Mittwoch, 10. August 2011

Flippy Dow Jones - Die Angst vor der Masse geht um!

Unser Probleme sind alt und ungelöst!
Ein einmaliges Börsenschauspiel war heute Abend in New York zu beobachten. Der Down Jones scheint ein Hüpfgummi zu sein. Er dreht von einer Minute zur anderen ins PLUS und dann wieder ins Minus. Es sind keine kleine Sprünge, sondern es gibt gigantische Schwankungen von fast +400 Punkten bis - 200 Punkten. Mit der Herabstufung der USA auf AA haben sich die Ratingagenturen einen Vertrauensbonus geschaffen, der unbedingt notwendig ist, wenn weitere große europäische Nationen, wie Frankreich herabgestuft werden soll.


Heute öffneten sich überdimensionale Geldschleusen für den Finanzmarkt, die Ruhe in den Markt bringen sollten und alle unruhigen Verkäufe auffingen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann der guten FEE an der Börse die Gelder ausgehen und der brutale Absturz der Luftschlösser einsetzt.

Die wirtschaftlichen Aussichten der amerikanisch-europäischen Welt sind schlecht. Wir leben in einem manischen Wertesystem. Es ist einmal himmelhochjauchzend und dreht im nächsten Moment ins Tal der Depressionen ab. Geschieht dies beim Menschen, können Psychopharmaka die Folgen dämpfen. Im Finanzmarkt wird so eine Rosskur schwierig. Offensichtlich gibt es schon seit Beginn dieser Woche für jede Börse dieser Welt, dicke fette Glücklich-Mach-Pillen. Am Freitag erschienen die Massenmedien mit Panikmeldungen, um den kleinen Anleger in den Markt zu locker - aber auch dieses altbewährte Mittel half nicht. Es kam zu weiteren Verlusten.

Börsen sind Spekulationen auf die möglichen Gewinne und Verluste einer Firma. Im Rausch der Gewinne vergessen dies die Börsianer gerne und erliegen einem Wettlauf der steigenden Kurse. Dies kann auch Blasenbildung genannt werden. Ernüchterung macht sich nun bei den Anlegern breit. Der Markt lebt schon lange nur noch von seiner Volatilität. D. h., er braucht ständig neue Anleger die riskieren und verlieren.

Reiner Bankenhandel ist langweilig. Sie brauchen neue Opfer als Verlierer. Die heutigen Kurse können sich nicht auf Wirtschaftsdaten berufen. Sie sind BLASEN. Es gibt keine willigen, zahlungsfähigen Konsumenten mehr. Nicht einmal die Staaten können diese Rolle mehr übernehmen. Sie sind nun selber überschuldet. Der Privatkreditmarkt ist längst abgeschöpft und Hartz4-Empfänger leasen sich keine Limousinen. Das übliche Problem des Kapitalismus. Es gibt Lebensmittel und Produkte im Überfluss, aber immer weniger können sie sich leisten.

Sparpakete zerstören die Gesellschaft und neue Konjunkturpakete für das Handwerk sind unfinanzierbar. Das Sterben der Staaten beginnt in der Infrastruktur. Sie zerfällt und wird am Ende verkauft. Mit dem Verkauf der Straßen verliert der Staat seine letzte Einnahmequelle.


FDP will indirekte MwSt.-Erhöhung


Not macht erfinderisch. Die Krise soll als Segen daher kommen. Das ist die große Mission der Politik., zum Anfang des 21. Jh. Die FDP greift nun in die psychologische Trickkiste. Die Kfz-Steuer und die Pkw-Mautgebühren, die noch gar nicht fällig ist, sollen durch eine Mineralölsteuererhöhung, eingespart werden. Diese Steuer lässt sich auch dann noch erheben, wenn die Straßen verkauft sind, die Pkw-Maut eingeführt wird und die Kfz-Steuer sowieso wegfällt. Schlaues Bürschchen aus der FDP. Merkel hat das Prinzip nicht kapiert - wird aber am Wochenende gebrieft - danach wird sie begeistert sei. Wie von all den EU-Programmen, die sie anfänglich alle ablehnte und hinterher federführend beschloss.

So fährt der Steuerzahler mit jeder Auto- und Busfahrt Geld ins nationale Steuersäckel. Erhebt die EU in naher Zukunft selber noch eine Treibstoffsteuer, werden wir sehen, was wir von unserer wundervollen Armutsverwaltung in Berlin haben. Doch das ist nicht alles. Jedes Produkt, jeder Handwerker und jeder Winter wird teurer. So bekommt die CDU/FDP noch eine MwSt.-Erhöhung hin, die keiner als solche erkennt.



Die Staaten rüsten für den Krieg gegen die Völker auf


Nicht einmal der größte Optimist kann mehr leugnen, dass ein Ende des Wachstums im amerikanisch-europäischen Raum erreicht ist. Die Goldgräberstimmung an den Börsen verblasst. Sie sind an der Fahnenstange hochgeklettert, obwohl sie gar nicht mehr vorhanden war. Traumtänzer sind in Politik, Wissenschaft, Medien und Finanzmärkten unterwegs. Wie Scharlatane verteilen sie Schuldscheine, die wir mit unserer Leistung einlösen müssen. Geldspritzen (neue Schulden) wie die der USA oder neue Rettungspaket der EU können keine künstliche Fahnenstange erzeugen, an denen sich die Märkte weiter hoch angeln können.

Plötzlich beginnen Börsianer ganz alltägliche wirtschaftliche Überlegungen anzustellen. Ihnen scheint aufzufallen, dass Staatsgelder aus Rettungspaketen nicht in der Realwirtschaft ankommen, und würden sie bei den Menschen ankommen, gäbe es eine Inflation. Was zu einem weiteren Rückgang der Arbeitsplatzzahlen führen wird. Nicht einmal die geschönten Statistiken aus Deutschland können sie beeindrucken. Es liegt Volksbegehren in der Luft. Die Unruhe ist förmlich schon greifbar. Recht wird in vielen Teilen der Gesellschaftsschichten längst nicht mehr als richtig anerkannt. Die Kritik an der Politik ist tiefgründiger und fordernder. Demonstrationen lassen sich nicht mehr mit Ignoranz auflösen. Die Völker geraten außer Kontrolle. 

Die Unternehmensgewinne steigen überproportional und die Reallöhne der westlichen Länder sinken. Diese ungerechte Umverteilung bleibt selbst den einfachsten Gemüter nicht verborgen. Der Beelzebub "Deflation" wird seinen großen Auftritt erhalten und für Destabilisierungen der öffentlichen Ordnung sorgen. Damit wird Polizei und Armee auf den Plan gerufen. Man kann nicht abstreiten, dass unsere Regierungen schon seit Jahren auf diesen Punkt hinarbeiten und schon seit Jahren immer wieder versuchen, die Bevölkerung mehr und intensiver zu überwachen. Sie gewöhnen sie nach und nach an die Präsenz von bewaffneter Staatsgewalt, bis hin zum Militäreinsatz im Inneren - also gegen die Bevölkerung.

Derartig beschäftigte Regierungen können sich nicht mehr um eine florierende Wirtschaft kümmern. Sie müssen ihre Macht zusammenhalten; weitere Sparsanktionen durchsetzen und aufbegehrende Teile der Gesellschaft separieren. Die Zeit der Rechtfertigung von Ungerechtigkeit beginnt.

Von diesen drohenden Szenarien sollt wir uns aber nicht einschüchtern lassen. Es muss nicht so kommen, denn wer dem Zusammenleben der Menschen eine gerechte Werteordnung, gedeckt durch Leistung ohne Abhängigkeit zum Eigentum, zugrunde legt - kann diesem ewigen Kreislauf - dem Hamsterrad - entfliehen ... ohne auf eine Leben nach dem Tod hoffen zu müssen.


Konsument KIND

Darüber können schöne Statistiken über höheres Taschengeld der Deutschen Kinder nicht hinweg täuschen, die einige Millionen an Kaufkraft darstellen. ... Haben von 100 Kindern, 50 Kinder zwei Bananen. Beweist der Statistiker, jedes Kind verfügt statistisch über eine Banane. Um so trauriger macht die Tatsache, dass bereit Grundschulkinder als Kaufkraft gerechnet werden. Das zeugt von purem, unverhohlenem, wirtschaftlichem Denken, das jeden Bürger mit Geld zu einer Konsumeinheit macht.

Die Wirtschaft wird abkühlen, und zwar in dem Tempo, wie die Konjunkturprogramme auslaufen. China kann den europäischen und amerikanischen Konsumausfall in unserer Wirtschaft nicht ausgleichen. Die internationale Politik wird immer mehr in Mitleidenschaft gezogen. Die Staaten werden immer mehr mit der Unzufriedenheit im eigenen Land zu kämpfen haben. Schließlich ist es nicht einfach, eine verarmende Mittelschicht vom unausweichlichen Schicksal der verhassten Armut, zu überzeugen.

Diese Aufgabe überlässt man lieber der Opposition.






http://www.tagesschau.de/inland/kinderkonsumverhalten100.html

http://www.focus.de/panorama/boulevard/brennpunkt-konsument-kind_aid_189818.html

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