Dienstag, 28. August 2012

Neues Auto kaufen oder mit dem alten weiterfahren?

Die lang ersehnte Rabattschlacht kommt nun endlich auf uns zu. Die Autohersteller überbieten sich nicht mit Fahrzeugneuerungen, sondern mit Rabatterhöhungen. So manch einer stellt sich nun die Frage, ob er mit seinem alten Liebling weiter über die Straße rollt und sich das Geld für "italienische" Spritpreise spart, die bei ca. 2 Euro pro Liter liegen, oder ob er mit seinem Neuen, der genauso viel schluckt wie sein Alter gleich viel für den Sprit bezahlt.

Das sind haushaltstechnische Fragen, die nicht so einfach durch BWL-Logik zu lösen sind. Seit Jahren versuchen die Arbeitnehmer nämlich ihre Preiserhöhungen als Lohnerhöhung durchzusetzen und scheitern jedes Mal an der moralischen Keule der Arbeitgeber, die sonst Pleite gehen würden.

Auf der anderen Seite muss VATER STAAT - also wieder der kleine Arbeiter mit seiner Lohnsteuer, die Abwrackprämie für die armen Arbeitgeber finanzieren, die sich fast den Kugelschreiber abbrechen, wenn sie auch nur eine Gehaltüberweisung unterschreiben müssen.


Ja - die moralische Zerrissenheit der Deutschen ist unverkennbar. Der Arbeiter haut sich lieber das Maul an der Tischkante wund, anstatt auch nur eine einzige ordentliche Gehaltserhöhung für sich zu erstreiken. Es ist einfacher über die horrenden Managergehälter am Stammtisch zu lamentieren. Ich denke bei 7000 Punkten im deutschen Dax sind mindesten 10 % Lohnerhöhung drin. Rechnet man es ganz genau, nach BWL-Manier könnten auch 15 % dabei rüberkommen.

Da aber der Deutsche wieder einmal zu moralische - also zu blöd ist - wird der Dax noch weiter klettern, weil er sogar aus Mitleid Lohnverzichtserklärungen zum Erhalt der Firma unterschreibt. Schließlich weiss der gut erzogene und gebildete Deutsche, dass es nur Arbeitsplätze gibt, wenn sein Chef sich noch eine Penthousewohnung kauft und noch eine Yacht am Mittelmeer gönnt.
Die optimalste Lösung für unser Wirtschaft wäre, wenn jeder redliche Deutsche ohne Entgelt produktiv für die Unternehmerschaft arbeitet. In so einem Fall braucht auch niemand mehr eine Kranken- oder Rentenversicherung, denn wer nicht arbeitet, braucht nicht essen. Das wussten schon die alten Griechen, wenn sie ihren Sklaven bei der Arbeit zu sahen.

" .... wenn ich ein mal reich WÄR ... diba diba du ...! Ja - dann werde ich mir auch eine Villa bauen - biba biba bu! .... Und mir viele kostenlose Dienstboten halten, die meine Brotkrumen dankbar unter dem Tisch zusammenfegen. LALALABU!



1 Kommentar:

  1. Es gibt drei treue Freunde - eine alte Ehefrau, ein alter Hund und flüssiges Geld. ~~~ Benjamin Franklin

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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