Mittwoch, 27. Juli 2011

USA Pleite: Macht die USA den Lehmann?

Es wird spannend. Die USA können oder wollen sich momentan nicht auf ein Abwenden der eigenen Pleite einigen. Sie pokern, um der Welt klar zu machen, wie wichtig ihre Währung ist. Eine Pleite der USA würde Europa wieder dazu zwingen, seine Banken mit noch größeren Rettungspaketen zu unterstützen. Die Frage, wer dieses Geld gegen Sicherheiten aus dem Nichts erschaffen soll, ist damit noch einmal gestellt.



Über Nacht wüsste keiner mehr, wo der Öl- und Goldpreis in der Welt tatsächlich steht. Eine Welt-Währungseinheit würde ins bodenlose fallen und die Rohstoffpreise auf ein gefühltes Höchstniveau katapultiert. Würde sich der Dollar auf ein Viertel seines heutigen Preises zum Euro reduzieren, stünde der Ölpreis bei über 400 Dollar. Der Dollar wäre auf einen Schlag in Massen gefragt wie nie.


Sämtliche Öllieferländer würden taumeln und so manches europäische Geschäft, das in Dollar abgeschlossen ist, wäre über Nacht ein Schnäppchen bzw. ein Verlust, je nach dem von welcher Seite man es betrachtet. Die Welt stünde Kopf, weil sie sich nie einen Kopf darüber machte, ob es richtig ist, sämtliche Rohstoffhandelspreise an eine Währung zu knüpfen.

Ist das der Joker, den die USA jetzt ausspielen und wie wird die Welt auf diese Beißzangentaktik nach überstandener Angstkrise reagieren?

Zu viele Fragen sind noch lange nicht in der Öffentlichkeit angekommen, die längst beantwortet sein sollten, doch die politische Korrektheit verbot die Fragen und die damit verbunden Antworten. Die transatlantische Staatsräson wurde zum Stolperstein. Die Kompetenz zur Weltmacht hat die USA längst verspielt. Offen bleibt, ob die Welt eine Weltmacht braucht, die alle mit ihrer Währung und ihrer Militärpräsenz an der Leine hält.

Wenn ich in den Worten der Kanzlerin bleibe, müsste es heißen: "Diese Krise ist eine Chance ...", doch Europa ließ bis jetzt jede Chance unbeachtet an sich vorbei ziehen. Es ist anzunehmen, dass Europa auch diesen Schwarzen Peter ohne zu murren annimmt und die amerikanische Schuldenlast auf den europäischen Steuerzahler umlegt, wie die Lehmann-Pleite.

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Kommentare:

  1. USA Pleite: Macht die USA den Lehmann?

    Das lohnt sich jetzt noch nicht für diese Kreise. Außerdem, wo steht Gold bei ca. 1600. Wenn es bei 10.000 oder 20.000 oder so steht, dann kann man darüber reden.

    Noch reicht drohen aus, und die Staaten rücken ihr Tafelsilber ohne großes Tamtam rau.

    Wenn sie die Staaten nur noch mit Truppen ausrauben können, die Völker nur noch mit Wollis Lieblingsidee - Militär im Inneren - im Zaum halten können, dann könnte es so weit sein.

    Wenn man nix mehr zu fressen habe.

    Sie werden natürlich die Grenze erhöhen. Ist doch klarrr.

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  2. Ob die Usa den Lehmen machen? Bin ich Hellseher? Auf jeden Fall macht Obama den Präsident ohne Hosen. Wie schon bei dem PR-Super-Gau "Liquidierung bin Ladens" erweist sich Obama als die amerikanische Angela Merkel. Mal diktiert die Atomlobby die Gesetze , mal die Firma C.i.a. persönlich und morgen kann es auch Putin sein oder der Präsident von Laos.
    Noch nie hat mich eine Präsidentschaft mehr enttäuscht, als die des ersten schwarzen in der Geschichte der USA. Dabei ist gar nicht die Frage, ob die Schuldenobergrenze nicht angehoben werden soll. Sondern, ob die öffentlichen Ausgaben(Militär, Ausland) den vitalen Interessen der Amerikaner in der Höhe mehr nutzen oder schaden. Der Wisch liegt Angie Obama seit zwei Monaten auf dem Schreibtisch und er weigert sich, seine drei Kreuze drunterzumachen. Das ist für einen Präsidenten nicht so gut. Als Fallmanager in irgendeinem Sozialamt würde er damit durchkommen. Aber nicht bei der Wahl 2012, soweit reichen meine hellseherischen Fähigkeiten dann doch noch. Zwei Eigenschaften sollte jeder angehende Berufspolitiker von Geburt an haben, weil man es nicht lernen kann(siehe Obama): Erstens Kompromißfähigkeit, Zweitens Entscheidungsfreude. Obama hat leider keine der beiden Eigenschaften.

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  3. Gerade wurde die Pleite abgewendet. Alles wird gut ;)

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