Montag, 20. Juni 2011

Ressourcen basierte Wirtschaft!

Es war ein warmen Frühlingstag. Fast schon zu "heiß" für diese Jahreszeit. Die Nachrichten verkündeten wieder einmal die frohe Botschaft der Klimaveränderung. Ich saß im Garten meiner Freundin, in Mitten einer angenehmen Gesellschaft voller unbekannter Gesichter. Die Unterhaltungen drehten sich um das alltägliche, wie Gartenarbeit und Kinder.

Plötzlich geriet ein Mann ins Fadenkreuz der allgemeinen Aufmerksamkeit. Er brüstete sich lauthals damit, seinen Rasen bei der anhaltenden Trockenheit mit Trinkwasser zu gießen!

Sein mit Stolz erfüllter Blick richtete sich in die Runde. "Wie kannst Du auf diese Art Trinkwasser vergeuden ....? ", platzte es aus meiner Freundin heraus.

Einen Augenblick war es ganz still. Jeder war auf seine Antwort gespannt.  "Ich bezahle dafür NIX. Ist doch klar! .... müsste ich das Wasser bezahlen, würde ich meinen Rasen auch nicht gießen!" Fast schon mitleidig fügte er an: "Ich kann jeden verstehen, der Trinkwasser spart, aber das tu ich erst, wenn ich eine Wasseruhr habe."


Danach war mir klar, warum Ressourcen durch Preise rationiert werden müssen. Der "kleine Mensch" vergeudet erst dann kein Wasser mehr, wenn es etwas kostet und für die anderen ist teures Wasser verschwenden, Luxus. Dieser arme Mensch gönnte sich also einen Luxus, den er "noch nicht" bezahlen muss. Ein ganzheitliches Denken in Selbstverantwortung für die Allgemeinheit ist in weiter Ferne. 

Ich persönlich gehe davon aus: Wäre Energie heute kostenlos, wäre alles hell erleuchtet und der größte Teil unserer Gesellschaft würde keine Diskussionen mehr über den Standbybetrieb führen. Die Diskussion um Erneuerbare Energien ist nur vorgeschoben, in Wahrheit geht es um neue Marktanteile, die noch nicht verteilt sind.

Kommentare:

  1. Dieser Gedankengang ist richtig. In allen ökonomischen Theorien die auf "Freihet" beruhen wird der Mensch als Homo Ecomomicus beschrieben. Ein Mensch würde allumfassend informiert sein und auch immer rational handeln. Das ist falsch, wie man an unendlichen Beispielen leicht erkennen kann. Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Wenn es "unendliche" kostenlose Energie geben würde gäbe es sicher bald "unendliche" Energiewaffen die das Leben anderer Menschen bedrohen würde. Leider denkt der Mensch momentan in diesen Kategorien. Nicht weil diese "Denke" angeboren wurde, sondern durch Erziehung, Schule und Gesellschaft anerzogen wurde. Eine Änderung der Wirtschaftsweise kann nur durch eine Änderung des Bewusstseins erfolgen.

    AntwortenLöschen
  2. @Irland Call
    Da hast Du recht. Ich vergesse gerne das Militär mit seiner grenzenlosen Phantasie zur Vernichtung von Leben.

    Ein anderes Bewusstsein können wir nur erlangen, wenn wir den Wert wogegen unser Tauschmittel GELD entsteht ändern. Aller Glaube an das "GUTE" nützt nix, wenn der Mensch nur dann seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, wenn er sich gegen die Gemeinschaft richtet und nur dann mit "Mehrwert" belohnt wird.

    ... und diesen für Nahrungsmittel aufwendet.

    Siehe: Lösungen suchen heißt sich lösen!

    http://www.youtube.com/watch?v=-M2Ag2Zj0aI

    AntwortenLöschen
  3. http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/671228/Grundbesitz_Wem-gehoert-Oesterreich

    "...Doch wie kam es überhaupt zu derartigen Riesengütern, die für Geld praktisch nicht zu kaufen sind?

    „Ein klein wenig kann man ihre Entstehungsgeschichte durchaus mit der Mentalität des Wilden Westens vergleichen“, sagt Wilhelm Brauneder, Vorstand des Instituts für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien. Motto: Wer zuerst kommt, ist im Recht. Und als Erstes waren – zumindest ihrer eigenen Auffassung nach – die Kaiser und Könige da, die das Land als Lehen an Adel und Klöster weitergaben, beruhend auf der Fiktion, dass alles Land Kaiser oder König gehöre. So geschah es auch im November 996 mit der Region Ostarrîchi, die Kaiser OttoIII. ans Bistum Freising abgab. Den solcherart Belehnten kam umgekehrt die Pflicht zu, Wald und Land entsprechend zu pflegen und für den Regenten im Fall des Falles da zu sein. Weil die Güter jedoch riesig waren, verpachteten die Grundherren Flächen an einfache Bauern. Erst viel später fiel ein Teil der Flächen durch die sogenannte Grundablöse von den Grundherren an die Bauern – allerdings nur dann, wenn die Ländereien zuvor als Erbpacht vergeben worden waren. Land in Zeitpacht ging vollständig an den Adel zurück. Von der Grundablöse ausgenommen war Forstbesitz. Das erklärt, warum die größten Ländereien ehemaliger Adeliger noch heute überwiegend aus Wald bestehen.

    Dabei verlief die Ziehung der Grenzen zwischen benachbarten Grundherren oft alles andere als friedlich..."

    Na dann ist ja alles bestens!

    AntwortenLöschen
  4. @IrlandsCall

    Scheint so, als seist du da Leuten gehörig auf die Füße getreten!
    Und, deinen Klarnamen zu verwenden, das halte ich, sorry, nicht nur für ein bisschen dämlich sondern auch für fahrlässig und sehr gefährlich!
    Es gibt Leute, die fackeln nicht lange, wenn du denen blöd kommst.
    Was meinst du, wieviel Spider es gibt, di nur Avatare checken?
    Wenn du heute jemand oder ein Gruppe fertigmachen willst, dann ist das kein Problem!
    Falls du Familie hast, sind die mit dran!
    Ist nicht bös gemeint.

    Peter-Paul Märrie
    Paul-Hegel-Privat-Str.
    10000 Berlin 0815

    AntwortenLöschen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte