Samstag, 21. Juli 2012

Syrien: Ausländische Geheimdienste helfen bei Bombenattentat

Ein Bombenattentat im syrischen Machtzentrum von Präsident Assad sorgt für Aufregung. Führende Mitglieder seiner Regierung wurden dabei getötet. Es handelt sich nicht um ein Selbstmordattentat, sondern um eine gezielte Operation, zu der sich gleich zwei Rebellengruppen bekennen und profilieren wollen. Eine kleine Unachtsamkeit der Agitatoren, beruhend auf der Eitelkeit der Menschen

Tatsache ist, dass diese Gruppen nicht über die logistischen Möglichkeit verfügen und schon gar nicht über die örtlichen Lokalitäten informiert sein konnten, um diese Operation durchzuführen. Daher muss nicht nur von einer ausländischen Beteiligung von Geheimdienst ausgegangen, sondern als Fakt angenommen werden.



Die USA dulden keinen Widerspruch im UN-Sicherheitsrat. Wenn diese Nation der Meinung ist, dass es einen Krieg geben muss, hat die Welt sich dem Willen der USA zu beugen. Wir sehen heute keine Machtkampf in Syrien, sondern eine Unterwerfungskrieg der USA, der sich gegen die ganze Welt richtet.

Das gilt besonders für die BRIC-Staaten, Russland und China. In den deutschen Medien wird absolut und absichtlich ausgeblendet, dass gerade die Opposition zu Assad keine Verhandlungen und Gespräche wünscht. Eine weitere Tatsache ist, dass Syrien ein wichtiger geopolitischer Militärstützpunkt für die USA ist, den sie mit Russland nicht teilen wollen. Schließlich will man mehr militärische Präsenz in Richtung China und Russland zeigen.




Die jüngsten Gefechte zwischen den beiden syrischen Parteien wurden in Deutschland als Massaker dargestellt. Tatsächlich unterlagen die Rebellen in einem von ihnen provozierten Gefecht den Regierungstruppen und verkauften diese Niederlage dann als Massaker - was ungeprüft von unseren Medien übernommen wurde.

Wir sollten uns nicht von den medial erzeugten Emotionen euphorisieren lassen, sondern uns auf unseren Verstand besinnen. Es ist eine offenes Geheimnis, dass die USA gerne Freiheitskämpfer wie Bin Laden unterstützt, so lange sie ihren eigenen außenpolitischen Zielen dienen. Die Terrorwellen, die über die Welt schwappen könnten daher von staatlichen Organisationen ausgeführt werden und die Freiheitskämpfer zu freiwilligen, hoch motivierten Marionetten im Machtspiel der USA sein.

Nichts ist unmöglich, vor allem wenn es um Geld, Kredite und Rohstoffe geht. Die Lebensader der heutigen Geldwirtschaft. Wer die Rohstoffe kontrolliert, kontrolliert den Geldmarkt. Eine alte Weisheit, in der heutigen Geld dominierten Gedankenwelt oft vernachlässigt wird.

Geld entsteht nur gegen Sicherheit und Investitionen finden nur dort statt, wo Gewinnerwartungen in Aussicht stehen. Die USA und Europa sind aus heutiger wirtschaftlicher Sicht keine Investition mehr wert. Sie bringen keine Gewinne mehr. Wer sich also marktwirtschaftliche aufwerten will , kann diese nur noch durch den vertraglich geregelten Zugang zu Rohstoffen bewirken und in die Erpesser- und Freibeuterposition der alten Manier verfallen.

Hier scheinen die USA und Europa noch in einem Boot zu sitzen. Doch es ist absehbar, dass die USA den alten Weggefährten Europa früher oder später in einer Nussschale auf dem Pazifik der Weltmärkte ohne Wasser und Brot aussetzen wird. Wie damals, als die Teaparty ihre Ladung einfach ins Meer löschte.

Die geschlossenen Verträge mit den neu "zivilisierten" Regierungen dieser destabilisierten Ländern, werden ausschließlich mit den USA geschlossen. So kann man sich ausländischer Geldmittel und Loyalität aus us-amerikanischer Sicht bedienen ohne Verpflichtungen bedienen - siehe Wikileaksdokumente. Schließlich handelt Europa in Treu und Glauben.

Auf der anderen Seite gab es viele Regierungen die, dies bereits taten und dann jämmerlich verraten und als Unrechtsstaaten mit einer militärischen Friedensinvasion überrollt wurden. Die USA darf nicht alleine über Krieg und Frieden in dieser Welt bestimmen. Das ist Diktatur. Wer derartig die UN unter dem Wissen und der Unterstützung der westlichen Nationen umgeht, Medienmeldungen rhetorisch manipuliert und von der neutralen Berichterstattung hin zur Kriegsberichterstattung abrückt, setzt seine eigene Legitimation durch die Demokratie aufs Spiel und geht selber das Risiko ein, zu einem späteren Zeitpunkt aus genau den gleichen Gründen wie heute der Nahe-Osten destabilisiert zu werden.

Chaos ist nicht das Resultat, wenn Regeln aufgehoben werden - sondern es ist der Zeitpunkt an dem um neue Regeln und Normen gestritten wird. Wer in diesem Kampf verliert, wird von der radikalen Menschlichkeit überrollt und als Verräter der neuen Moral hingerichtet.

So begründet sich jedes angeblich gerechte System auf Mord und Totschlag. "Wer durch Schuld steigt, wird durch Tugend fallen" - Shakespeare der ewig Wettstreit um Recht und Beurteilung von Unrecht. Der Mensch sollte aufhören zu urteilen, sondern zuhören. Nur so kann man lernen. Neues Recht entsteht nicht dadurch, indem nan das andere Recht aus höheren moralischen Gründen oder Tugend brutal erschlägt. Jedes Recht das formuliert wird, beinhaltet in seinem Wesen, das Recht auf gerechtes Töten, benachteiligen und diskriminieren.

Wer heute um sein Recht kämpft, kämpft lediglich um eine bevorzugte Position, um den zu unterdrücken, von dem er sich gerade unterdrückt fühlt. Er beseitigt daher nicht das Recht und die Annahme von Gerechtigkeit, die Unterdrückung erst möglich macht. Es ist auch keine Lösung durch eine neu erfundene Moral, Unterdrückte sich freiwillig zu unterwerfen. Der Tatbestand der Unterdrückung und das damit verbundene Recht auf Ausbeutung ist dadurch nicht aufgehoben, sondern lediglich in den Bereich der angeblichen Freiheit aus Angst und finanziellen Umständen verschoben.

Die Schuld, die Macht verlangt, um aufzusteigen bleibt erhalten und wird von der nächsten Tugend, die ebenfalls wieder neu erfunden wird, gestürzt. Somit ist der zyklische Zusammenbruch nicht nur im Geld- und Marktwirtschaftswesen verankert, sondern auch in der Definition von Richtig und Falsch.

Was heute richtig ist, kann morgen falsch sein. Daraus sollte sich aber kein Recht formulieren, das ehemalig richtige als Verbrechen mit einem neuen Verbrechen zu bestrafen. Die radikale Menschlichkeit ist kein menschlich angeborenes Verhalten, sondern sie resultiert aus der Annahme der Mensch müsse sich einer künstlichen Ordnung in seiner Menschlichkeit unterwerfen.



Könnte der Mensch ohne fremde Ordnung nur Mensch sein, müsste er sich nicht mehr streiten und bekriegen. Er müsste sich nicht mehr gegenseitig belehren und seine neue Ordnung als richtig oder gar göttlich beweisen. Er würde zuhören ohne zu urteilen und nicht das tun was unter der momentanen Ordnung als vernünftig erscheint, sondern mit Verstand zu seiner eigentlichen, ehrlichen Menschlichkeit finden - die nicht Gut und Schlecht wertet, sondern alles aus der Ordnung heraus nimmt, was Gut heißt und Böses dadurch schafft. Er würde aufhören die Auswirkungen - gut und böse - zu bekämpfen und sich endlich den Ursachen widmen, die eine Definition in Gut und Böse, Vorteil und Nachteil, gerecht und Unrecht, zu lassen und aus der Welt schaffen.

Kommentare:

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  2. Manchmal macht es Sinn, sich als neutraler Betrachter aus dem Spiel rauszunehmen. Stellen wir uns die USA als Imperium vor und Europa als seinen sogenannten Speckgürtel. Europa ist die arbeitende Bevölkerung, egal für welches Imperium es sich als Speckgürtel anbietet.

    Mir war klar, dass dieses Video Gefühle weckt, die ich eigentlich nicht ansprechen wollte, sondern ich hoffte auf den objektiven Blick von Außen.

    Systemkritik bringt nicht viel, wenn sie sich an Personen, Gesichtern oder Nationalfarben verfängt. Jeder ist ein Spielopfer im Kapitalismus, ob Gewinner oder Verlierer. Es gibt keine Tugend und keine Moral, die den Kapitalismus entschuldigt.

    Es ist schlimm genug, wenn man wegen einem Apfel, den man klaut bestraft wird und wer sich nicht erwischen lässt, verkauft diesen auf dem Marktplatz für Geld an den nächsten Hungrigen.

    Folglich kann nur im Kapitalismus Diebstahl bestraft werden, weil der Dieb den Gewinn des Eigentümers klaut. Denk niemand mehr in Gewinn und Verlust, kann es keinen Diebstahl mehr geben. Er würde auch niemanden mehr reich machen.

    ... so wird all das, was in diesem Video gezeigt wird, sinnlos. Die Niedertracht hat keine Chance mehr, da sich damit kein Gewinn mehr erschleichen lässt. Der Mensch müsste nicht mehr betrügen, um satt zu werden. Das wäre geradezu eine Erleichterung und Befreiung für die gesamte Menschheit.

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  3. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  4. Ja - jedes imperialistische Denken ist Rom. :-D Der Sklave glaubt sich eben damit zu befreien, selber Rom zu sein. Tut mir leid, wenn ich mit dieser Floskel antwortet.

    Doch wie ist diesem Irrsinn beizukommen, außer der Irre (Occupy 99,9%) bemerkt seinen Wahnsinn selber.

    Ich gehe sogar so weit und behaupte: Die 0,1% verstehen was sie tun, aber die 99,9% wollen damit nicht aufhören. Deswegen gehen sie auf die Straße, um für den neuen, humanen Kapitalismus bzw. Imperialismus als NWO zu demonstrieren. :-D

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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