die Handnehmen und dabei auf zwei Arten die Umwelt schonen.



http://www.familienbande24.de/medizin/kinder/krankheiten/ehec&thema=Geschichte
http://www.online-artikel.de/article/mrsa-krankheitserreger-im-krankenhaus-27160-1.html
http://www.pressemitteilungen-online.de/index.php/bestimmte-colostrum-variante-kann-heilung-von-durchfallerkrankung-ehec-unterstuetzen/
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/nach-starken-regenfaellen-coli-bakterien-im-wasser-1.82144
http://wasserklinik.com/2011/05/ehec-ubertragungswege/

Kommentare:

  1. EHEC durch Fäkalien im Trinkwasser übertragbar!
    Oft Fäkalien im Trinkwasser:
    Das Bayer. Landesamt warnt: Legionellen immer im Trinkwasser, Fäkalkeime in bis zu 33% der Proben. Anderswo in Deutschland wird das nicht anders sein. Das UBA berichtet über viele Nachweise von coliformen Bakterien. Prof. Exner, Chef der Trinkwasserkommission vom Bundesgesundheitsministerium, hat oft Enterobacter cloacae im Trinkwasser aus Talsperren nachgewiesen. Das Veterinäruntersuchungsamt Krefeld hat in Trinkwasser in 20% der Proben Rotaviren gefunden. Der 1. Zwischenbericht Reine Ruhr in NRW betont wie auch der neue Statusbericht die Belastung des Trinkwassers durch Viren. Trinkwasser enthält oft Bakterien, Parasiten und Viren. Liefern von Trinkwasser mit Krankheitserregern steht unter Strafe! Wasserwerke mit der üblichen Technik können Krankheitserreger nicht filtern oder abtöten. Daher muss Trinkwasser mit der Ultrafiltration für 50 Cent je Person und Monat gefiltert werden.
    http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren
    soddemann-aachen@t-online.de

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  2. Und was wird das erst spaßig werden, wenn wir hier nur noch Gentech-Dreck zu fressen kriegen wie die Schweine.

    AntwortenLöschen

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