Donnerstag, 7. Juli 2011

Keine Olympische Winterspiele für München - Private Vereine als Geldverdienmaschine

Die Olympischen Spiele oder auch die Fußball-Weltmeisterschaft sind von Weltinteresse. Das verdanken wir privaten Organisationen wie dem IOC (USOC)  und der FIFA. Sie sind Lebensziel für Sportler und die einzige internationale Plattform, sich zu präsentieren, um den Sport zum Beruf zu machen. Schließlich lebt insbesondere der Nichtfußball-Sportler nicht vom Ruhm alleine.

In den Zeiten des Kalten Krieges waren gerade die Olympischen Spiele das Kräftemessen zwischen Sozialismus und Demokratismus. Heute messen sich Wohlstand mit Drittländern und aufstrebenden neuen Industrienationen - die alte Welt gegen die neue Welt scheint das Motto zu sein. International wurde der Konsens darauf gefunden, dass diese Weltveranstaltungen ein wichtiger Impuls für die Wirtschaft sein können und die veranstaltende, die zahlende Nation ihr Image in der Welt verbessern kann. Doch stimmen diese Aussagen?

Betrachten wir Staaten als reine Armutsverwaltungen zur Optimierung des Humankapitals für die Wirtschaft, leuchten viele politischen Entscheidungen ein, die gegen die allgemeine Auffassung von Staatlichkeit und Volksfürsorge verstoßen.Die Olympischen Spiele und auch die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft sind eine eingetragene Marke und mit einem weltweiten Patent geschützt. Nicht einmal die Paralympics dürfen die berühmten fünf Ringe der Olympischen Spiele verwenden. Das IOC untersagte es ihnen.


Das IOC (Internationales Olympisches Komitee) ist ein privater Verein mit Sitz in Lausanne (Schweiz). Er besitzt die alleinige Schirmherrschaft über die Olympischen Spiele - man könnte auch sagen - das IOC ließ sich die Olympischen Spiele als Patent für sich schützen. Es besitzt das Recht an allen Flaggen, Hymnen und Mottos, d. h., es hat das alleinige Vermarktungsrecht. Das IOC wird in der Schweiz unter einem Sonderrecht geführt und muss keine Steuern zahlen, was sonst nur für karitative Einrichtungen gilt. Das IOC besteht aus nur 114 Mitglieder, vorwiegend altgediente Sportler und Adel. Komiteemitglieder werden nur ersetzt, wenn sie sterben, nicht mehr reisefähig sind oder das Höchstalter von 70 Jahren erreichten. Der IOC gilt als die intransparenteste Organisation, weit vor der NATO und der IAEO (Internationale Atomenergiebehörde).

IOC - Die Geldmaschine

In Wahrheit ist das IOC eine Geldmaschine, für einen privaten Verein, dessen Strukturen nicht wirklich bekannt sind. Dieser private Verein besitzt das Recht alle zwei Jahre ­Olympische Spiel zu veranstalten und lässt dafür die Welt schaulaufen. Die Nationen können sich mit teuren Sportstätten und außergewöhnlichen Konzepten beim IOC als Austragungsort für die nächsten Spiele bewerben. Berichte über Korruption sind ein immer wiederkehrendes Problem für das IOC. Staaten geben für diese Bewerbung oft horrende Summen an Steuergeldern aus. Salzburg bewarb sich ganze zweimal für die die Olympischen Winterspiele und bekam nie den Zuschlag. Willi Rehberg (Bild) ist ein bekannter Kritiker des IOC und fühlte sich durch die Salzburger Bewerbungen dazu berufen. 

Die Münchner Bewerbung für 2018 kostet ca. 33 Millionen und sollte alleine aus Sponsorengelder finanziert werden. Daraus wurde nichts. Die Werbegesellschaft wird nun abgewickelt und bleibt auf 6 Millionen Euro Schulden sitzen. Ein Glücksfall, dass sich so viele Sponsoren mit Geld- und Sachspenden beteiligten, meinte Münchens Bürgermeister Ude. Den Rest der Schulden teilen sich jetzt die Stadt München mit 61 Prozent, der Freistaat Bayern (18 Prozent), Garmisch-Partenkirchen (16) und das Berchtesgadener Land (4).

Im Jahre 2008 lagen auf dem Konto des IOC 1,4 Milliarden US-Dollar. Im Jahre 2010 sollen es bereits 2 Mrd. Euro gewesen sein. Innerhalb von acht Jahren konnte das IOC sein Vermögen also vervierfachen, ohne selber eine einzige finanzielle Aufwendung dafür unternommen zu haben. Das IOC hat es geschafft, die Kosten für seine Veranstaltungen an die jeweiligen Staatskassen, die Steuerzahler, abzuwälzen. Trotzdem ist den meisten Sportbegeisterten nicht bekannt, dass Olympische Winterspiele eine reine Privatveranstaltung ist. Der eigentliche Charakter der Olympischen Spiele ist längst der reinen wirtschaftlichen Interessen gewichen. Selbst die Berichterstattung und Werbekampagnen zu den Olympischen Spielen wird dem veranstaltenden Land vom IOC genauestens vorgeschrieben. 


2008 wurde die Kosten für die Olympischen Spiele in London 2012 auf ca. 900 Millionen Pfund geschätzt. Das ist eine Verdreifachung der anfänglich veranschlagten Kosten. Die angeblichen wirtschaftlichen Gewinne, sind mittlerweile auf Null reduziert worden. Auch in dieser Hinsicht wurde der Brite von seiner Regierung anfänglich angelogen. Es wäre interessant zu erfahren, was passiert, wenn sich kein Staat mehr für die Olympischen Spiele bewerben würde.

Finanzierung und Geldverteilung

Der private Verein - IOC - erhält für jede Verwendung der "Olympischen Ringe" einen Obolus und kassiert bei den Übertragungsrechten richtig ab. Große Sponsoren wie Mc Donald erhalten besondere Vorrechte. Das IOC schreibt am Austragungsort vor, wo ein Mc Donald Restaurant zu stehen hat.

Nach der Gründung des IOC im Jahre 1896 wurden interne Verträge mit nationalen ­Olympischen Komitees abgeschlossen. Die Geldverteilung sah am Ende vor, dass das IOC die Hälfte der Einnahmen mit dem amerikanischen Olympischen Komitte (USOC) teilt, die andere Hälfte teilt sich das IOC zu je einem Drittel mit den 205 Nationalen Olympischen Komitees und den 35 internationalen Verbänden olympischer Sportarten. Für die Jahre 2005 bis 2008 mit den Spielen in Turin und Peking war das 4,5 Mrd. US-Dollar. Nun kam es zum Streit der Verbände, die sich gegenüber dem USOC benachteiligt sehen und eine Neufassung der Verträge verlangen. Was bis heute noch nicht umgesetzt ist. 


NBC sicherte sich von 2012 bis 2020 die Übertragungsrechte der Olympischen Spiele für 4,4 Mrd. US-Dollar. Das ist ein Riesengeschäft für den IOC und besonders für den USOC, der 50 % der Einnahmen erhält.


● Als Verteidigungsminister gehörte Francis Nyangweso (69, Uganda) dem Kabinett des Schlächters Idi Amin an, dessen Schreckensherrschaft (1971-79, 500000 Opfer) er heute als „unstabile Präsidentschaft“ schönredet. Im Rennen um die Vergabe der Spiele nahm er 1993 35000 Dollar vom Bewerberteam aus Sydney an.


● Ehrenmitglied Juan Antonio Samaranch (88, Spanien) machte unter Diktator Franco eine politische Karriere (u.a. Sport-Staatssekretär). Als IOC-Dauerchef von 1980 bis 2001 verlieh er den Olympischen Orden u.a. an Erich Honecker und Rumäniens Diktator Nicolae Ceausescu und brachte die Spiele nach Peking. Bevor er aktiv ausschied, hievte er 2001 seinen Sohn ins IOC.


Lee Kun Hee (66, Südkorea) musste wegen eines Steuerhinterziehungsverfahrens gerade als Samsung-Chef zurücktreten. Die Anklage fordert 7 Jahre Haft. Es wäre nicht seine erste Verurteilung: 1996 wurde er wegen Korruption zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Im selben Jahr wurde er ins IOC gewählt. Kritiker vermuten einen Deal, denn: 1997 wurde Samsung ein Hauptsponsor der Spiele.

Patronage und Bestechung
 

Shamil Tarpitschew (59, Russland) wurde wegen vermuteter Unterweltkontakte mehrfach die Einreise in die USA verwehrt. Der Ex-Tennislehrer von Boris Jelzin, betrieb unter dessen Patronat u.a. den zollfreien Import von Zigaretten und Alkohol, wurde Sportminister und IOC-Mitglied. Als ein Sportfunktionär niedergestochen wurde und sich der Verdacht erhärtete, Tarpitschew stecke dahinter, musste ihn Russlands Präsident aus dem Ministeramt entlassen.


● Fifa-Präsident Joseph Blatter (72, Schweiz) gab – wie Ex-Fifa-Präsident und IOC-Kollege Joao Havelange (88, Brasilien) – mehrfach Anlass zu Korruptionsverdacht. U.a. behaupten afrikanische Fußball-Funktionäre, Blatter habe bei der Fifa-Wahl 1998 Stimmen gekauft. Eine Klage mehrerer Fifa-Funktionären wegen Amtsmissbrauchs 2002 wurde fallen gelassen. 2008 wurde die Fifa wegen eines Schmiergeldskandals um die Verschacherung von WM-Übertragungsrechten zur Zahlung eines Bußgeldes verurteilt, weil sich Blatter in Widersprüche verwickelte.


Franco Carraro (68, Italien) war eine zentrale Figur zweier Bestechungsskandale: 1993 war er als Bürgermeister von Rom wegen der Bestechungsaffären mehrerer Stadträte unhaltbar. 2006 trat er wegen Schiedsrichter-Absprachen als Präsident des italienischen Fußballverbands zurück.

● Als Abgeordneter der Nationalversammlung beteiligte sich Guy Drut (57, Frankreich) daran, Baufirmen gegen Parteispenden Aufträge zuzuschanzen. 2005 wurde er zu einer Bewährungsstrafe von 15 Monaten verurteilt, aber schon 2006 von seinem Freund Jacques Chirac begnadigt, da Druts Rauschmiss aus dem IOC Frankreichs Ansehen schade. Prompt nahm ihn das IOC wieder auf.
Quelle: BZ-Berlin 8. Januar 2009

Sportsoldaten sorgen für volle Kassen des IOC

Durch das Urheberrecht auf die fünf Ringe der Olympiade und das Namensrecht kann niemand mehr ohne das Einverständnis dieses Vereines Olympische Spiele veranstalten. Nicht einmal die Parallelveranstaltung "Paralympics" darf die "fünf Ringe" unentgeltlich benutzen.  Die Staaten unterhalten mit großem finanziellen Aufwand Sportförderprogramme und Nationalmannschaften, um die Veranstaltungen dieses privaten Vereines bedienen zu können. 

Deutschland investiert jählrich ca. sieben Mrd. Euro in den Sport. Alleine die Olympischen Spiele in Athen 2004 verschlangen 30 Millionen Euro. Jede einzelne Medaille kostet im Schnitt ca. 1 Million Euro. Wer die Spiele auch noch im eigenen Land veranstaltet, wird es noch teurer. 

Der IOC betreibt selber keinerlei Sportförderung. Seine Sportförderung besteht wohl nur aus seinen gewinnbringenden Veranstaltungen, Das gleiche gilt für die Fußball-National-Mannschaft und die FIFA. Ohne diese nationalen Steuerzahleranstregungen könnte die Geldverdienmaschine IOC gar betrieben werden. Es wäre daher zu überdenken, ob dieser Verein nicht einfach in die Verpflichtung genommen, die Aufwendungen für ihre Veranstaltungen selber zu übernehmen, in dem sich Staaten einfach verweigern, sich für Olympische Spiele oder Fußball-Weltmeisterschaften zu bewerben. Die Enttäuschung der Sportbegeisterten wird sich in Grenzen halten, wenn sie erfahren wie schamlos Staaten, Verbände und Vereine ausgenutzt werden.Ich persönlich halte die Bewerbung Münchens für die Olympischen Winterspiele für eine große Peinlichkeit. Politiker, die Olympische Spiele oder Fußball-Weltmeisterschaften unterstützen, haben es nicht verdient Demokratien genannt zu werden. Als Demokratie sollte man diese Privatisierung von Weltsport nicht auch noch mit Steuergeldern mästen. 

Wenn demokratische Führer Steuergelder anzapfen, um einen kleinen fiskalischen Rückfluss durch diese Veranstaltungen zu erzielen, sind sie völlig inkompetent, Staatsgeschäfte zum Wohle des Volkes zu führen. Milchmädchenrechnungen der Politik führte uns in das Desaster, das wir heute als Finanzkrise bezeichnen. 

Der Wert unseres Geldes muss auf eine ganz andere Basis gestellt werden

Heute muss alles eine kommerzielle Attraktivität aufweisen, bevor neue Errungenschaften in Medizin und Technik den Massen zugänglich gemacht wird. Alles andere verschwindet heimlich wieder in Schubladen. Ohne Wertschöpfung kein Nutzen für die Wirtschaft, also auch nicht für den Staat und schon gar nicht für den Menschen.

In Wahrheit ist unser Wirtschaftsverständnis lediglich eine tolerierte Umverteilung der Bürgervermögen in wenige kommerzielle Hände, die endlich zum Abschluss gebracht werden will. Das Prinzip "Staat" neigt sich dem Ende zu - das heißt Insolvenz und komplette Übernahme der Staatsgeschäfte durch die Wirtschaft. Was heute noch in den Hinterzimmern besprochen wird, findet morgen auf offiziellem politischem Parkett statt. Staatem setzen lediglich nur noch die Gesetze und Verträge, die ihnen von der Wirtschaft diktiert werden. Das nennt sich Wirtschaftskompetenz. Die Menschenwürde wird zur handelbaren Ware. Die Menschheit muss sich endlich darauf besinnen, was Wert ist und diesen auch in seinem Tauschmittelgeld manifestieren, damit dieses ausbeuterische und ungerechte Verhalten endlich zum Minusgeschäft wird und nicht mehr mit Erfolg bzw. Gewinnen gekrönt ist.  

Das Prinzip des Leistungsgedecktes Geldes greift viel tiefer in diese Wertelehre ein, als jedes andere vorliegende Modell einer neuen monetären Lösung durch Geldkreierung in Staatsbanken.

Leistungsgedecktes Geld macht die freiwillige Leistung des Einzelnen an der Gemeinschaft zum einzigen Gut, gegen das Geld entstehen kann. So steht dem neuen Tauschmittel der Nutzen einer Gemeinschaft für den Einzelnen entgegen. Jeder der die Gemeinschaft zum persönlichen Vorteil benutzen will, erzeugt dadurch ein Defizit, den er selber nicht als Wert für sich nicht umsetzen kann.  

Geld kann keine Güter mehr kaufen, die andere abhängig machen. Die Menschen sind frei von jedem persönlichen Besitzanspruch. Er ist nicht mehr überlebensnotwendig.  Nur der Nachweis für den Nutzen an der Allgemeinheit gilt als Sicherheit für das neue Tauschmittel, das kein Wertaufbewahrungsmittel mehr darstellt. Auf dieser Art häuft sich Geld wie heute Schulden an. Eigentümer wie Grund und Boden sowie Produktionsmittel stellen keinen Wert mehr dar, der gegen das Tauschmittel Geld käuflich erworben werden kann. Ein Einzelner kann also kein Abhängigkeitsverhältnis durch Privatbesitz erzeugen, das gleiche gilt für Staaten - auch Staaten können mit Leistungsdecktem Geld kein Staatseigentum erwerben, sonst landen wir im Staatskapitalismus.Wir brauchen keine Internationalen Komitees - Entscheidungseliten - die bestimmen wer, wann, welche Rohstoffe erhält und wer sie fördern muss, sondern rein die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung des Lebensnotwendigen im Verhältnis zur Leistung und Nutzen wird ausschlaggebend sein, für die Verwendung von Ressourcen. Das neue Tauschmittel "Leistungsgedecktes Geld" vollzieht damit einen kompletten Wertewandel.

Das grundlegende Prinzip der menschlichen Leistungsgesellschaft wird damit zum Wert. Das Eigentum von Rohstoffen ist keine Wert mehr im Sinne der Wertelehre, sondern lediglich die Leistung, die Rohstoffe fördert und verarbeitet. Damit findet eine zwingende Einflussnahme und Entscheidungsgewalt direkt beim  betroffenen Leistungsträger vor Ort statt und kann durch Entscheidungseliten nicht überstimmt werden.

Das ergibt eine Gesellschaft ohne Vorrecht auf Luxus aufgrund irgendwelcher Eigentümer. Das einzelne, kleine Mensch muss eigenverantwortlich für die Gemeinschaft entscheiden und handeln. Entscheidet sich für seinen vermeintlichen Vorteil, schädigt er sich danach selber durch sinkenden Lebensstandard. Die alte chinesische, griechische und römische Staatenlehre ist damit absolut widerlegt und gehört der Vergangenheit an.

Die Welt der Bestechlichen

Noch wird dieses Prinzip zum größten Teil nicht verstanden, weil viele der aktuellen Wertelehre derartig in ihrem logischen Denken verhaftet sind, dass sie keine objektive Beurteilung der Situation vornehmen können. Für sie sind private Eigentumsansprüche zwingend notwendig, um die menschliche Kreativität vorantreiben zu können. Im Falle des IOC oder der FIFA sieht man wohin diese Kreativität führt - zu Monopolen und Oligarchentum, das jeder Gerechtigkeit entbehrt, aber juristisch vollkommen korrekt ist.
Die aktuelle Wertelehre bezieht im Grunde ihre Innovationen daraus, Unrechtes als Recht zu deklarieren und mit Gewinnen in Form von Geld - als Lebensleistung anderer - zu honorieren. Aufgrund der bestehenden Abhängigkeitsverhältnisse und dem Geldtauschmittel, will der kleine Mensch sogar seine Lebensleistung unbedingt für unsinnige Dinge bereitstellen, weil er dafür GELD als Lohn erhält.

Wir sind also alle bestechlich, weil wir uns einem Wertedenken unterwerfen, das menschenverachtenden Grundsätzen folgt. Es reicht daher nicht aus, dieses Spiel nicht mehr mitzuspielen, sondern wir müssen die Basis für die Bestimmung des Wertes grundlegend ändern, dass dieses Machtungleichgewicht erst gar nicht mehr eingeführt werden kann - egal wie hinterhältig es versucht wird.

Das lässt sich mit dem heutigen Zustand vergleichen, dass das vermeintliche GUTE grundsätzlich mit noch mehr negativen Innovationen zu einer weiteren ungerechten Umverteilung des Lebensnotwendigen führt und noch mehr Abhängigkeit schafft.

Das momentan vorherrschende logische Denken führt zu dem Schluss, dass es ausreicht gerechte Mächtige in die führenden Positionen zu bringen, doch die Werteordnung wird jeden gerechten Mann/Frau wieder in das Prinizp Abhängigkeitsdenken pressen, weil die Grundordnung - die Wertelehre unserer Gesellschaft - nicht geändert wird.

Wertelehre

Die aktuelle Wertelehre greift im materiellen Sinne ebenso wie im moralischen Sinne - denn mit der Moral verfolgen wir grundsätzlich die materielle Wertelehre. Sie ist für die Moral grundsätzlich unantastbar. Erst, wenn die Moral aufhört, den materiellen Wert über sich zu stellen, kann sie als wirkliche Moral anerkannt werden.  

Dies ist im heutigen materialistischen Gesellschafts- und Staatsdenken unmöglich, denn die Moral verliert ihren Wert proportional zum materialistischen Geldwert, der erzielt werden muss, um überleben zu können. Folglich muss die Moral den Materialismus begünstigen, um im Gegenzug ein bisschen Menschlichkeit auswerfen zu können. Das nennt sich Gerechtigkeit im Unrechtssystem. 

Erst wenn der Wert des Tauschmittels auf der Basis des einzelnen, freien und eigenverantwortlichen Menschen im Handeln für die Gemeinschaft bemessen wird, kann die Moral den Materialismus bestimmen. Das Leistungsgedeckte Geld ist eine Wiederlegung der aktuell noch gültigen Staatslehre. 

Der Mensch hört auf gegen seine eigenen inneren Grundsätze tagtäglich verstoßen zu müssen, um überleben zu können. Die Gesetze des Dschungels sind damit aufgehoben, der Mensch kann endlich seinen Insekteninstinkt zur Staatenbildung ablegen und eigenverantwortlich in einer Gemeinschaft leben.


http://www.dnews.de/nachrichten/sport/9881/kampf-um-milliarden.html

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Unerschoepfliche-Geldquelle;art4306,1026249

Kommentare:

  1. Eigentlich solltest Du Dich mit einem Spieleentwickler zusammensetzen, um zuammen mit einem Experten "Monopoly für alle" zu kreieren, ein Widerspruch, ich weiß.

    Der Vorteil ist, dass dann möglichst viele Regeln definiert werden, Rollen, Beziehnungen, Rollenträger definiert werden, das "Spiel" erklärt wird, und "der kleine Mensch" so spielerisch lernt, was ihm, was der Menschheit wirklich nutzen kann. Auch, wie wann warum Geld entsteht, wo es entsteht, wo es lagert, wo gesammelt und verwaltet wird, wie es in Umlauf kommt (natürlich alles auch (!) virtuell).

    Wir hatten früher einen in der Verwandtschaft, der war sowieso schon wohlhabend und gewann aber auch immer bei Monopoly. Der würde nun möglicherweise Probleme bekommen, zumindest im Spiel.

    Oder wie willst Du erreichen, dass das globale Bewusstsein für dieses neue, die Menschheit, das Leben und die Freihheit vielleicht noch so eben rettenkönnende Geld-/Wertesystem "in der Mitte der Gesellschaft" und "bei den Menschen" ankommt, so dass die es begreifen, den Umgang lernen UND LETZTLICH WOLLEN!!

    PS: Habe Dich für den Über-Nobelpreis vorgeschlagen.

    AntwortenLöschen
  2. "UND LETZTLICH WOLLEN!!" - wollen weil sie es verstanden haben, was sie abhängig macht.

    Ergänzung zu Deinem Spielvorschlag: ... wenn das Spiel fertig ist, wir nicht noch einmal begonnen. Die Verlierer müssen es einfach akzeptieren. ;-)

    Das ist die NWO! ... als gerecht akzeptieren. Nach der heutigen Auffassung von Recht, Gesetz und Wert haben sie sogar RECHT. ... kicher

    AntwortenLöschen

Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Neueste Meldungen

Regelmässige Leser

Internetradio

mit politischen Themen und Hintergrundinformationen, die in den Mainstreammedien verschwiegen werden oder als Halbwahrheiten publiziert werden von keuronfuih

Politprofiler (keuronfuih) hat sich zur Aufgabe gemacht, die Beweggründe der Politik aufzudecken, denn Systemkritik scheint in unserer Medienlandschaft der Selbstzensur zum Opfer gefallen zu sein.

Alles was in der Politik passiert ist von Langer Hand geplant, das ist nicht nur ein Spruch sondern die Wahrheit. Aber warum entscheiden sich unsere Politiker immer mehr gegen das Volk und für die Wirtschaft?

Bilden Sie sich Ihre Meinung selbst, aber geben Sie sich die Möglichkeit, alle Hintergründe zu erfahren.

Wir stellen hier nicht den Anspruch, alles zu wissen, aber bemühen uns, alles, was wir in Erfahrung bringen können zu publizieren.
---------------------------------------------
Ravensburg, Friedrichshafen, Lindau, Tübingen, Freiburg, Lörach, Memmingen, Augsburg, Ulm, Keuronfuih, Politprofiler, Wertelehre, Umwertung der Werte