Donnerstag, 23. Mai 2013

"Auge um Auge, Zahn um Zahn" - Die Leidenskultur als Weltordnung

Bergpredigt
Einerseits verehren wir unsere christlichen Werte und unsere jüdisch-christliche Kultur. Wir sehen sie als die Leitkultur der Welt an. Doch dieser Werte können die Welt nicht verbessern und gerechter machen. Sie sind nur eine einseitige Ordnung. Wer Werte definiert, erschafft damit gleichzeitig den Unwert. Gerechtigkeit ist daher lediglich der Versuch der Gleichmacherei ohne dabei die Ordnung der Unterscheide aufzuheben. 

Es ist eben nur eine Sklavenkultur, eine Skalvenreligion, um sich nicht allen Konsequenzen seines Handels bewusst zu werden. Wer sich heute im Klaren ist, was er verursacht mit seiner Gerechtigkeit, gerät an den Rand des Wahnsinns, weil sich mit der heutigen Denkstruktur einfach keine zufriedendstellende Lösung ergibt - die dem entspricht, was dieser Christ eigentlich anstrebt.

So lautet der Glaubenssatz für die zu erwartende Zukunft der Menschen, der Schlagende ist notwendig, um christliche Wert leben zu können. So simpel und primitiv ist die heutige Denkart in meinen Augen- Sie ist für mich perfektionierte Primitivismus, der mich immer wieder erschauern lässt. 


"Wenn dir jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte auch die linke hin."

Dieser Satz ist wie in unser Hirn gebrannt. Wir schlagen und prügeln, um zu überprüfen ob auch garantiert die andere Wange präsentiert wird. Wer sich nicht daran hält, ist ein Terrorist, ein Ungläubiger, ein Leugner - eben einer der nicht zu uns gehört. Das Zentrum des Denkens kreist um die Notwendigkeit des Schlägers. Er ist der Dreh- und Angelpunkt unserer Willensbildung. Es liegt uns fern zu erkennen, dass der Geschlagene das Antiteil darstellt, das den Schlagenden überflüssig macht.


Die radikale Menschlichkeit

Wer schlägt ist nicht brutal, sondern gerecht, wenn er zu den Guten zählt. Doch in Wahrheit gibt es kein Gut und kein Böse. Die Fehlinterpretation durch Mangel an Intellekt von Gewissen und Recht, sowie Werte finden sich in jeder Handelsordnung wieder. Wer schlägt, testet die Wertgesinnung des anderen. Demut, Moral und Tugend gelten immer nur für die nächst untere wirtschaftliche Menschenrasse. Sie haben es zu ertragen. So baut sich das auf, was der Mensch heute noch als göttliche Ordnung lebt. Er formuliert Menschenrechte und schafft damit gleichzeitig einen Maßstab, was der Mensch als Unrecht zu ertragen hat. Er stellt fest, wann er die linke Wange hinhalten muss. Die Keulenlogik ist überall präsent.
Das ist die große ultimative Regel und Ordnung, unseres Zusammenlebens. Gerne wird hierfür der biblische Jesus als lebendes Beispiel herangezogen:  Er war angeblich der, der das lebte, was er predigte. Doch er starb umsonst! Er ist nur das Vorbild der modernen Helden. Sie zerstören die Stände der Händler in dem Tempeln und vergessen dabei, dass dieser Jesus auch die Tempel einreissen wollte. Denn der Tempel ist der Mensch. Da es sich hier allerdings um ein surreales Gleichnis handelt, das der Mensch nur durch reiflicher Überlegung von seinem geistigen Bild abkoppeln kann, das unweigerlich vor ihm entsteht. Sieh er nur den Mensch als Gefäß für den Gottglauben. Er erkennt darin nicht, dass der Mensch sich uns eine Brüder und Schwestern mehr achten soll, als die Regeln einer Religion oder eines erfunden Gottes. Der biblische Jesus ist daher nicht nur der Antichrist, sondern der Antigott - wobei zu bedenken ist, dass sich alles durch das Antiteilchen aufhebt und nicht mehr existiert. Die Umkehrung der Werte ist also, die Aufhebung der Werte zur Nichtexistenz. Daher ist die Apokalypse nicht der Weltuntergang durch Überflutungen, Erben oder Sonstiges, sondern es die Nichtexistenz der Evangelien - der heute gültigen Ordnung.

Leidenskultur als ultimative Ordnung

Die Bibel ist nur eine alte Mythologie die das selbst verschuldete Leiden der Menschheit beschreibt. Minderbemittelte Menschen erlaubten sich danach, all das alte Wissen um die Ganzheit der Menschheit neu zu interpretieren und damit zu vernichten.
Sie verteidigten damit den längst existierenden Dualismus. Wer mit minderem Intellekt aus alten Geschichten und Leben, Regeln für die Menschheit ableitet, schafft etwas, was nicht existieren dürfte.  Der Homo-Ökonomiskus dominiert seither die Welt, mit seiner Ledenskultur. Das gilt für alle Formen von Behauptungen, es gäbe einen allumfassenden Schöpfer, Macht oder Energie. Selbst die Spirituellen ergeben sich dieser Fehlinterpretation. Es gibt keinen Anfang und kein Ende. Unendlichkeit kennt das nicht.

D. h. in der Konsequenz, dass bereits die eventuelle Vorstellung von einer Schöpferkraft zu falschen physikalischen Schlussforderungen in der Wissenschaft führt. Etwas Unendliches hat keine Grenzen und sie können auch nicht einfach mit der Behauptung entstehen, es würde einen Gott geben. Es sind nur angenommene Grenzen, die der Mensch heute als tatsächlich, zementierte Denkmauer wahrnimmt. Nur so gibt es Anfang und Ende. Dann wäre es endlich. Somit ist Gott oder Schöpferkraft nur ein Hirngespinst der Menschheit, mehr will uns die alte Sage vom Garten Eden und dem Gottesbaum der Erkenntnis nicht sagen  .... Doch ich schweife wieder einmal ...

Der Mensch ohne Verstand, aber mit sehr viel Vernunft

Wir sind von unserer heutigen, intellektuellen Leistung so sehr geblendet, dass uns nicht auffällt, dass mit diesem Satz "halte deine linke Wange auch hin ..." nur eine neue Qualität der Schläger geschaffen wurde. "Auge um Auge, Zahn um Zahn", soll nicht mehr gelten. Heute soll einer das Auge ausschlagen dürfen ohne dass man sich wehrt. Der Schlagende ist nun ultimativ. Der Schlagende wird zu Gott. Er hat das Recht den zu prüfen. Er ist derjenige, der mit dieser Forderung abgeschafft werden soll.

Der biblische Jesus sprach mit seinen Gleichnissen in Konsequenzen. Hält jeder die linke Wange hin, wird am es am Ende niemanden mehr geben der schlägt. In diesem Fall steht das Schlagen für Unterdrückung und Ausbeutung im marktwirtschaftlichen Sinne. Surrealismus in Verbindung mit wortlichen Gleichnissen, die im Geiste des Menschen zu Bildern mutieren sind nicht einfach zu verstehen.

Man darf sich nicht von der Brutalität überwältigen lassen, die in physischer Gewalt vor dem geistigen Auge visualisieren. Es geht um die psychische Gewalt der Marktwirtschaft, die nichts anderes ist als eine Schlag- und Prügelordnung. Wer die linke Wange hinhält, schlägt nicht zurück.

Es ist keine Prüfung, sondern ein Grundsatz, der sich von der unteren Schicht der menschlichen Hierarchiepyramide bis nach oben durchsetzen sollte. Was allerdings bis heute nicht gelungen ist. Wer den Aufstieg in die nächst höhere wirtschaftliche Schicht schafft, schlägt erst einmal, um zu testen ob der christlichen Grundsatz in den unteren Gefilden eingehalten wird.

Wir sich nicht daran hält, gilt an inakzeptabel. Daraus entstand das, was wir heute als radiale Menschlichkeit überall praktizieren und für Recht und Gesetz halten. Doch genau in dieser Bibel steht auch geschrieben, dass der Mensch sich nur dann ändern, kann wenn ihm verziehen wird. Der Mensch lernt nicht durch Strafe oder Schmerz. Er lernt nur daraus, dass er auf eine passende Gelegenheit warten muss, um im Dunkeln und damit für das Auge unsichtbar zurückschlagen kann. Da ist die berühmte Intelligenz, die eher mit Hinterhältigkeit und Abschlagenheit beschrieben werden  muss.

Wir erziehen überall auf der Welt unsere Kinder zu dieser Intelligenz. Wir erziehen Völker zu genau diesem sozialen Verhalten des "weißen Mannes", der zwar seinen Jesus, Messias, Gott, Allah, Jawe oder Buddha, wie einen Altar vor sich herträgt, aber nie verstand, was eigentlich gesagt wurde.

Die Bibel ist kein Lehrbuch, sondern eine Ansammlungen von surrealen Beispielen und Gleichnissen, wie der Mensch sich selber die Hölle auf Erden bereitet, weil er den Schöpfer als Eigentümer der Welt akzeptiert. Diese allumfassende Wesen, das von jeder Kultur auf irgendeine Art und Weise verherrlicht wird, brachte den Gedanken des Eigentums in die Welt. Es lehrte dem Menschen, zu erkennen, was Besitz ist und versucht nun auf dieser Basis der Räuberkultur eine Strafrecht einzuführen, das jeden bestraft, der stiehlt.

"Auge um Auge, Zahn um Zahn" - kann also der wirtschaftliche Westen den anderen Ländern nicht vorwerfen. Er ist der Säbelzahntiger, der immer und immer wieder zuschlägt, auch wenn er die linke Wange längst für den nächsten Schlag hingehalten bekommt. 

Es geht darum, aufzuhören! Die Sinnlosigkeit der Prügelordnung zu erkennen. Er jemanden gemäß der heutigen Gesetze nach Recht und Gewissen, erschlägt, zerbombt, zum Tode verurteilt oder inhaftiert, ist ein Schläger, der unaufhörlich ruft: "Auge um Auge, Zahn um Zahn" - allerdings behält er sich das Recht vor, dass der andere sich nicht wehren darf. Das ist falsch verstandene Gerechtigkeit.

Der Mensch muss sich so verhalten, dass es nichts mehr zu verzeihen gibt. Doch wer sich den Gesetzen der Marktwirtschaft, der Wertschöpfung und der daraus resultierenden Schenkkultur ergibt, ist kein Christ. Wer ein Christ im Sinne von Jesus sein will, muss im Sinne der heutigen Gläubigen nicht nur ein Antichrist sein, sondern ein Antigott.
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Kommentare:

  1. Sie waren ganz offensichtlich nicht imstande den Inhalt des Artikel in vollem Umfang zu erfassen. Sie halten sich für gerecht mit Ihren Ansichten.

    Was bringst Sie dazu andere Menschen zu hassen und Ihnen Brot und Auskommen zu verwehren? Was macht Sie zu einem Gott, der bestimmt, wer Ihnen die linke Wange hinhalten soll, wenn Sie ihn auf die rechte schlagen?

    Der Text war absolut unverständlich für Sie, schade!

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  2. Der Kommentar von Anonym 24. Mai 2013 12:23 wird wegen Aufruf zum Sozialrassismus gelöscht!

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  3. Bakkenstreich


    DAS JOHANNES-EVANGELIUM ALS EINWEIHUNGSURKUNDE
    Köln, 13. Februar 1906 Der zweite Teil des Johannes-Evangeliums

    Die Erlebnisse des Johannes von Kapitel dreizehn an beziehen sich auf den Devachanplan. Das deutet Johannes dadurch an, daß er auf erweckt ist: Der auf erweckte Lazarus, das ist Johannes. Daher kann man verstehen, daß erst von nun an die Rede von dem Jünger ist, den der Herr lieb hatte. Das ist das Mittelpunktsgeheimnis des Johannes-Evangeliums, daß der Schreiber der auferweckte Lazarus ist. Johannes macht nun in der geistigen Welt die Erlebnisse mit dem Christus durch. Namentlich der zweite Teil ist nicht bloß eine Erzählung dessen, was sich auf irgendeinem Weltenplane ereignet hat, sondern es wird beschrieben, was jeder in seinem Inneren erleben kann. Die Art und Weise, wie man empfindet, daß man auf der Stufe ist, die Johannes schildert, ist folgende: Der Mensch fühlt sich von einem bestimmten Punkte der Entwickelung an nicht mehr getrennt von allen Dingen, Er taucht unter in den Dingen um ihn her. Das bedeutet das eigene Selbst zum Universum erweitern. Johannes fühlt sich als ein Glied der ganzen ihn umgebenden Welt. Das kommt zum Ausdruck in dem devachanischen Bild von der Fußwaschung. Die erlebt Johannes in der geistigen Welt, wenn die Fußwaschung auch zu gleicher Zeit historisches Ereignis ist. Immer erhebt sich ein höheres Naturreich auf Kosten eines niedrigeren Reiches. Gäbe es kein Mineralreich, so könnte das Pflanzenreich nicht seine Nahrung daraus nehmen. Das Pflanzenreich wird hinuntergestoßen, damit sich wieder ein höheres Reich, das Tierreich, entwickeln kann und so weiter. Das Menschenreich braucht auch die andern Reiche. Der höher Entwickelte braucht den weniger Entwickelten. Wenn sich nicht eine untergeordnete Kaste bildete, so könnte es keine höhere Kaste geben. So wie das Pflanzenreich das Mineralreich voraussetzt, so setzt der Christus Jesus die

    Apostel voraus. Kein Heiliger könnte sich entwickeln, wenn nicht andere hinuntergestoßen würden. In Kapitel 13, Vers 16 steht: «Der Knecht ist nicht größer denn sein Herr.» Christus ist aus den Aposteln herausgewachsen, daher kann er sie die Herren nennen, aus deren Gemeinschaft er herausgewachsen ist. Er wäscht ihnen die Füße, um anzuzeigen, daß er insofern unter ihnen steht, als er ihnen sein Dasein verdankt. Diese Empfindung muß jeder durchmachen am eigenen Leibe. Wer niemals diese Empfindung durchlebt hat, der hat den christlich-mystischen Weg nicht erkannt. Weiter sagt Jesus: «Wer mein Brot isset, der tritt mich mit Füßen.» Er fühlt sich als in einer Gemeinschaft mit der ganzen Erde befindlich. Er fühlt die ganze Menschheit als auf ihm lastend, ihn mit Füßen tretend. Nachdem Johannes dies alles auf dem Devachanplan erlebt hat, kann er verstehen, was jetzt im Gleichnis vom Weinstock und den Reben kommt. Die Gemeinschaft der ganzen christlichen Gemeinde kommt darin zum Ausdruck. Wir leben in der fünften Wurzelrasse unseres Erdendaseins. Diese fünfte Wurzelrasse hat sieben Unterrassen, die urindische, die urpersische, die ägyptisch-babylonisch-chaldäische, die griechischrömisch-semitische, die germanische, die slawische und die siebente Unterrasse. Die drei letzten Unterrassen der vierten Wurzelrasse, der atlantischen, sind besonders wichtig. Aus der drittletzten, der ursemitischen Unterrasse, ist die fünfte Wurzelrasse hervorgegangen. In der Gegend, wo heute Irland ist, saß diese fünfte Unterrasse. Sie wanderte von dort aus und ließ sich in die Wüste Gobi oder Schamo führen. Von hier ging die Stammrasse für die jetzige Wurzelrasse, die fünfte, aus. Nun sind drei Unterrassen der Atlantier, sieben Unterrassen der arischen Wurzelrasse und zwei der sechsten Wurzelrasse, die in gewisser Beziehung zusammengehören. Dann, wenn die Menschheit alle diese Rassen durchlaufen hat, dann wird sie soweit gekommen sein, daß ein großer Teil der Menschheit das erlangt hat, wozu sie veranlagt ist. Die zwölf Apostel sind die Sinnbilder für diese zwölf Unterrassen. Jesus ist aus den zwölf Aposteln herausgewachsen. Jesus neigt

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  4. sich in der Fußwaschung zu den Rassen, denen er das Heil zu bringen hat. Im Gleichnis vom Weinstock fühlt Christus sich als derjenige, der mit allen Rassen in Verbindung steht; er versorgt sie mit dem, was das geistige Lebensblut ausmacht. Nun kommen da noch die verschiedensten Bilder in der höheren Welt hinein. Es wird uns der Verrat des Judas von Iskarioth vorgeführt. Er ist der Vertreter einer der Rassen, und zwar der Rasse, welche gerade alles auf den materiellen Plan herabbringt, unserer jetzigen fünften Unterrasse, der materialistischen. Die Entwickelung, derzufolge die Menschen vorher in der geistigen Anschauung gelebt hatten und nun in die physische Welt hineingeführt werden mußten, machte es ganz selbstverständlich, daß der Vertreter dieser fünften Unterrasse gerade der Verräter wurde. Judas von Iskarioth war der Vertreter der Rasse, die am tiefsten herunterkommt. Das Johannes-Evangelium erlangt dadurch, daß es symbolisch aufzufassen ist, die Möglichkeit, über Raum und Zeit hinaus seinen Wert zu behalten. Die Tat des Judas gliedert sich ganz organisch in die Mission Christi ein. Judas geht durch eine Art Märtyrertum. Er ist der Verräter und auch in gewissem Sinne Märtyrer. Er führt die Opferung Christi herbei. Durch die Reihe von Gleichnissen sollen die Apostel hinaufgeführt werden in die innere Natur des Christentums. Bei dem Opfertode Christi trat alles auf den Weltenplan, auf den Plan der Geschichte, was früher sich im Mysterienkultus selbst abgespielt hatte, indem der Schüler es so durchlebte, wie hier im Evangelium Lazarus es durchlebte als den dreitägigen sinnbildlichen Tod. In Christus sollte das auf den großen Plan der Geschichte heraustreten. Ein Mensch sollte von nun an auch dadurch erlöst werden, wenn er nur glaubte, ohne selbst in den Mysterien geschaut zu haben. Jeder sollte das erleben, wenn der Geist der Wahrheit kam. Er verkündet, was durch die christlichen Ereignisse als eine Kraft in die Weltgeschichte gelegt wird. «Was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.» Aus diesem Geiste der Wahrheit verkündet Johannes voraus. Der

    geschichtliche Verrat Christi spielt sich in der Zukunft ab in der Rasse, die dem Judas entspricht. Nun folgen die Ereignisse, die vorbildlich sind für das eigene innere Erlebnis des christlichen Mystikers. Christus erhält den Bakkenstreich. Das ist das zweite wichtige Ereignis nach der Fußwaschung. Das muß jeder empfangen, der in seiner Seele das ChristusLeben durchmachen will. Man muß es mit völliger Seelenruhe ertragen, von denen, vor denen man sein Bestes vertritt, nicht Anerkennung zu finden. Als zweites folgt auch noch die Geißelung. Dies heißt moralisch-seelisch, daß wir die Schmerzen, die uns von der Welt kommen, in Ruhe ertragen. Das ist, mit dem Backenstreich zusammen, die zweite Stufe, die der christliche Mystiker durchzumachen hat. Dies machen seit jener Zeit wirklich die Schüler der christlichen Mystik durch. Daß man fähig ist, in dieser Ruhe die Schmerzen zu ertragen, das drückt sich am eigenen Leibe des Schülers aus. Er bekommt tatsächlich eine Empfindung, als ob er mit Nadeln gestochen würde. Das nächste, die dritte Stufe, ist das Tragen der Dornenkrone. Das ist: Erniedrigung ruhig hinzunehmen. Das, was niedergedrückt wird, ist gerade das menschliche Ich. Das Vorderhirn, welches in der letzten Zeit der Atlantis ausgebildet wurde, das empfindet die Dornenkrone. Es treten wirklich schmerzhafte Erscheinungen dieses mystisch-seelischen Zustandes auf, die man überwinden muß. Dann kommt als vierte Stufe die Kreuzigung. Dies ist das mystische Erlebnis, welches bedeutet, daß einem der eigene Leib so fremd geworden ist wie etwas Äußerliches. Der Mensch trägt dann die Last des Kreuzes. Seine Seele ist nun selbständig geworden. Sie ist dann nur noch so an den Leib gefesselt, wie der Leib Christi an das Kreuz genagelt war. Es ist dies ein Vorgang im Inneren, den der Mystiker empfindet. Der Mensch weiß jetzt tatsächlich, daß er in einem geistigen Leibe lebt.

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  5. Die Begleiterscheinung dieses Vorganges ist die Blutsprobe. Dann treten wirklich an den Händen und Füßen die Wundmale Christi auf, wenn der christliche Mystiker das durch



    gemacht hat. Für alles, was geistig ist, gibt es eine physische Begleiterscheinung. Wenn der Mensch soweit ist, dann tritt der Tod am Kreuz ein. Das ist ein geistiges Erlebnis. Es wird ausgedrückt in dem Ausspruch Goethes: Und solang du das nicht hast, Dieses: Stirb und Werde! Bist du nur ein trüber Gast Auf der dunklen Erde. Und Jakob Böhme sagt: «Wer nicht stirbt, bevor er stirbt, der verdirbt, wenn er stirbt.» Der christliche Mystiker muß den Tod ganz und gar durchmachen. Anders kann er nicht in ein höheres Leben eingehen. Dann tritt als sechstes Ereignis die Grablegung ein. Das ist die mystische Verwirklichung der Gemeinschaft mit dem Erdenorganismus. Der Schüler vereinigt sich dann mit dem Erdplaneten, er wird ein planetarischer Geist. Alles um ihn her ist dann für ihn sein Körper. Die siebente Stufe ist das höhere Leben, die Auferstehung, die dem Menschen zuteil wird. Das sind die sieben Stufen der christlich-mystischen Entwickelung: die Fußwaschung, der Backenstreich und die Geißelung, die Dornenkrönung, die Kreuzigung, der Tod, die Grablegung und die Auferstehung. Es ist ein innerer Weg mit äußeren Symbolen. Johannes stellt das alles in einer solchen Weise dar, daß er tatsächlich ein mystisches Grundbuch gegeben hat. Die Sätze müssen, indem sie gelesen werden, als Meditationsstoff verwendet werden. Dann hat der Mensch die Meditation, welche notwendig ist, um diese Ereignisse durchzumachen. Es ist das Johannes-Evangelium ein Wunderbuch, indem es in der Seele Wunder wirkt. Es ist geschrieben für alle Menschen, und alle können das Johannes-Evangelium in sich erleben. Wir betrachten von diesem Gesichtspunkte aus nochmals das zweite Kapitel. Der Mensch vor der Fußwaschung ist derjenige, der

    den neuen Menschen gebären soll. Durch die sieben Stufen ist der Mensch dann hindurchgegangen. Er wird nun der neue Mensch. Der neue Mensch verhält sich zu dem alten Menschen, wie das Kind zu der Mutter. Der alte Mensch hat ihn empfangen, der alte Mensch hat ihn getragen. So haben wir das Bild von der Mutter Jesu zu verstehen. Jeder alte Mensch ist dazu veranlagt, ein neuer Mensch zu werden. Verschiedene Typen haben die alten Menschen. Wenn der neue Mensch in ihnen geboren wird, so werden alle den gleichen Christus aus sich heraus gebären. Der alte Mensch, die Mutter, kann in verschiedener Weise da sein. Als Christus am Kreuze ist, blickt er zurück auf seine Mutter, und zwar auf die drei Frauen als seine Mutter, als Repräsentanten dreier verschiedener Menschengestaltungen, aus denen der Mystiker herauswachsen kann. Nicht mit einem Eigennamen kann man die Mutter Jesu nennen. Dennoch nennt man sie Maria. Maria ist dasselbe Wort wie Maja, die Hülle, aus der der neue Mensch hervorgegangen ist. Bei der Herabnahme vom Kreuz sollte dem Christus kein Bein gebrochen werden. Das hängt mit unserer ganzen Kulturentwickelung zusammen. In der Atlantis besaß der Mensch noch die Fähigkeit, auf die ätherischen Bildekräfte einzuwirken. So konnte er die Keimkraft der Körnerfrüchte benutzen, um Luftschiffe in Bewegung zu bringen.

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  6. Die Aufgabe der zwölf Unterrassen, von der fünften atlantischen Unterrasse an, ist es, die Kräfte und Fähigkeiten zu entwickeln, die sich auf das mineralische Reich beziehen, die kombinatorischen Fähigkeiten. Die zwölf Rassen haben die Erde so weit zu bringen, daß das mineralische Reich im wesentlichen erobert wird. Die Zeit, für die das Christentum im Mittelpunkt steht, ist die Zeit, in welcher der Mensch das mineralische Reich umwandelt. Der Mensch wird sich den Erdmagnetismus dienstbar machen, wenn er einmal durch seine moralischen Kräfte auf die Erde wirkt. Für alles übrige ist der Mensch noch mehr oder weniger unbewußt. Das Johannes-Evangelium ist eine der Schriften, die das Unendliche wie einen Quell in sich tragen.

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Ich setze hier Kritikpunkte zur aktuellen Wertelehre (System) an. Einige werden sich davon persönlich in ihrer Meinung zur Umverteilung der Gewinne angegriffen fühlen. Bitte verwechseln Sie "freie Meinungsäußerung" nicht mit einem nicht existierenden Recht auf Beschimpfung und Diffamierung.

Heute ist Politik nur ein Wirtschaftsdiskussion: Wer hat das beste Konzept zur Umverteilung der erzeugten Gewinne in der Marktwirtschaft. Doch diese Diskussionen werden hier nicht mehr geführt. Sie wurden als sinnlos erkannt und sind daher abgeschlossen.

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