Samstag, 25. Mai 2013

Champions League Finale 2013: Bayern im Schiri-Glücks-Himmel und gewinnt

Das Spiel war große Schiri-Psychologie. War dieses Spiel fair? Gerne legt man bei uns hier viel auf die Werte, doch am Sieg der Bayer tritt die Objektivität der Medien wieder einmal zurück. Am Ende zählt eben immer nur der Sieg, egal wie gesiegt wurde.

Der Zorn steht Bayern-Spieler Ribery im Gesicht. Borussias furioser Spielauftakt war nicht nach seinem Geschmack. Er reckt den Arm in angespannten Zorn hoch, wie ein Schläger, der im Weggehen noch einmal nachsetzt. Doch es ist kein Foul. Es ist keine gelbe Karte und es ist keine rote. 

Das Spiel läuft wie erwartet. Ribery bleibt im Spiel. Bayern bleibt von der verdienten Roten Karte verschont. Das ist große Psychologie. Auch das nächste Ribery-Football-Foul stört den italienischen Schiri nicht. Bayern verfällt in den Hollandstil: Schüchtere die gegnerische Deckung mit Brutalität ein, bis sie Abstand hält. Mit einem blinden Schiri spielt sich das ganz gut. Es scheint ein Zeitfenster für Blindheit zu geben.

Überrascht bin ich nicht. Überraschung hätte ich verspürt, wenn es anders gewesen wäre. Naja - über den Bayern- upps - ZDF-Kommentator muss man nicht redet.

In der zweiten Halbzeit steigt die gefühlte Diskrepanz zwischen Realität und Schiri-Entscheidung an. Ein brutales Foul an Reus von Dante, wird dann doch noch zu einem Elfmeter für Borussia. Hier nicht zu entscheiden wäre nicht zu rechtfertigen gewesen. Mein Finger liegt schon auf dem Ausschaltknopf.

Als ausgleichende Gerechtigkeit kann ich es allerdings nicht empfinden. Es ist schon zu viel kaputt gemacht worden. Jähzorn-Ribery wäre schon lange nicht mehr auf dem Platz. Spätesten nach seinem zweiten Brutalo-Foul , das ihm auch keine Gelbe Karte einbrachte, wäre er vom Platz geflogen - aber wie gesagt, der Schiri hatte keine Sicht auf die Dinge.

Das ist Fußball. Die Justiz entscheidet auf Sicht. Das ist der Reiz des Fußballs, sagt Mann.

Für mich ist das Spiel aus. Ich schalte ab. 

Fast hätte ich es vergessen. Bundeskanzlerin Merkel war auch auf der Tribüne. Warum saß sie nicht bei Hoeneß?

Kommentare:

  1. Die Wiedergabe des Spiels ist haarsträubend, einige Dortmunder „ Aktionen“ werden einfach unterschlagen. Aber es ist verständlich, warum Dortmunder auf den Schiedsrichter gesetzt haben, waren die in dieser Saison sehr verlässlich und wollwollend gegenüber Dortmund. Gott sei Dank sind die Spanier objektiver und sportlicher. Denn wenn die über Schiedsrichterleistungen von Spielen spanischer Vereinen gegen Dortmunder schreiben würden, für Dortmund wird es bitter peinlich.

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  2. Hier geht es um die Fouls, die keine Rote Karte erhielten. Ich schaute das Spiel unter der Priorität: Was macht der Schiri!

    ... und nun stell ich mir die Frage: Warum sind Schiris manchmal so grandios blind? ... dann fällt mir das Bayern-München-Hoeneß-Schwarzgeld wieder ein.

    Noch ist fragen in Deutschland nicht verboten. Schließlich geht es gerade in der CL um sehr viel Geld.

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    1. Da spricht die Stimme des schlechten Verlierers....

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  3. ... des Weiteren sei erwähnt. Unsere lieben Medien berichten doch völlig losgelöst von jedem Ribery-Dante-Foul. Die schlimmste Wahrheit in dieser Berichterstattung ist wohl der Fußtritt von Date, der NUR zu einem Elfmeter führte.

    Diese Bilder lassen sich leider nicht in der Vergessenheit verstecken. Sie führten zu einem Tor.

    Meiner Meinung nach, galt einmal die Regel: Der Schiri darf nicht mehr kritisiert werden, da es viel zu oft zu Interventionen kam. Das belegen die vielen "Wettskandale".

    Wobei ich der Meinung bin, bei Clubs geht es um viel mehr Geld. Das sind Wetten Peanuts.

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  4. An Anonym:

    Da hätte ich Hoeneß hören wollen, wenn der Schiri bei Platzverweisen gegen den BVB blind gewesen wäre!!!!

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